Du befindest dich hier: Home » Chronik » 229 Corona-Fälle an Schulen

229 Corona-Fälle an Schulen

Foto: lpa/unsplash

An den deutschsprachigen Kindergärten und Schulen Südtirols sind in der vergangenen Woche insgesamt 229 neue Sars-CoV-2-Infektionsfälle verzeichnet worden.

Für den Zeitraum vom 4. bis zum 11. Jänner 2021 vermeldet die Deutsche Bildungsdirektion, welche die Daten über die Neuinfektionen an den deutschsprachigen Bildungseinrichtungen sammelt, 229 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Neu verhängt wurden 833 Quarantänen. Wie in der Vergangenheit schließen die Zahlen die gesamte Kindergarten- und Schulgemeinschaft, also Kinder und Jugendliche, pädagogische Fachkräfte, Lehrpersonen und das nicht unterrichtende Personal ein.

Über 200 Neuinfektionen

Von den Kindergärten sind in der vergangenen Woche 25 neue Infektionsfälle gemeldet worden, 18 davon betreffen pädagogische Fachkräfte, einer das nicht unterrichtende Personal, sechs die Kindergartenkinder. An den Grundschulen mit deutscher Unterrichtssprache gab es 60 neue Infektionsfälle, 23 unter dem Lehrpersonal, 34 unter den Schulkindern und drei unter dem nicht unterrichtenden Personal.

Von den Mittelschulen wurden 33 Neuinfektionen gemeldet: Betroffen sind zehn Lehrpersonen, zwei nicht unterrichtende Mitarbeitende und 21 Jugendliche. Von den Oberschulen wurden 65 Neuansteckungen gemeldet (15 Lehrpersonen, eine nicht unterrichtende Person und 49 Schüler) und an den Berufsschulen 46 (zwölf Lehrpersonen, zwei nicht unterrichtende Mitarbeitende und 32 Schüler).

Über 800 neue Quarantänen 

Im Zusammenhang mit den neuen Infektionsfällen mussten an den Kindergärten 156, an den Grundschulen 193, an den Mittelschulen 196, an den Oberschulen 202 und an den Berufsschulen 86 Quarantänen neu verhängt werden.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (23)

Lesen Sie die Netiquette und die Nutzerbedingungen

  • cicero

    Anstatt dass man die Schulkinder und Jugendlichen sich auf natürlichem Weg immunisieren lässt, hängt man ihnen Masken um, schließt monatelang die Schulen und steckt sie in Quarantäne. Dabei wäre das eine Gratisimpfung der Natur, zumal die Kinder und Jugendlichen in der Regel nicht schwer erkranken. Früher machte man Masernparties damit sich alle schnell immunisieren und das bei einer schweren Kinderkrankheit, was natürlich zu verurteilen ist, heutzutage isoliert man die Kinder bei leichten Fällen, damit man ihnen später die Spritze geben kann.

    • billy31

      @cicero: selten so einen Blödsinn gelesen. Deine Idee würde tausende Todesfälle verursachen, da die Kinder und Jugenlichen leider das Virus weitergeben würden. Ich möchte die Kinder nicht mit so einer moralischen Schuld belasten….

    • mannik

      Krass dieser Blödsinn. Echt krass. Masernparties wurden veranstaltet, weil man es nicht besser wusste. Ein intelligenter Mensch würde das heute nicht mehr tun, angesichts der Gefahr, die von Masern ausgeht.

  • philipptrafojer

    Wer postet sollte sich vorher informieren:
    https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

    Wird es einen eigenen Impfstoff für Kinder gegen COVID-19 geben?
    Zunächst stehen die Impfstoffe nur für Erwachsene zur Verfügung, da sie bei Kindern und Jugendlichen noch nicht genügend auf Wirksamkeit und Sicherheit untersucht werden konnten.

