Du befindest dich hier: Home » Wirtschaft » „Eine Win-Win-Situation“

„Eine Win-Win-Situation“

ASGB-Chef Tony Tschenett

Der ASGB fordert die Landesregierung auf, Mietwagen- und Reisebusunternehmen mit Liniendiensten zu beauftragen.

Im Hinblick auf die mehrmals getätigte Forderung des Autonomen Südtiroler Gewerkschaftsbundes (ASGB), dass die Landesregierung beschließen möge, Mietwagen- und Reisebusunternehmen mit Liniendiensten zu beauftragen, um die Taktfrequenzen im öffentlichen Nahverkehr zu erhöhen, schließt sich der Forderung nun auch das INAIL und das oberste nationale Gesundheitsinstitut an.

„Konkret haben beide Institute am 4. Dezember 2020 ein gemeinsames Strategiepapier veröffentlicht, in welchem Maßnahmen zum Risikomanagement hinsichtlich der Ansteckungsgefahren im Schulbereich mit Covid-19 vorgeschlagen werden. Unter anderem wird ganz dezidiert gefordert, in stark frequentierten Orten das Angebot der Personentransportmittel mit zusätzlichen Mitteln von privaten Personentransportdienstleistern aufzustocken. Natürlich bestätigt uns der Inhalt dieses Strategiepapiers in unseren Forderungen“, so der ASGB-Chef Tony Tschenett.

Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass am 7. Jänner 2021 vermutlich der Frontalunterricht für Oberschüler wiederbeginnt, müsse jetzt dementsprechend gehandelt und über eine Vorgehensweise entschieden werden, die verhindert, dass öffentliche Verkehrsmittel zu Infektions-Clustern werden.

„Zudem, darauf möchte ich auch verweisen, würde man mit einer derartigen Vorgehensweise auch den von der Covid-19-Krise arg gebeutelten Personentransportsektor unterstützen. Also eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, schließt Tschenett.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (1)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • leser

    Lieber und allergrösster tschenett
    Deine Win Win situation wie du es nennst ist nichts anderes als due leichtsinnigen autofinanzierungen der mitwagenfahrer mit geld vom bürger zu bezahlen
    Ursprünglich sahen diese mit dem herumkarren der besoffenen partylöwen ihre grosse chance als traumunternehmer
    Abgesehen oder gottseidank hat der italienische staat dafür das geld gar nicht
    Dein sinn für soziale gerechtigkeit als gewerkschafter ist echt schwer zu verstehen

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2020 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl Impressum | Datenschutz & AGB | Cookie Hinweis | Privacy-Einstellungen

Nach oben scrollen