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„Ermitteln in alle Richtungen“

Von Laura Perselli und Peter Neumair fehlt nach wie vor jede Spur. Das Handy der Vermissten war zuletzt im Funknetz im Bereich Romstraße eingeloggt.

Vonseiten der Behörden heißt es nur: „Wir ermitteln in alle Richtungen.“

Nach wie vor fehlt von Laura Perselli und Peter Neumair jede Spur.

Die 68-jährige pensionierte Lehrerin und ihr 63-jähriger Ehemann Peter Neumair, der Lehrer am Realgymnasium in Bozen war, wurden am Montagnachmittag zum letzten Mal gesehen. Die Schwester von Laura Perselli war – nach Behördenangaben – die letzte Person, die das Paar lebend gesehen hatte.

Die Verwandten und Freunde des Paares teilten den Behörden mit, sei seien sicher, dass Laura Perselli und Peter Neumair nicht aus freien Stücken verschwunden seien. Das Paar hat zwei erwachsene Kinder. Niemals, so der Tenor, wären sie verschwunden, ohne dies ihren Kindern mitzuteilen.

Das Handy von Laura Perselli war zuletzt an einer Funkzelle im Bereich Romstraße eingeloggt.

Es war der 30-jährige Sohn, der bei seinen Eltern wohnt, der die Vermisstenanzeige erstattete.

Die Ermittler schließen eine Verzweiflungstat genauso wenig aus wie ein Unglück. Am Donnerstagmorgen wurden Suchhunde eingesetzt. Diese führten die Suchmannschaften von der Runkelsteinerstraße, wo das Paar wohnt, Richtung St. Anton und Sarntal.

Gleichzeitig war die Wasserrettung im Einsatz.

Nach wie vor bitten die Behörden die Bevölkerung um Hinweise.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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