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„Die Römer sind ahnungslos“

Der SVP-Abgeordnete Helmut Tauber wirft Rom vor, die Realität in den Südtiroler Skigebieten nicht zu kennen.
Das wissenschaftlich/technische Beraterkomitee der italienischen Regierung habe in Bezug auf die Öffnung der Skigebiete einmal mehr bewiesen, dass es die Realität in den Skigebieten nicht kennt. Doch damit nicht genug: Entscheidungen würden auf die lange Bank geschoben, die Unternehmen im Ungewissen gelassen. Dies kritisiert der SVP-Landtagsabgeordnete Helmut Tauber.

Bereits im November habe die Seilbahnwirtshaft ein ausgereiftes Sicherheitskonzept nach Rom geschickt, wo aufgezeigt wird, wie ein Skibetrieb auch unter Covid-19 möglich ist. Dabei seien die Erfahrungen des Sommerbetriebes berücksichtigt und die Maßnahmen nochmals verstärkt worden, so Tauber.

Erst Wochen später, am 24. Dezember 2020, habe sich besagtes Komitee im Detail mit dem Sicherheitsprotokoll der Liftbetreiber befasst und dabei weitere Korrekturen gefordert. Und dies nun wenige Tage vor dem versprochenen Start der Skigebiete. „Den Ärger der Tourismustreibenden über diese Vorgehensweise und über die völlige Ahnungslosigkeit über die Realitäten in den Wintersportgebieten, kann ich voll und ganz nachvollziehen“, so der Landtagsabgeordnete Helmut Tauber.

Es sei laut Tauber nicht nachvollziehbar, wieso volle U-Bahnen, Straßenbahnen und überfüllte Einkaufsstraßen kein Problem im Zusammenhang mit dem Virus darstellen sollen, Seilbahngondel und der Ticketverkauf hingegen als Risiken gelten. Dabei wiesen 70 Prozent der Seilbahnen keine geschlossenen Gondeln auf.

„In den letzten gut 50 Jahren verhinderten die Skigebiete die Abwanderung in vielen Alpentälern, trugen durch die Schaffung von zigtausenden von Arbeitsplätzen zum Wohlergehen der lokalen Bevölkerung und Wirtschaft bei und verschafften vielen Landwirten im Winter ein fixes Nebeneinkommen. Jetzt braucht es dringend Entscheidungen, welche zu einer sicheren Planbarkeit beitragen“, so Tauber.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (49)

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  • segadigon

    lasst euch doch nicht alles vorschreiben– macht doch mehr was ihr wollt

    die haben keine ahnung in rom — setzt euch durch lasst euch nicht bevormunden die wissen in rom nicht mal wo ihr wohnt – ein ròmer hat mal geschrieben das ist doch òsterreich ha ha

  • heinz

    Jetzt, wo die Infektionszahlen wieder stark ansteigen und neuerlich einen Höchststand in Italien markieren, will er die Skigebiete öffnen? Damit auch in Südtirol österreichische Zustände mit Warteschlangen vor den Liften und vollen Skihütten einkehren?
    Tauber hat Humor.

  • schwarzesschaf

    Das konzept auf dem papier wird schon passen die umsetztung sie leider anders aus, leider ist der südtiroler nicht so diszipliniert wie der schwede dann würde es funktionieren und man sieht ja nun sie auswirkungen der letzten wochenenden im den apreskilokalen am kronplatz

  • bernhart

    Alles Schwarzmalerei, Tauber hat mit seinen Aussagen Recht, man kann nicht alles verbieten.
    Tourismus Restaurant alles ist seit 2 Monaten geschlossen, was hat sich verbessert?????
    Tourismus trägt – trifft-also keine Schuld an der Verbreitung des Virus ?? wo liegt der Hund begraben?? die Politikert um Kompatscher haben alle versagt ausser: Bevormundungen Versprechen Verbote Strafen können sie nichts . Schade um Alt LH Durnwalder.dieser hatte noch Rückgrad und war ein Mann, die heutigen Politiker sind Marionetten von Rom gesteuert.

