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„Bewährte Zusammenarbeit“

Bereits zum dritten Mal eröffnen drei wichtige Player in Südtirols Wirtschaftswelt fünf Studenten der unibz die Möglichkeit, sich mit einem Studienjahr in New York einen Startvorteil für ihre Karriere zu verschaffen. Die entsprechenden Vereinbarungen für das Studienjahr 2021/22 wurden am Freitag unterschrieben.

Bildung muss auch in Ausnahmezeiten wie jener der Pandemie oberste Priorität bleiben, forderte die Führungsspitze der Freien Universität Bozen erst in dieser Woche öffentlich ein. Mit der Unterschrift unter drei Abkommen zur Förderung junger Talente wurde diese Forderung von gleich drei Vertretern der lokalen Wirtschaft bekräftigt: Im Rahmen der drei Konventionen ermöglichen die Südtiroler Sparkasse, die Südtiroler Volksbank sowie die Bozner Kanzlei Bureau Plattner im kommenden Studienjahr fünf besonders herausragenden Studierenden des Masterstudiengangs in Accounting und Finanzwirtschaft der unibz ein Studienjahr an der Zicklin School of Business des Baruch College zu absolvieren und dort einen einjährigen „Master of Science in Finance” oder “Master of Science in Accountancy” zu erhalten.

Das Abkommen sieht die Übernahme der Studiengebühren in Höhe von 19.000 Euro in Form von fünf Stipendien vor und ermöglicht den Studierenden, ein Double Degree, also einen doppelten Studienabschluss der unibz und der US-Universität, zu erhalten. Darüber hinaus finanzieren die Südtiroler Sparkasse und Bureau Plattner noch jeweils einen Preis für die oder den besten Absolventen des Masterstudiengangs in der Spezialisierung „Finanzwirtschaft“ sowie „Wirtschaftsprüfung“.

„Diese mittlerweile bewährte Zusammenarbeit mit so wichtigen lokalen Partner ermöglicht es uns, zwei Stärken der unibz auszubauen: unseren hohen Internationalisierungsgrad und die Förderung von Exzellenz“, unterstrich Rektor Prof. Paolo Lugli im Rahmen der heutigen Unterzeichnung. „In Zeiten von Covid-19 ist es noch wichtiger, Talente zu fördern und ihre Leistungen zu belohnen – allen voran durch die einmalige Gelegenheit, das eigene Studium im Umfeld der Wall Street abzuschließen“, sagte der Leiter des Masterstudiengangs in Accounting und Finanzwirtschaft, Prof. Paolo Perego.

Laut Nicola Calabrò, Beauftragter Verwalter und Generaldirektor der Südtiroler Sparkasse, führt die mittlerweile dreijährige Partnerschaft zu einer Win-Win-Situation für die Universität und die Bank: „Im ersten Jahr haben wir drei Stipendien für die drei besten Studierenden des Lehrganges zur Verfügung gestellt – einer von ihnen ist Patrick Lombardo, der heute in der Sparkasse arbeitet. Im zweiten Jahr wurde das Stipendium an Maximilian Eisendle vergeben, der bereits ein Praktikum bei der Sparkasse absolviert hat und dank unserer Unterstützung nun nach New York aufbrechen wird, sobald die Pandemie es zulässt. Wir sind jetzt im dritten Jahr und die Sparkasse stellt wieder drei Stipendien zur Verfügung“, so Calabrò. „Als führende und territorial verwurzelte Bank bekräftigen wir unsere Unterstützung für die Freie Universität Bozen, weil wir überzeugt sind, dass die akademische Bildung eine Wertschöpfung von hoher strategischer Bedeutung darstellt. Investitionen in die Ausbildung junger Menschen bereichern das Territorium und legen den Grundstein für den Erfolg einheimischer Unternehmen.“

„Durch unser Kooperation mit der Freien Universität Bozen möchten wir dazu beitragen, dass engagierte Studierenden ihren Lebenslauf um eine spannende Auslandserfahrung erweitern können. In der heutigen Arbeitswelt zählen, neben der fachlichen Qualifizierung, immer mehr auch internationale Erfahrung und interkulturelle Kompetenz“, meint Armin Hilpold, Partner in der Steuer- und Rechtskanzlei Bureau Plattner.“

„Junge Talente, die Herausragendes leisten und zugleich an ihre berufliche Zukunft denken, verdienen es, gefördert zu werden“, ist auch Christian Unterkircher, Leiter Human Resources der Südtiroler Volksbank, überzeugt. „Die Volksbank ist seit jeher sehr daran interessiert, Studierende und junge Akademiker*innen zu fördern und für die Bank zu gewinnen, wo sie in einem spannenden, innovativen und digitalen Umfeld erste berufliche Erfahrungen sammeln können. Der rege Austausch mit der Universität Bozen besteht bereits seit einigen Jahren: Studierende der Freien Universität Bozen absolvieren regelmäßig Praktika mit einer Dauer von drei bis sechs Monaten in der Volksbank. Neben den Praktika bietet die Bank den Studierenden interessante berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. Die Zusammenarbeit mit der Universität war bisher sehr erfolgreich und wird künftig weitergeführt.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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