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Gisin tritt zurück

Der Schweizer Skifahrer Marc Gisin tritt per sofort zurück. Der Speedspezialist muss erkennen, dass sein Körper den Anforderungen des Spitzensports nicht mehr gewachsen ist.

Marc Gisin hat den Rücktritt als Skifahrer bekanntgegeben.

Gisin, der 2009 in Wengen sein Weltcup-Debüt gab, hatte als beste Platzierungen zwei 5. Abfahrts-Plätze in Kitzbühel (2016 und 2018) vorzuweisen.

Nach seinem schweren Sturz im Dezember 2018 in Gröden, wo er sich ein Schädel-Hirn-Trauma sowie mehrere Knochenbrüche und eine Lungenquetschung zuzog, fand Oisin nicht mehr zu seinem vorherigen Leistungsvermögen zurück. Sein Körper erholte sich nicht mehr gänzlich.

Marc Gisin sah sich schon vor Gröden immer wieder von schweren Verletzungen zurückgeworfen.

2012 in Crans-Montana erlitt er einen Kreuzbandriss im Knie. Beim Sturz im Januar 2015 in Kitzbühel erlitt er bereits einmal ein Schädel-Hirn-Trauma mit Hirnblutung.

Auf Facebook schrieb Gisin:

Der Zeitpunkt ist gekommen, mich vom Skirennsport zu verabschieden. Seit meinem Sturz im Dezember 2018 habe ich absolut alles Erdenkliche versucht, um ein weiteres Mal von einer Verletzung zurückzukommen.

Ich habe meinem Körper und vor allem meiner erneuten Kopfverletzung versucht die nötige Zeit zu geben, um sich vollständig zu rehabilitieren. Aber mein Körper hat anscheinend endgültig genug. Die Propriozeption ist nach wie vor am hinterherhinken und lässt mich nicht auf einem Niveau Skifahren, welches meinen Ansprüchen gerecht würde und auch wirklich konkurrenzfähig wäre auf Stufe Weltcup.

Marc Gisin (Foto: FB/Gisin)

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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