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Aufgestockte Rettung

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Die Landesregierung hat der Aufstockung und Aufwertung der Rettungsfahrzeuge zugestimmt. Sie will damit die sofortige Versorgung bei Notfällen weiter verbessern.

Die Wintermonate sind in Südtirol nicht nur touristische Hochsaison, sondern auch jene der Sport- und Freizeitunfälle. Aufgrund des beträchtlichen Anstiegs der Einsätze in den vergangenen Saisonen werden in Zukunft zusätzliche Rettungsfahrzeuge für dringende Krankentransporte in den Fremdenverkehrsorten zum Einsatz kommen.

Dies hat die Landesregierung beschlossen.

Künftig werden in der touristischen Hochsaison in den Fremdenverkehrsorten sechs zusätzliche saisonale Rettungsfahrzeuge zur Verfügung stehen. „Damit wird die Versorgung im ländlichen Gebiet weiter aufgewertet,“ sagt der zuständige Gesundheitslandesrat Thomas Widmann über die Aufstockung der Rettungsfahrzeuge in Bruneck, Hochabtei, Deutschnofen, Gröden, Seis und im Ahrntal. Die Rettungsfahrzeuge werden ab der Öffnung der touristischen Wintersaison, die aufgrund des derzeitigen COVID-19-Notstands noch nicht gestartet ist, bis einschließlich 10. April im Einsatz sein.

Zudem wurde die Umwandlung von einigen Notfallkrankenwagen in Rettungswagen festgelegt. Diese Umwandlung wird in Welschnofen, St. Vigil in Enneberg, Prad am Stilfserjoch, Sulden und im Vinschgauer Oberland vorgenommen. Der Direktor des Weißen Kreuzes Ivo Bonamico spricht diesbezüglich von einer „wesentlichen Aufwertung der Dienste: Rettungswagen stehen nämlich ausschließlich für Notfalleinsätze zur Verfügung und werden nicht für programmierte Krankentransporte eingesetzt.“ Koordiniert werden die Einsatzfahrzeuge dabei direkt über die Landesnotrufzentrale.

Im gleichen Beschluss hat die Landesregierung zudem die Aufstockung um zwei weitere Rettungsfahrzeuge in Brixen und Bruneck beschlossen. In den jeweiligen Gebieten wurde nämlich in den vergangenen Jahren eine erhöhte Anzahl von Einsätzen verzeichnet. „Es ist unser ständiges Bestreben, eine moderne und professionelle Notfallmedizin in Südtirol anbieten zu können sowie die vorhandene hohe Qualität beizubehalten und weiter auszubauen“, erklärt Marc Kaufmann, Direktor des Betrieblichen Dienstes für Notfallmedizin.

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