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Der Bomben-Sonntag

Symbolbild

Die Fliegerbombe am WaltherPark-Areal wird am Sonntag, 10. Jänner, entschärft. Am Dienstag wird der Evakuierungs-Radius festgelegt.

Eines steht bereits fest:

Am Sonntag, den 10. Jänner wird in Bozen wiederum der Zivilschutz-Ausnahmezustand herrschen. An diesem Termin wird die Fliegerbombe entschärft, welche vor Weihnachten auf der Baustelle für René Benkos Waltherpark im Bozner Stadtzentrum teilweise explodierte. Weil ein Zünder intakt ist, muss das Kriegsdelikt aufwändig entschärft werden.

Unklar ist derzeit, welche Evakuierungsmaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung notwendig sein werden. Diese werden am Dienstag bei einem Treffen im Regierungskommissariat festgelegt. Die Entscheidung treffen erfahrungsgemäß die Feuerwerker des Heeres, welche die Entschärfung durchführen.

Es ist davon auszugehen, dass die erste Schutzzone wie üblich einen Radius von 500 Metern haben wird.

Das bedeutet, dass in diesem Umkreis alle Gebäude während der Entschärfung evakuiert werden müssen.

Unklar ist, ob es eine zweite Schutzzone – so wie bei der jüngsten Entschärfung am 27. September – geben wird. Bozens Vizebürgermeister Luis Walcher hofft, dass diesmal wegen der Covid-Situation und der winterlichen Temperaturen darauf verzichtet wird. In der zweiten Zone mit einem Radius von 1.750 Metern außerhalb der ersten Zone müssen alle Bewohner im Haus bleiben, es dürfen keine Fahrzeuge unterwegs sein. Ein Riesenaufwand.

Doch darüber entscheidet, wie üblich, das Heer. (tom)

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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