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Gadertale Straße offen

Die Gadertaler Straße ist ab Freitagabend wieder befahrbar. Die Sicherungsarbeiten sind jetzt abgeschlossen.

Der Straßendienst und beauftragte Unternehmen haben den Sicherungseingriff auf der Gadertaler Staatsstraße zwischen Montal und Zwischenwasser abgeschlossen.

Die Straße wird ab 18 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. Nach den starken Niederschlägen am ersten Wochenende im Dezember musste der Straßenabschnitt nach einem Erdrutsch und wegen eines instabilen Hangs seit Sonntag (6. Dezember) in beiden Richtungen geschlossen werden.

Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider sagt dazu: „Die Arbeiten wurden in einem Dringlichkeitsverfahren vorgenommen. Sei es der Straßendienst als auch die beauftragten Baufirmen haben die Bauarbeiten zügig vorangebracht, um die Straße zu sichern.“ Zur Sicherung eines weiteren Teilabschnittes in der unmittelbaren Nähe hat die Landesregierung bereits im September einen Dringlichkeitseingriff genehmigt, den die Abteilung Tiefbau im Frühjahr weiterführen wird.

Der Abteilungsdirektor des Straßendienstes, Philipp Sicher erklärt, dass die Straße zwar für den Verkehr geschlossen, aber für Not- und Rettungseinsätze offen gewesen sei: „Für Notfälle war die Straße befahrbar.“

Landesrat Alfreider betont die gute Zusammenarbeit zwischen Straßendienst, beteiligten Firmen sowie der Abteilung Tiefbau und den Gemeinden St. Lorenzen und Enneberg. „Sicherheit hat oberste Priorität. Wir sind uns bewusst, dass die geschlossene Einfahrt viele Unannehmlichkeiten für die Bürger bedeuten und werden weiter kurzfristige und langfristige Eingriffe für die Sicherung der Problemstelle unternehmen“, sagt Alfreider.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (6)

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  • emma

    i hons, werds net verstehn: die strasse wurde millionenschwehr ausgebaut, alles im tunnel, wenns a bisl schneit gehts nimma, muss man ùbern pass ausweichen? gehts no!

  • hallihallo

    ja ein verrücktes projekt, mit mehreren tunnels, brücken und schlangenförmiger trasse.
    wieso hat man nicht einen einzigen, geraden tunnel gebaut. hätte wahrscheinlicher weniger gekostet und das problem definitiv gelöst.
    aber in südtirol baut man gerne tunnels mit kurven ( siehe sonnenburg oder naturns oder st.christina oder…) wobei man genau weiß , das dies gefährlich ist.

    • homoerektus

      Einen geraden Tunnel war die anfangs Idee, ist aber von der gadertaler Bevölkerung absolut abgelehnt worden. Viele Leute sagten einen solchen langen Tunnel ist zu gefährlich, nicht einladent für die Touristen und manche haben sogar große Angst in solch einen Loch rein zu fahren. Dann ist eben für ein kompliziertes Projekt optiert worden. Wenn die Entscheidungsträger jede einzelne Person mitreden lassen entstehen eben solche schöne, interessante, teure, Wartungsaufwändige, sichere Kunststücke. Dabei macht sich die Straßenmeistereien wichtig ansonsten müssten sie sich ja im Winterschlaf verkriechen.

      • hallihallo

        ja das passiert, wenn die politiker , die ja visionäre sein sollten, jeder stimme nachlaufen. aber der ex-landesrat hat ja auch am karriereende mitgeteilt, daß es sein größter fehler war die brixen-bruneck nicht zweispurig zu bauen. da hat er halt auch auf ein paar gehört, die dagegen geschrieben haben. . ja solche visionäre haben wir.

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