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14 Millionen für Schulprojekt

Massimo Bessone

Die Landesregierung hat die Vereinbarung mit den Gemeinden Innichen und Sexten zur Sanierung und Erweiterung des Schulzentrums Innichen genehmigt. 14 Millionen Euro werden investiert.

Das Schulzentrum Innichen besteht derzeit aus einem Gebäude, in dem die übergemeindliche Mittelschule Innichen und Sexten untergebracht ist, und einem Gebäude für die wirtschaftliche Fachoberschule WFO Bruneck-Innichen. Nun soll das Schulzentrum umgebaut, energetisch saniert und erweitert werden:

Dafür werden rund 14 Millionen Euro investiert, wovon 4,7 Millionen Euro vom Land Südtirol, rund 6 Millionen Euro von der Gemeinde Innichen und 3,2 Millionen von der Gemeinde Sexten zur Verfügung gestellt werden.

Das Bauvorhaben wird mit einer Konvention geregelt.

Die Landesregierung hat auf Vorschlag von Hochbau- und Vermögenslandesrat Massimo Bessone den Inhalt des Dokuments genehmigt und den Landesrat zur Unterzeichnung ermächtigt. „Das Schulzentrum Innichen ist ein wichtiger Bezugspunkt für die Pusterer Bevölkerung. Umbau und Sanierung der Gebäude ermöglichen es, moderne Schulräumlichkeiten und damit optimale Entwicklungsmöglichkeiten für die Kinder und Jugendlichen zur Verfügung zu stellen“, unterstreicht Landesrat Bessone die Bedeutung des Bauvorhabens, das sowohl im Dreijahresprogramm 2020-22 der Landesabteilung Hochbau und technischer Dienst als auch im Wirtschafts- und Finanzdokument des Landes 2021-2023 vorgesehen ist.

Arbeiten in drei Baulose aufgeteilt

Die Konvention sieht eine Aufteilung des Bauvorhabens auf drei Lose vor. Das erste Baulos wird die Arbeiten auf gemeindeeigenem Grund umfassen: Der Westflügel der alten Mittelschule wird abgerissen, ein provisorischer Sitz eingerichtet sowie der Neubau der Mittelschule mit Mensa und Bibliothek realisiert. Mit dem zweiten Baulos beginnen die Arbeiten auf landeseigenem Grund: Dabei wird das Gebäude der Oberschule saniert und erweitert. Im dritten Baulos schließlich werden Arbeiten sowohl auf gemeindeeigenem als auch auf landeseigenem Grund durchgeführt: Der Ostflügel der alten Mittelschule wird abgerissen und der Schulhof gestaltet.

Für das Land wird Landesrat Massimo Bessone die Vereinbarung unterzeichnen, für die Gemeinde Innichen Bürgermeister Klaus Rainer und für die Gemeinde Sexten Bürgermeister Thomas Summerer. Die Gemeinde Innichen wird als alleiniger Bauherr mit der gesamten Planung und Durchführung der Arbeiten beauftragt.

Gemeinsame Nutzung von Mensa, Bibliothek und Aula Magna

Das Gesamtprojekt für das gemeinsame Bauvorhaben von Land und Gemeinden Innichen und Sexten stammt von Architekt Wolfgang Simmerle. Während das Mittelschulgebäude abgerissen und der Neubau versetzt errichtet wird, bleibt das Oberschulgebäude erhalten und wird umgebaut. Der Verwaltungstrakt des Schulzentrums, der bisher im ehemaligen Feuerwehrgebäude angesiedelt war, wird in das Hauptgebäude übersiedeln.

Die Verbindung zwischen Hauptgebäude und ehemaligem Feuerwehrgebäude wird abgerissen. Zwischen den beiden Schulgebäuden wird ein neuer Schulhof entstehen. Zudem werden drei Einrichtungen zur gemeinsamen Nutzung realisiert: eine Mensa und eine Bibliothek im Mittelschulgebäude sowie eine Aula Magna im Oberschulgebäude.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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