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Die Strategie

Der Verwaltungsrat der Volksbank hat den neuen Strategieplan für die nächsten drei Jahre genehmigt.

Der Strategieplan ist auf die nachhaltige Entwicklung des Bankgeschäfts mit Familien und kleinen und mittleren Unternehmen im Nordosten Italiens ausgerichtet. Die Volksbank wird eine wichtige Rolle bei der nachhaltigen Entwicklung des Einzugsgebietes einnehmen – mit mehr als 2 Milliarden Euro an Finanzierungen für ESG-Projekte und 3 Milliarden Euro an Investmentfonds (OGAW), die in Unternehmen mit ESG-Rating investiert sind.

Der Verwaltungsrat der Volksbank hat den neuen Strategieplan für die nächsten drei Jahre genehmigt. Im Mittelpunkt des Strategieplans stehen die nachhaltige Entwicklung des Bankgeschäfts – mit einem starken Fokus auf die Dienstleistungen für Familien und kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Nordosten Italiens – und die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sowie die starke Aufmerksamkeit auf Verwaltungs- und Kreditkosten. Dank der Widerstandsfähigkeit und Flexibilität der Bank ermöglichen es die spezifischen Maßnahmen, die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie abzumildern und die Kapitalrendite über den gesamten Planungszeitraum sicherzustellen.

“Die Volksbank verfügt über eine ausgewogene Bilanzstruktur, eine starke Liquidität, ein steigendes Kapitalniveau und eine hervorragende Dienstleistungsqualität, wie es uns unsere Kunden im Rahmen der Umfrage des Deutschen Instituts für Qualität und Finanzen ‚Italiens Beste – Dienstleistungs-Sieger 2020/2021‘ bescheinigt haben. Unser Strategieplan startet von dieser soliden Basis, die durch den Einsatz und das Engagement aller Volksbank-Mitarbeiter gelegt wurde. Unser Ziel ist es, eine immer nachhaltigere Bank zu werden – sowohl, was die Erträge als auch was das Geschäftsmodell angeht“, sagte Lukas Ladurner, der Präsident des Verwaltungsrats. „Wir wollen eine Bank werden, die sich noch stärker auf die Retail- und KMU- Segmente konzentriert – mit exzellenten Beziehungen zu jenen Kunden im Nordosten, die die Triebfeder für die Wirtschaft im Einzugsgebiet sind. So können wir unsere Infrastruktur – bestehend aus mehr als 1.300 Mitarbeitern, unseren 160 Filialen und unserer Technologie – bestmöglich in den Dienst unserer Kunden stellen.“

Der neue Strategieplan „Sustainable 2023“ sieht eine eigenständige Entwicklung der Bank im bestehenden Einzugsgebiet vor. Die Anzahl von Filialen und Mitarbeitern soll stabil bleiben, um den Marktanteil und die Anzahl der Kunden zu erhöhen. Ziel ist es, den Marktanteil in den Provinzen, in denen die Bank tätig ist (Bozen, Trient, Vicenza, Treviso, Belluno, Padova, Venedig und Pordenone) zu erhöhen, und zwar dank einer hervorragenden Professionalität und Schnelligkeit der Dienstleistung sowie einer auch aus digitaler Sicht erneuerten und erweiterten Produkt- und Dienstleistungspalette.

DER PLAN IM DETAIL

Der neue Strategieplan „Sustainable 2023“ fußt auf 7 Säulen, die eine nachhaltige Entwicklung ermöglichen. Ziel ist es, für Kunden im Nordosten Italiens die Hausbank zu werden, wobei die Bank ein Bezugspunkt in der Region darstellt und die finanziellen Bedürfnisse der Kunden unterstützt. Der Strategieplan ist auf folgende Themen ausgerichtet:

– Deutliches Wachstum bei Kunden und Volumina, basierend auf einer erweiterten Produktpalette und spezifische Kompetenzen bei Darlehen sowie in den Sektoren Tourismus, Industrie, Agrar- und Lebensmittelindustrie sowie Immobilien

– Digitale Omnikanalität, die das Konzept des „everywhere banking“ abbildet – d.h. die Möglichkeit für Volksbank-Kunden, ihre Bankbeziehung auch ohne den Besuch in der Filiale zu pflegen

– Spezifischer Fokus auf eine 360-Grad-Nachhaltigkeit, sowohl in den täglichen Abläufen der Bank (Hauptsitz, Erneuerung der Filialen, Beziehungen zu Gewerkschaften, Energie-Versorgung usw.) als auch in der Fähigkeit, nachhaltige Projekte zu entwickeln und zu finanzieren, sowie im Angebot von Investmentfonds, die ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) berücksichtigen

– Proaktive Bearbeitung von Risiken von Bilanzaktiva, im Zuge der Zuweisung von Kapital durch staatliche Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen und Haushalten (mehr als 2 Mrd. €an Krediten, die durch Stundungen unterstützt wurden), sowie durch die Einführung regulatorischer Maßnahmen (Basel IV, KMU supporting factor usw.) und des Managements und der Überwachung des Kreditrisikos infolge der COVID-19-Pandemie

– Effiziente Prozesse, um Zeit der Mitarbeiter in den Filialen für Kundengespräche freizusetzen und um den Kunden schnellere und pünktlichere Antworten geben zu können

– Gesamtes Kontrollsystem, um sicherzustellen, dass Marktveränderungen antizipiert und die Aktivitäten der Bank neu ausgerichtet werden können

– Humankapital, um die Professionalität der Beratung laufend zu verbessern und Kunden durch neue Omnichannel-Prozesse zu führen

„Dieser Strategieplan ist wichtig, weil er die Solidität des Geschäftsmodells der Volksbank auch in einem schwierigen Szenario wie dem aktuellen unter Beweis stellt. Zudem legt er den Fokus unserer Anstrengungen auf wichtige Projekte wie die Dienstleistung für den Kunden und die Nachhaltigkeit in Bezug auf ESG-Kriterien“, sagte Generaldirektor Alberto Naef.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (1)

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  • @alice.it

    Denke, um eine Hausbank für die Kunden zu werden braucht es mehr als langatmige Pressemitteilungen.
    Nach dem horrenden Wertverlust der Volksbank-Aktien muss die Bank den geschröpften Mitgliedern zuerst beweisen, dass man Fehler der alten „Führungsriege“ wirklich in der Lage ist kurz/mittelfristig zu korrigieren.
    Einige wenige Zeilen bezogen auf den heutigen beschämenden Wert der Volksbank-Aktien hätten vollauf genügt.

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