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Vinatzer auf Rang 4

Alex Vinatzer (Foto: Val Gardena Dolomites)

Alex Vinatzer hat beim Slalom  in Alta Badia den vierten Platz belegt. Nach dem ersten Durchgang hatte der Grödner noch geführt.

Am Ende wurde es für den 21-jährigen Alex Vinatzer der vierte Platz.

Nach seiner Halbzeitführung beim Slalom von Alta Badia ist der Grödner etwas zurückgefallen. Am Ende fehlten Vinatzer sechs Hundertstel auf Platz 3 und nur 0,19 Sekunden auf den Sieg.

Der Sieg auf der Gran Risa ging an den Schweizer Ramon Zenhäusern vor den beiden Österreichern Manuel Feller und Marco Schwarz.

Manfred Mölgg landete auf Platz 19.

Der Ahrntaler Simon Maurberger wurde 28.

ZUM RENNEN

Ramon Zenhäusern gewinnt also den ersten Slalom der Skisaison.

Nach dem klassischen Riesenslalom am Sonntag fand dieses Jahr im letzten Teil der Gran Risa das Slalomrennen statt, bei dem der2 Meter große Schweizer Koloss triumphierte.

Nach dem ersten Durchgang lag der 28-Jährige aus dem Wallis auf Position acht, dann erklomm er die höchste Stufe des Podests und konnte seinen vierten Weltcupsieg feiern. Neben ihm standen zwei Österreicher auf dem Treppchen, die beide einen großartigen Aufstieg hingelegt haben: Manuel Feller (der 11 Positionen aufholte und den 2. Rang erzielte) und Marco Schwarz (von Platz 10 auf Platz 3 im zweiten Lauf).

Der Sieger erklärte:

Ich habe im zweiten Durchgang alles gegeben. Es war sehr schwierig, weil es das erste Rennen der Saison für mich war, aber zum Glück hat es geklappt. Ich war in den Tagen vor diesem Slalom wirklich nervös, weil ich nicht wusste, wo ich mit meiner Kondition stand. Es ist toll, auf der obersten Stufe des Podests zu stehen, denn es bedeutet, dass sich die viele Arbeit gelohnt hat. Ich habe in Madonna di Campiglio noch nie tolle Ergebnisse erzielt, aber morgen möchte ich es versuchen“.

Große Ernüchterung gab es hingegen für Italien, das im ersten Durchgang auf Alex Vinatzer gehofft hatte. Der 21jährige Grödner lag nach dem ersten Teil des Rennens in Führung, doch im zweiten Durchgang schaffte er es nicht mehr auf das Podium, er schwang als Vierter ab mit 19 Hundertstelsekunden Abstand zum Sieger und gerade mal 7Hundertstelsekunden zum Drittplatzierten.

Nach seinem jedenfalls sehr spannenden Rennen erklärte Vinatzer:

Wenn mir jemand vor dem Rennen gesagt hätte, dass ich diesen Slalom als Vierter beenden würde, hätte ich mich darüber sehr gefreut. Wenn ich jetzt aber die Hundertstel zähle, merke ich, dass es sehr wenige sind. Sieben Hundertstel weniger hätten für das Siegerpodest gereicht. Ich habe versucht, auf diesem langsamen Schnee anzugreifen, aber es ist mir nicht gelungen. Auf jeden Fall möchte ich den Organisatoren gratulieren, denn die Piste war wirklich perfekt präpariert und das zeigt sich auch daran, dass es viele auch mit hohen Startnummern geschafft haben, sich im ersten Durchgang gut zu platzieren. Jetzt fühle ich mich richtig aufgedreht und hoffe, dass ich auch morgen Abend auf der3Tre ein gutes Ergebnis erreiche.

 

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