  • george

    Und ich werfe Herrn Tauber Helmut vor die Virus-Befallssituation von SARS-CoV-2 in Südtirol völlig zu verkennen bzw. nicht wahrnehmen zu wollen. Gerade jetzt zur Weihnachts- und Neujahrszeit, wo verschiedene Personen wiederum die Vorsichtsmaßnahmen recht locker genommen haben oder gar nicht beachtet haben, schnellen die Befalls- und Krankheitsfälle wieder nach oben.
    Die Silvester/Neujahrsböllerei letzte Nacht, ganz stark im Brixner Raum vor allem in Vahrn, wo der Gemeindenpräsident residiert, zeigen, dass sich viele Leute noch immer nicht um die Bestimmungen scheren und bewirken dadurch, dass wir wiederum den Gürtel wiederum ein Stück enger schnüren müssen bzw. nicht lockern können. Die Ursache dafür sind nicht diejenigen, welche die Maßnahmen treffen, sondern alle, die Leute selbst, die sich nicht drum kümmern. Also nehmt euch selber an der Nase, angefangen von Herrn Tauber.

    • treter

      [email protected]
      Bin ganz Deiner Meinung! Der Landtagsabgeordnete Tauber scheint total realitätsfremd unterwegs zu sein. Wollte er nicht im Herbst noch die Törggelesaison bzw. die Kastanienwichen voll durchziehen als es in seinem Heimatdorf Feldthurns bereits viele Covid-Infizierte gab? Dem Tauber gehts doch nur ums Inkasso. Er ist sicher der Lobbyst Nummer eins im Landtag!

  • ostern

    Wo bleiben UNSERE Volksvertreter bzw. Politiker in Rom?
    Warum erklärt man in Rom nicht was Sache ist?
    Verbote in Südtirol aufheben?
    NEIN, es wird noch schlimmer nach den Feiertagen.

  • lama

    Herr tauber
    Gehts wieder mal um ihr Hotel? Ansonsten hört man nie etwas von Ihnen.

  • bernhart

    Herr George, sie haben anscheinend noch nicht verstanden, das Virus bleibt uns erhalten , wir müssen lernen mit dem Virus zu leben, es gibt keine verstecken oder schönreden, das Virus ist zu betrachten wie eine Grippe.Herr George wenn sie zurückblicken alle getroffenen Massnahmen haben versagt. Es kann nur besser werden.

    • george

      Coronaleugner! Wer hat versagt? Nicht die Maßnahmen waren falsch (einige vielleicht schon, aber durchaus nicht alle), sondern alle die, welche die Maßnahmen zur Prävention nicht eingehalten haben und es auch jetzt nicht tun, sind selber schuld. Schon allein, dass Sie sagen, „das Virus ist zu betrachten wie eine Grippe“, bezeugt, dass Sie wenig verstehen davon oder etwas anderes verstecken wollen. Virus ist nicht gleich Virus! An der Ansteckung sind immer Menschen schuld und nie „das Virus“. Als Experte auf diesem Gebiet, weiß ich wahrscheinlich besser Bescheid, als Sie Herr ‚bernhart‘.

  • fritz5

    Der einzig Ahnungslose ist wohl er selbst, dem es bloss um sein Hotel geht. Sind die 600€ schon aufgebraucht?

  • goggile

    IHR HABT DIE ITALIANI GEWOLLT, ALSO PAPPN HEBN UND GEATS UNTO OLLE ZOMM!

    • echnaton

      @goggile
      Wieder so eine saudummer Kommentar und es wird dauernd schlimmer. Wenn Sie wenigstens korrekt schreiben würden; aber nein nicht einmal das können Sie. Ihr Dummheit ist einfach grenzenlos.

  • erbschleicher

    ich bin der Meinung, dass die Skigebiete garantiert nicht vor Ende Januar öffnen werden. Die Zahlen werden nächste Woche sicherlich steigen, denn ich glaube kaum, dass die Mehrheit der Südtiroler brav zu Hause Silvester gefeiert hat und von den Italienern brauchen wir gar nicht zu reden, wenn man sich Videos ansieht, was am Gardasee abgegangen ist.

    • leser

      Erbschleicher
      Das ist doch egal
      Die liftanlagen sind eh mehrheitlich subventioniert und die paar bauetn, der im winter dort die schibügel ziehen, kriegen auch ihre hilfen
      Wo ist da das leid?
      Ausser dass der gemeine steuerzahler dafür aufkommen muss

  • tirolersepp

    Nur seriöse Fakten sollten entscheiden !