    Dass schwerpunktmäßig Impfstoffe für Erwachsene entwickelt werden, hat mehrere Gründe:

    Kinder sind schon allein aus ethischen Gründen nicht für frühe Tests vorgesehen. Vor der klinischen Prüfung an Kindern muss sichergestellt sein, dass in den Studien bei Erwachsenen keine schwerwiegenden Nebenwirkungen aufgetreten sind. Die Impfstoffentwicklung für Kinder verläuft ähnlich wie die Impfstoffentwicklung für Erwachsene, d.h. sie durchläuft verschiedene Stufen, in denen die Sicherheit und Wirksamkeit der Impfung geprüft werden, bevor sie eine Zulassung erlangen können.
    Der Fokus wird zunächst darauf gelegt, diejenigen zu schützen, die am schwersten an COVID-19 erkranken. Das sind bei COVID-19 insbesondere ältere Menschen und/oder Menschen mit Vorerkrankungen.
    Es ist davon auszugehen, dass mit wirksamen Impfstoffen gegen COVID-19 für Erwachsene, die im Laufe der Zeit in ausreichender Menge für die Bevölkerung vorhanden sein werden, auch das Infektionsgeschehen insgesamt zurückgedrängt werden kann. Darüber können auch Kinder geschützt werden.
    Kita- und Grundschulkinder scheinen nach allem, was bisher bekannt ist, das Infektionsgeschehen nicht in besonderer Weise anzutreiben und erkranken weniger häufig und stark als Erwachsene.
    Stand: 17.12.2020

    • cicero

      @philipptrafoier
      Ja eben, die Kinder sollen sich infizieren um dann immun zu sein, weil sie eben nicht schwer erkranken. Da braucht man gar nicht über eine Impfung zu diskutieren. Getan wird aber das Gegenteil, Kinder werden von einer natürlichen Immunisierung durch Masken tragen, Schulen schließen usw. ferngehalten.

      • ronvale

        Und wo leben diese Kinder? In Internaten, isoliert von allen Erwachsenen?

        Wie stellen Sie sich das vor? Kinder infizieren sich also freiwillig, und tragen das Virus in ihre Familien. Und weiter?

        • cicero

          @ronvale
          @ronvale
          @ronvale
          @ronvale Was bei uns jedenfalls bis jetzt gegolten hat das gilt auch weiterhin, wenn die Kinder krank sind oder auch nur Schupfen haben oder Durchfall dann gehen wir nicht zu den Großeltern, sondern warten bis sie wieder gesund sind. Wenn die Großeltern oder Urgroßeltern aber hochbetagt sind, wie die meisten Coronatoten, dann ist deren Immunsystem im Eimer. Dann hilft eben gar nichts mehr, sie schlittern von einer Entzündung in die andere, auch ohne Ansteckung. Habe alles selbst erlebt. Da hilft impfen auch nicht mehr, denn das setzt ein funktionierendes Immunsystem voraus. Es gibt aber auch Hochbetagte ohne Vorerkrankungen, deren Immunsystem noch intakt ist. Die sind eben zu schützen oder ggf. zu impfen.
          Gegen das Lebensende wird es aber letztendlich keine Impfung geben.

  • heinz

    229 Ansteckungen an nur drei Schultagen.
    Ob es richtig war, den Anteil an Präsenzunterricht gerade jetzt zu erhöhen?

  • nostradamus

    Wenn diese Zahlen innerhalb von 3 Tagen ermittelt wurden beweist dies eigentlich nur:
    – Die Ansteckung hat SICHER NICHT in der Schule statt gefunden.

    – Die Schule wäre ein guter Bereich, wo man mittels Test ermitteln kann, in welchen Familien der Virus grassiert …

    – Und da es nach den Weihnachsferien nur 2-3 Schultage gegeben hat, ist auch bewiesen, dass die FREIZEIT das grössere Übel darstellt, was die Infektionen anbelangt…

    – Ein sehr grosser Teil dieser Positiven, sind NICHT SCHÜLER. sondern ERWACHSENE. Wenn man bedenkt, dass diese in der Schule die Minderheit darstellen….

  • n.g.

    @heinz Wenn IHR Renter, wenigstens den Mund halten würdet! Es geht euch nichts an! Lasst euch impfen und gut ist!

    • rainerzufall

      n. g. du Superschlauer.. schon mal was von Bildung gehört? „es geht euch nichts an“??? Genau die Risikogruppe der Rentner geht es etwas an. Wenn Vorschläge von @cicero kommen, dass sich alle Kinder einfach anstecken sollen um dann immun zu sein, dann wird mir ganz übel. Nur weil Kinder quasi keine Symptome entwickeln, heisst das nicht, dass sie das Virus nicht weitergeben können.. ganz im Gegenteil.. genau Menschen wie n. g. sollten ganz schnell still sein. Ich hoffe stark, dass dir außerhalb dieses Forums niemand zuhört, bei dem Mist den du von dir gibst.

