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Verlängerter Lockdown

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Der Lockdown in Österreich wird bis zum 7. Februar verlängert, zudem werden die Vorsichtsmaßnahmen weiter verschärft. Lockerungen wie in Südtirol sieht man in Österreich angesichts der aktuellen Infektionslage kritisch.

„Es ist unsere Verantwortung, notwendige Entscheidungen zu treffen, auch wenn wir es selbst alle satt haben“, sagte der Österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz am Sonntag im Rahmen einer Pressekonferenz.

Kurz gab am Sonntagvormittag bekannt, dass der Lockdown in Österreich verlängert wird. „Die Virusmutationen aus Großbritannien und Südafrika sind auch in Österreich angekommen und verschärfen die Situation deutlich“, so Kurz.

Ziel dieses verlängerten Lockdowns ist es, sich dem Wert einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50 bis zum 8. Februar zu nähern.

Ab 8. Februar will Österreich dann schrittweise wieder öffnen. Zuerst sollen Handel, körpernahe Dienstleistungen und Museen wieder aufsperren dürfen. Auch die Schulen – die vorerst weiter im Fernunterricht bleiben – sollen nach den Semesterferien wieder in die Klassen zurückkehren können.

Für die Gastronomie und den Tourismus soll die Situation Mitte Februar neu bewertet und geprüft werden, ob eine Öffnung ab März möglich ist.

Gleichzeitig werden in Österreich die Vorsichtsmaßnahmen verschärft: Die generelle Abstandsregel wurde von einem auf zwei Meter erhöht, zudem gilt ab dem 25. Jänner eine FFP2-Maskenpflicht im Handel und in den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Im Rahmen der Pressekonferenz ging Sebastian Kurz auch auf Südtirol ein. Kurz sagte, dass eine Öffnung aktuell leichtsinnig und fast schon fahrlässig wäre. „Südtirol hat am 7. Jänner geöffnet und schließt heute wieder – die Öffnung hat genau zehn Tage gedauert. Nach zehn Tagen kehrt Südtirol in den vollständigen Lockdown zurück“, so Kurz. „Ich weiß aus vielen Gesprächen mit Unternehmern, dass die Schließungen dramatisch sind, aber eine Öffnung für eine Woche oder zehn Tage und dann so hohe Infektionszahlen, dass wir dann mit einer noch schlechteren Situation wieder schließen müssen – und das vielleicht für noch längere Zeit – bringt auch niemanden weiter.“

Diese Aussagen dürften in Südtirol für Verwirrung gesorgt haben. Südtirol wurde zwar von Rom als „Rote Zone“ eingestuft, LH Arno Kompatscher hatte am Freitag aber angekündigt, man wolle die Regierung in Rom bzw. das technisch-wissenschaftliche Komitee dazu bewegen, das Zahlenmaterial neu zu bewerten und vorerst nur wenige Änderungen der aktuellen Regeln vornehmen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (8)

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  • sougeatsnet

    Na so was? Sind die Österreicher (und Germanen) aber blöd. Wir machen es besser! Höchste Infektionszahlen und … ; Impfseren werfen wir in den Müll; sperren alles auf; Virologen verstehen eh nix; dumm nur, dass keine Gäste kommen, die IDM wirds schon richten. Ah die Bauern brauchen Beiträge, weil man Bäume im Schnee nicht schneiden kann. Die anderen werden schon warten können, wichtig sind die SALDI, sonst kann man die Ware für den Sommer nicht kaufen.

  • silberfuxx

    *****Ziel dieses verlängerten Lockdowns ist es, sich dem Wert einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50 bis zum 8. Februar zu nähern. Ab 8. Februar will Österreich dann schrittweise wieder öffnen.

    SCHAU MA MAL. Die Regierung weiß HEUTE SCHON daß es auch nach dem 8. Februar wieder zu einer Verlängerung kommt, nur darf man das dem Volk nicht so inverblümt sagen…………….VOR DEM HEURIGEN SOMMER WIRD SICH NICHTS WESENLTLICHES ÄNDERN……….das ist Fakt und die Wahrheit.

  • batman

    Standpunkte von John Ioannidis zur COVID-19-Pandemie

    Im März 2020 kritisierte Ioannidis in einem Editorial auf der Website STAT den Mangel an empirischen Belegen bei der politischen Entscheidungsfindung in der globalen Reaktion auf die COVID-19-Pandemie und nannte sie ein „Evidenz-Fiasko, wie es in einem Jahrhundert nur einmal vorkommt“.[11] In einem Interview bezeichnete Ioannidis die Szenarien von 40 Millionen Todesfällen weltweit und über zwei Millionen Todesfällen in den Vereinigten Staaten im Falle eines Nichtstuns für „augenscheinlich Science-Fiction“. Die Schäden der Massenquarantäne könnten laut Ioannidis „viel schlimmer sein als alles, was das Corona-Virus anrichten kann“. So sei es zum Beispiel allgemein bekannt, dass die Selbstmordrate mit jedem einprozentigen Anstieg der Arbeitslosigkeit um 1 % steigt. Kindesmissbrauch und häusliche Gewalt nähmen zu. Es gebe bereits Hinweise darauf, dass diese Probleme eskalierten.

    Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/John_Ioannidis

  • emma

    de òssis regierer
    sind a lei rohrkrepierer
    haben eine magge
    weil 2 rote streifen in der flagge

  • waldhexe

    Ich würde sagen, die Virusmutation ist in Österreich angekommen und hat Kurz voll erwischt.
    Wenn es nach dem Wasti gehen würde sollten schon alle syncron schliessen, wo kämen wir da hin, wenn, jeder machen würde was er will.

  • rasputin

    Der Bundesmaturant Kurz (geheiligt werde sein Name) hat bei der sonntäglichen Verkündigung der neuen Coronaverordnung Südtirol als ein Negativbeispiel gebracht. Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr. Achammer ist ja glühender Verehrer des Lügenwastls.

  • hastalavictoriasiempre

    Do wastl (schreib man kloan, weil sel ischer) isch jo a Coronafan, sem konn er iz mindistns no 1Johr an sean guit gizohltn Job mochn. Sischt tatnse heure wähl, und sem wol eha et ihn.

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