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„Die Zeit drängt“

Der SVP-Abgeordnete Helmut Tauber fordert dringende Maßnahmen für das Hotel- und Gastgewerbe. Immer mehr Mitarbeiter würden in andere Branchen abwandern.
Der Tourismus sei ein zentraler Treiber für Wirtschaftswachstum und Arbeitsplatzschaffung. Diese wichtige Rolle sei nun in Gefahr. Die aktuellen Zahlen des Amtes für Arbeitsmarktbeobachtung zeigten, wie ernst die Lage im Hotel- und Gastgewerbe ist. „Deshalb braucht es dringend Maßnahmen, um den Sektor und die dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stützen“, betont Landtagsabgeordneter Helmut Tauber.

Bereits im abgelaufenen Jahr waren die Hotels und Gastbetriebe rund die Hälfte des Jahres geschlossen bzw. nur zum Teil ausgelastet. Viele Mitarbeiter mussten notgedrungen in den Lohnausgleich gestellt werden oder bezogen Arbeitslosengeld. „Die weiterhin unsichere Situation im Tourismus belastet die Betriebe und deren Mitarbeiterschaft zunehmend“, unterstreicht Tauber.

In einer noch schwierigeren Situation befinden sich die saisonal beschäftigten Mitarbeiter, weil diese noch weniger die staatlichen Auffangmaßnahmen in Anspruch nehmen können. „Immer mehr Gastbetriebe werden nun damit konfrontiert, dass Mitarbeiter in anderen Branchen Arbeit suchen und somit dem Gastgewerbe verloren gehen.“ Dieser Entwicklung müsse Einhalt geboten werden, ist Tauber überzeugt. Positiv sei, dass der Lohnausgleich um weitere 12 Wochen verlängert worden ist.

Dringender Handlungsbedarf ist zudem bei den saisonalen Beschäftigten im Tourismus gegeben, ganz besonders für jene, welche in der westlichen Landeshälfte beschäftigt sind. „Hier braucht es dringend Auffanglösungen, welche auf nationaler Ebene gefunden werden müssen. Die Zeit dafür drängt“, schreibt Tauber abschließend in der Presseaussendung.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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