Du befindest dich hier: Home » Politik » „Agieren statt reagieren“

„Agieren statt reagieren“

Foto: 123RF.com

Wie das Land den Südtiroler Arbeitsmarkt krisenfester machen will.

von Heinrich Schwarz

Das Coronavirus hat den starken Südtiroler Arbeitsmarkt in kurzer Zeit kräftig durcheinandergewirbelt und geschwächt. 2020 gab es im Schnitt 7.000 Arbeitsplätze weniger als 2019. Im Dezember waren es sogar 16.000 Jobs weniger. „Es gelten aber noch immer Lohnausgleich und Kündigungsschutz. Die negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt werden sich also erst nach Wegfall dieser Abfederungsmaßnahmen zeigen“, merkt Arbeitslandesrat Philipp Achammer an.

Corona habe noch einmal verdeutlicht, dass das Land den Arbeitsmarkt krisenfester machen muss. Schon vor der Pandemie wurde an einem Strategiedokument gearbeitet, das inzwischen genehmigt und gestern präsentiert wurde.

Achammer erklärt die Stoßrichtung so: „Wir müssen am Arbeitsmarkt agieren statt reagieren. Die letzten Arbeitsmarkt-Reformen wie Renzis Jobs Act haben dazu geführt, dass sich öffentliche Stellen stark auf passive Arbeitsmarktpolitik konzentrieren. Das kann und soll aber nicht unsere zentrale Aufgabe sein. Wir wollen aktiv und autonom werden.“

MEHR DAZU LESEN SIE IN DER DIENSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (6)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • criticus

    Irgendwann, in einigen Jahren wird man draufkommen, dass Geschäfte und Firmen schließen, wohl ein Fehler war. Denn dort sind die Sicherheitsvorschriften besser als im privaten Bereich. Momentan infizieren viele Schüler ihre Eltern.
    Seit fast einem Jahr regieren auf Staats- und Landesebene durch Notverordnungennur wenige Personen. Vielleicht ist das in Italien auch besser so, als ob alle immer dreinreden und selten bewegt sich was. Nur sollte dann der Lohn der anderen Politiker in dieser Zeit gestrichen werden. Sie sind so gesehen überflüssig, oder waren immer schon überflüssig. Oder??

  • batman

    Hubert Pixner in der TZ

    Kultur ist nicht systemrelevant, heißt es von politischer Seite. Stimmt ja auch, sie ist systemkritisch. Denken Sie, jetzt wäre es Zeit, politisch zu werden?

    Ich wiederhole mich, und ich bleibe dabei: Für eine Politik, die ein System aufrechterhält, das sich nur für Großkonzerne, großzügige Parteispender, Lobbyisten und Steuertrickser einsetzt und alle anderen nur mit Almosen, leeren Floskeln und Versprechungen abspeist – für so ein System möchte ich nicht relevant sein. Aus und Amen.

  • schwarzesschaf

    Das ist ein guter Witz Herr Achammer wie wollen sie den Arbeitsmarkt sicherer machen wir werden im Burggrafenamt im Winter immer Arbeotslose haben wenn die Hotels schliesen und wie wollen Sie es Krisensicherer machen wenn kein Gastbim winter kommt. Ich kann nur lachen darüber

  • schwarzesschaf

    Besonders wenn 50% der Arbeitlosen Ausländer sind die nicht mal hier wohnen im Winter und schmarozzen. U d diese Zahl könnte man ganz leich drücken wenn die Arbeitlosen jede 2te Woche sich Abstempeln müssten, und spontane kontrollen wenn jemand auf einmal 3 karten durchzieht

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2020 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl Impressum | Datenschutz & AGB | Cookie Hinweis | Privacy-Einstellungen

Nach oben scrollen