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Die ersten Impfungen

Die freiwillige Coronaimpfung für Mitarbeitende und Heimbewohner der Seniorenwohnheime hat am Donnerstag in Partschins und Innichen begonnen. 

Am Donnerstag wurde in den Südtiroler Seniorenwohnheimen mit der ersten Impfung gegen das Coronavirus begonnen.

Damit starte eine wichtige Phase im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Virus, ist Soziallandesrätin Waltraud Deeg überzeugt: „Die Impfung ist derzeit sicherlich eines der wichtigsten Instrumente, um besonders gefährdete Menschen wie pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren, aber auch um die Menschen, die täglich mit ihnen leben und arbeiten, vor dem Virus zu schützen. Es war uns darum ein großes Anliegen, schnellstmöglich in den Seniorenwohnheimen die Impfaktion zu starten.“ Der heutige Start der Impfung in sieben der insgesamt 76 Seniorenwohnheime sei vor allem Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Sanitätsbetrieb und dem Gesundheitsressort des Landes möglich gewesen.

„Es ist ein Gebot der Vernunft und der Solidarität, die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Seniorenwohnheime als erstes zu impfen. Sie gelten als besonders gefährdet. Nach dieser ersten Impfung ist weiterhin extreme Vorsicht geboten, um das Heim bis zum zweiten Impftermin coronafrei zu halten“, unterstreicht Landesrat Thomas Widmann.

In mehreren Heimen am Donnerstag die Corona-Impfaktion, an der sich Mitarbeitende sowie Heimbewohnerinnen und Heimbewohner freiwillig beteiligen können.

Nach dem Start in Innichen und Partschins folgen in den nächsten Tagen die Seniorenwohnheime in Völs, Pfitsch, Villanders, Lajen und Sterzing.

Bereits vor Weihnachten hatte es zur Impfkampagne eine Informationsveranstaltung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Seniorenwohnheime gegeben. „Wie bei jeder Impfung ist es auch hier wichtig, sich gut über die Coronaimpfung zu informieren und eine bewusste Entscheidung zu treffen“, gibt Landesrätin Deeg zu bedenken.

Jedem stehe es frei sich impfen zu lassen, wobei derzeit auf lange Sicht lediglich die Impfung als Gegenmittel zum Coronavirus gilt. „Wir müssen sicherlich lernen, mit dem Virus zu leben, wobei uns die Impfung dabei helfen kann, unseren Alltag wieder möglichst normal und ohne große Einschränkungen zu leben“, sagt Deeg.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (1)

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  • waldhexe

    Bei den Pflegekräften in den Pflegeheimen würde ich beim Impfen ein bischen zurückhaltender vorgehen, zumal es nicht ganz klar ist, ob unvorhersehbare Nebenwirkungen auftreten können und der Betrieb dieser Einrichtungen gefährdet wird.

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