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Paul vs. Lega

Paul Köllensperger

Der Regionalrat verpflichtet die SVP-Lega-Mehrheit, eine rein öffentliche Inhouse-Gesellschaft für die A22 anzusteuern.

Der Regionalrat hat mit großer Mehrheit eine Tagesordnung zum Haushaltsgesetz des Team K angenommen, mit der die Regionalregierung verpflichtet wird, die Konzession für die Führung der Brennerautobahn ohne weitere Verzögerungen über eine rein öffentliche In-House Gesellschaft anzustreben. „Damit setzen wir den Machenschaften des Vize-Präsidenten Maurizio Fugatti und der Trentiner Lega ein Ende“, freut sich Paul Köllensperger.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Trentiner Lega eine europaweite Ausschreibung der seit 2014 verfallenen Konzession anpeilt. Diese würde den privaten Anteilhabern und den Aktionären aus dem Veneto in die Karten spielen. Das Team K wollte mit dem Antrag Arno Kompatscher den Rücken stärken und Fugatti, „den Handlanger von Luca Zaia“, in die Schranken weisen.

„Ein Verlust der Konzession hätte schwerwiegende Auswirkungen auf unsere Finanzen gehabt. Man bedenke, dass die Brennerautobahn AG mit einem Nettogewinn von durchschnittlich 70 bis 80 Millionen Euro in den letzten Jahren eines der rentabelsten Unternehmen der gesamten Region ist und satte Dividenden ausschüttet“, so Köllensperger. (mat)

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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