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„Uns geht es gut“

 

Fotos: FB/LFV/TZ

Die Familie Zisser gibt Entwarnung: Der Familie und dem Team gehe es gut. Die neuesten FOTOS.

Um 17.30 kam die Entwarnung via Facebook:

„Uns und dem ganzen Team geht es gut, wir sind in Sicherheit.“

Foto: F.R. und L.K

Die Familie Zisser beruhigte am Dienstagabend über die sozialen Medien die vielen Menschen, die sich nach dem gewaltigen Felssturz, der das Panoramahotel Eberle am Nachmittag gegen 15.00 Uhr zerstört hat, Sorgen gemacht hatten.

Die gute Nachricht:

Der LH beim Lokalaugenschein

Nach dem großen Felssturz, der über die Hälfte des  Hotelbetriebes in St. Magdalena verschüttet hat, gehen die Sucharbeiten nach eventuell Verschütteten vor dem Hotel auch am Dienstagabend weiter.

Bisher konnte glücklichwerweise keine Person unter den Trümmern ausfindig gemacht werden, teilte der Landesfeuerwehrverband am frühen Abend mit.

Foto: F.R. und L.K.

Der Landesgeologe Volkmar Mair hat zusammen mit einem Geologen der Gemeinde Bozen und einen Einsatzoffizier der Berufsfeuerwehr im Hubschrauber die Abbruchstelle überflogen, um sich zu vergewissern, dass nicht noch Material nachkommt.

Foto: F.R. und L.K.

Kurz nach 15.00 Uhr hatten sich zwischen 2000 und 3000 Kubikmeter Gestein aus der Felswand hinter dem Hotel gelöst und waren auf einer Breite von 20 Metern und einer Höhe von 25 Metern abgegangen.

Dabei wurde ein Großteil des Gebäudekomplexes zerstört.

Das Gestein sei durch die Niederschläge der vergangenen Tage wassergesättigt.

Auch der Frost habe sicher dazu beigetragen haben, dass die Gesteinsmassen abbrachen, sagte der Landesgeologe Volkmar Mair nach einem Observationsflug mit dem Hubschrauber.
Zudem wurde eine Hundesuchstaffel eingesetzt, um die Trümmerhaufen nach eventuell Verschütteten zu untersuchen.

Auch wurden die Trümmer mit sogenannten Geophongeräten abgesucht, weil man sichergehen will, dass kein Spaziergänger verschüttet wurde.

Landeshauptmann Arno Kompatscher und Zivilschutzlandesrat Arnold Schuler verschafften sich vor Ort einen Überblick über den laufenden Einsatz und die entstandenen Schäden und zeigten sich zufrieden, dass bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Personen zu Schaden gekommen sind.

Der Einsatz wird noch bis in die Abendstunden andauern.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (4)

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  • andimaxi

    Die Landesgeologen alle im Lockdown?

    • n.g.

      Es ist kein Geheimnis mehr, dass es im Alpenraum vermehrt zu Steinschlag, Murenabgängen usw. kommt.Klimaerwärmung lässt grüßen!
      Bin kein Experte aber ob man einen Abgang dueser Größenordnung verhindern hätte können, bezweifle ich.
      Das wird nicht das letzte Mal gewesen sein!

  • prof

    n.g. Anscheinend bist du ein Experte bei allen Unglücken ,so wie hier,so wie beim Lawinen Unglück im Schnalstal und wie bei den Corona Toten.Du hast auch geschrieben der Tod ist ja etwas normales,weil jeder sterben muss.Das wird auch stimmen,aber bei einem Unglück darf man wohl ein Mitgefühl für die Betroffenen haben,oder wie ist es bei dir wenn in deinem engsten Familien Kreis ein Unglück passiert hast du kein Mitgefühl ???

  • besserwisser

    ich habe natürlich mitgefühl mit der familie, und das ist richtig sch….
    ich kann allerdings nicht verstehen wie die ganze familie in so einer situation zeit und lust hat den ganzen tag interviews und mediale präsenz zu gönnen.
    wenn ich grad mein ganzes hab und gut verloren habe gebe ich sicher keine interviews!

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