      • cicero

        @rainerzufall
        Bevor dir ganz schlecht wird, solltest du dir noch überlegen was es für einen Unterschied macht ob jemand der geimpft wird, aber dennoch ansteckend bleibt, was man bei der Corona Impfung vermutet, und deshalb weiterhin Maske getragen werden muss, ODER ob sich jemand natürlich ansteckt (wie Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene die kaum Symptome entwickeln) und den GLEICHEN EFFEKT wie eine Impfung erzielen. Beide Gruppen sind wahrscheinlich ( man weiß es bei beiden nicht genau) weiterhin infektiös. Also bietet es sich in JEDEM Fall an sich nicht Risikogruppen zu nähern, wenn man gerade geimpft oder wenn man als Kind gerade Schnupfen hat. Das war aber schon vor Corona so. Sonst immer nach der Natur rufen, aber da ist die Natur nicht gut genug,,,,,sie macht angeblich etwas falsch, wenn Kinder sich anstecken

  • sougeatsnet

    @n.g., nostradamus und cicero mich wundert, dass die Tageszeitung euch immer noch posten lässt. Soviel Blödsinn und Dummheit zu verzapfen mag südtirolerisch sein, hat keine wissenschaftliche Berechtigung. Über das schlechte Wissen vieler kann man eigentlich nur traurig sein. Da muss man sich schämen ein waschechter Sürtiroler zu sein.

    • nostradamus

      Mein lieber @sougeatsnet:
      Was kannst Du ganz konkret an meinen Aussagen nicht nachvollziehen ?

      – Dass erst 3-4 Tage Schule war und die Inkubationszeit laut Wissenschaflern
      ca. 4-10 Tage beträgt ??

      – Natürlich gibt es auch Positive Jugendliche… so wie andere Altersklassen auch …

      • sougeatsnet

        In meinem Dorf sind wir bis 2021 recht passabel über dir Runden gekommen. Jetzt fliegen uns die Infektionen um die Ohren (Geburtagsparty, hinterher alle infiziert, …, alles Leute um die 20). Nun kommen deren Familen daran. Bis jetzt gibt es keine schwerkranken, aber die Naturgesetze kann man leider nicht aushebeln, wie so manche glauben. Und ja, derzeit sind die Jungen die Infektionstreiber aber auch Kindergarten und Grundschule leisten ihre Beiträge das Virus zu verbreiten. Und von Do, Fr, Sa, So, Mo ah das sind bereits 5 Tage. Was noch nicht ist wird schon weden. Übrigens, bei den Infizierten werden viele nicht gezählt (nicht regulär gemeldet, Test privat gemacht, sonst müsste Betrieb zusperren, …). Den Zahlen kann man derzeit nicht trauen. Bleibt gesund, wir sind die besten und heben alles (bis auf ein paar wenige?).

      • mannik

        @nostradamus – Es geht darum, dass Schulen Multiplikatoren sind, d.h. dass sich der eine oder andere vielleicht nicht in der Schule angesteckt hat, das Virus in der Schule aber weitergibt. D.h. wiederum, dass sich viele schon dort anstecken und das Virus in ihr privates Umfeld tragen. Schulen sind eindeutig Multiplikatoren. Es gibt da mittlerweile eine vielsagende Studie aus der Schweiz dazu.

  • summer

    Das wird saftig in die Hosen gehen und die Verantwortung hat Achammer zu tragen. Halb Europa und Italien hat sämtliche Schulen geschlossen und wir erhöhen gegen die staatliche Vorgabe auf 75% an Oberschulen und Grund- und Mittelschulen sogar auf 100%.
    Das ist eine einzige Katastrophe und der LR hat nichts Besseres zu tun als seinen populistischen Gaul zu reiten.
    Rücktritt sofort!

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2021 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl Impressum | Privacy Policy | Netiquette & Nutzerbedingungen | AGB | Privacy-Einstellungen

Nach oben scrollen