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Impfung & Fragen

Expertinnen und Experten aus dem Sanitätsbetrieb haben bei einer Informationsveranstaltung Fragen zur Coronaimpfung beantwortet. 

Nachdem die Voraussetzungen auf europäischer Ebene geschaffen wurden, wird in den nächsten Wochen auch in Südtirol eine erste Kampagne mit dem neuen Impfstoff gegen das Coronavirus gestartet.

Dabei zählen auch die Mitarbeiter und Bewohner der Seniorenwohnheime zu jenen Bevölkerungsgruppen, für die bereits in den ersten Wochen der Impfstoff zur Verfügung gestellt wird. Auf Initiative der interdisziplinären Task Force Senioren und organisiert vom Amt für Senioren und Sozialsprengel, fand eine Informationsveranstaltung für die Mitarbeitenden in den Seniorenwohnheimen statt.

Dabei informierten Elisabetta Pagani und Richard Aschbacher vom Labor für Mikrobiologie und Virologie, Silvia Spertini vom Dienst für Hygiene und öffentliche Gesundheit sowie Isabella Mastrobuono, Abteilungsdirektorin „Wohnortnahe Grundversorgung und Chronic Care“ im Südtiroler Sanitätsbetrieb.

Auch die beiden zuständigen Landesräte, Waltraud Deeg und Thomas Widmann unterstützen dieses Vorhaben und betonen, wie wichtig ein guter Informationsfluss in diesem Zusammenhang ist. „Gute und kompetente Informationen müssen bei jenen landen, die unmittelbar von einer Impfung betroffen sind. Die Mitarbeiter in den Seniorenwohnheimen sind eine wichtige Empfängergruppe der Impfung, aber noch wichtigere Bezugspersonen für Heimbewohner und deren Angehörige. Es war uns darum wichtig, sie als erste ausführlich über dieses Vorhaben zu informieren, parallel dazu planen wir auch eine Informationsoffensive für die Angehörigen und die Heimbewohner“, sagt Landesrätin Deeg in diesem Zusammenhang.

Gesundheitslandesrat Widmann ergänzt: „Jetzt ist es wichtig, jenen klare und unmittelbare Information bereitzustellen, für die bereits in der ersten Phase eine Impfung vorgesehen ist. Denn ich hoffe, dass wir dank einer hohen Durchimpfungsrate im Stand sind, das Virus in besonders sensiblen Umgebungen schnell und effizient einzugrenzen.“

Trotz Impfung weiterhin AHA-Grundregeln einhalten

Bei heutigen der Infoveranstaltung gaben Laborleiterin Elisabetta Pagani und Biologe Richard Aschbacher einleitend einen Überblick über die Impfung und deren Wirkung aus mikrobiologischer Sicht. Die Medizinerinnen Silvia Spertini, Expertin im Bereich Impfung, und Isabella Mastrobuono, Mitglied der Task Force, beantworteten im Anschluss gemeinsam mit Pagani und Aschbacher die zahlreichen Fragen der Vertretungen der Heime.

Grundsätzlich sei die Impfung ein wichtiger Schritt, wenngleich es weiterhin gelte, die AHA-Grundregeln (Abstand halten, Hände waschen, Alltagsmaske tragen) einzuhalten und (Schnell-)Tests durchzuführen.

„Das große Ziel ist es, durch die Impfung einen größeren Schutz für die Mitarbeiter, aber auch für die Bewohner der Seniorenwohnheime erreichen zu können“, fasste Amtsdirektorin Brigitte Waldner die Bemühungen zusammen. Voraussichtlich ab dem 27. Dezember wird in Italien der Impfstoff zur Verfügung stehen, dieser werde zentral über das Gesundheitsministerium angekauft und verteilt.

Laut derzeitigem Wissensstand kann die Impfkampagne bereits mit Anfang 2021 starten.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (7)

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  • n.g.

    Impfen! Nach 2 Monaten Impass austellen und Impfgegner erkennt man dann an den Masken!

    • kirke

      Genau! Die Geimpften haften aber selbst für ev. Nebenwirkungen.
      Wieso sollen dann die Anderen Masken tragen, die Geimpften sind dann ja geschützt?
      Man könnte denen die sich nicht impfen wollen ja auch ja auch verpflichten, einen gelben Stern am Oberarm zu tragen!

      • mannik

        Genau so wie die Impfgegner, für Krankheiten gegen die sie geimpft hätten werden können. Mit dem Unterschied, dass sie dann auch für jene haften, die sie angesteckt haben. Den Unterschied der Inzidenz von „Nebenwirkungen für sich“ und „Verbreitung einer ansteckenden Krankheit“ wird eine Dumpfbacke aber nicht verstehen.
        Gelben Stern braucht es für die Impfverweigerer nicht, die erkennt man schon so an ihrer Blödheit.

  • rasputin

    Gaudete, habemus Impfstoff.

  • cicero

    Dass ich mir einen Impfstoff der nicht regulär zugelassen ist nicht injizieren lasse, kritisiert werden kann das widerstrebt jeder Logik. Denn das ist mein Recht!!!!!

  • emma

    VIVAT crondlsùchtige,
    nach dem kollektivem Nasenbohren dùrft ihr euch die spritze geben
    diese emma cake und der EU blondinenwitz haben das erlaubt
    hoffe die droge reicht bis ins hirnkastl

  • mizzitant

    @mannik.Die Impfverweigerer, als dumm verschrien, werden dann alles in Gang setzen, diejenigen mit dem zu retten, was sie ihrem Körper zugemutet haben, ohne sich zu vergewissern, ob und welche Nebenwirkungen so ein Zeug hat. Das ist wie zu den Dealern gehen und die Drogen zu kaufen, die mir garantieren sollen, dass ich von allen gesichert bin und ich mit nichts mehr konfrontiert werde, was mich aus der Bahn wirft und geworfen hat. Das ist ein Virus, und den bekommen Menschen, wenn Sie ihre Arbeit an sich nicht verrichtet haben. Energetischer Abfall, wie Lügen, Belastungen, Betrügen, sich überfordern, ect. Neid, Eifersucht, Mangel in allen Bereichen… Das ist die Dummheit mit der sich der Mensch infiziert. Und das ist es warum sich die Menschen fremdbestimmen lassen. Und ohne nachzudenken, schaufeln wir unser eigenes Grab. Alles hat eine Ursache und eine Wirkung… Bevor man jemanden als Dumm bezeichnet, sollte man darauf achten in wessen Spiegel man schaut.

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