  • summer

    Nur gut, dass Herr Tauber alles weiß. Nehme an, dass er Nebenerwerbspolitiker ist und Berufsgastronom.
    Oder ist es gar vielleicht umgekehrt?
    Man weiß es nicht.

  • novo

    Hätten wir Zahlen wie Neuseeland, könnten wir eine dicke Lippe riskieren.
    Aber in der Situation in der wir uns befinden, stünde uns ein wenig Bescheidenheit besser zu Gesichte!

  • hallihallo

    ja wenn die in rom keine ahnung haben, wieso hält man ihnen dann die stange??
    aber wieso hört man nichts von bozen, wie es finanziell weitergehen soll, oder haben die auch keine ahnung was abgeht??
    ich bin es leid, daß nur der wintertourismus in lockdown muß, während alle im arbeiten gehen dürfen und danach fleißig feiern gehen. entweder alle offen oder alle in lockdown.

    • leser

      Hallihallo
      Ganz sicher haben die 530.000 tiroler hanselen das sagen im 53 millionenstaat der walschn das sagen
      Und ganz wichtig die strammen tiroler sorgen für das steueraufkommen

      • hallihallo

        leser,
        in rom biedert sich südtirol mit der autonomistengruppe dieser regierung an.
        wenn sie es nicht täte , dann stünde es schlecht mit der regierung. aber was ich geschrieben habe, heißt daß die südtiroler politik gegen die römische politik wettert und sie gleichzeitig unterstützt.
        wir sorgen eigentlich nur für das südtiroler steueraufkommen (bekommen ja 90% des steueraufkommens zurück plus noch extre eu-beiträge), also wir zahlen eigentlich gar nichts für den süden.

        • summer

          @hallihallo
          Vernünftige PolitikerInnen schimpfen aktuell nicht gegen die Regierung in Rom und gehen offen mit der Regierung in Rom mit, nur ein paar in der SVP spielen die Opposition und maulen ständig gegen Rom. Das sind auch jene, die für die Regierungskoalition mit der Lega in Bozen verantwortlich sind und in Rom gemeint haben, sie müssten doch mit der Lega gehen.
          Das sind die wahren Untragbaren in der SVP.

  • george

    ‚hallihallo‘
    schreibt: „ich bin es leid, daß nur der wintertourismus in lockdown muß, während…..“
    Und ich bin es leid, dass bestimmte Schreiberlinge hier immer alles so pauschalisieren müssen, anstatt die Situation richtig in allen Unterschieden darzustellen.
    Wer nur die halbe Wahrheit sagt, lügt auch.

    • leser

      Jergile
      Weisst du wenn 70% der wirtschaftsleistung auf eine wackelige monokultur aufgebaut ist, welche mehr oder weniger auf jahrzehntesubvention steht, dann muss man damit rechnen, wenn die bricht, dass es klopft

      • hallihallo

        leser, weißt du wenn die deutsche autoindustrie für 9 monate nicht arbeiten dürfte ( so wie es die touristischen berggebiete südtirols), dann gingen sie alle flöten. also laß den blödsinn mit der monokultur.
        und die betrieben in den „stark entwickelten tourismusorten“ ( falls die weißt was das ist) bekommen seit jahrzehnten keine subventionen für ihre investitionen.

        • leser

          Hallihallo
          Subventionen zerstören alle regeln
          Apropo autoindustrie
          Genau die sunventionen an die e mobilität zerstört die autoindustrie und manipuliert das verständnus zu nachhaltiger mobilität
          Der nächste stuss den man betreibt ist ja schon die wasserstoffdiskussion, die von der dilettantischen politik vorangetrieben wird

          • hallihallo

            ich bin der erste , der unterschreibt, daß es keine subventionen mehr geben soll, dafür aber steuerreduzierungen für alle.
            subventionen heißt immer von allen kassieren um einigen zu geben.

  • franz1

    @ bernhart,

    …. halt doch nicht den Durnwalder so hoch, ansonsten verbrennst du dir noch die Finger…. Von dem hatten alle „Respekt“ der haute auf den Tisch und keine Widerrede.
    War da doch der Bauer der vor ihm auf die Knie fiel, der wußte schon warum!
    Damals lief vieles anders, doch auch heute sind viel Überbleibsel aus seiner Amtszeit ….., und die „Kaste“ ist bis heute erhalten geblieben…

  • tirolersepp

    Herr Tauber ist hier nicht sooo beliebt, warum eigentlich ???

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