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FCS vs. Perugia

Am Sonntag empfängt der FC Südtirol im Drususstadion die Mannschaft aus Perugia. Das Match gegen den großen Titelanwärter steigt um 15.00 Uhr vor leeren Rängen.

Der Erfolg im Spitzenspiel gegen Modena gehört der Vergangenheit an. Denn nun gilt es, sich auf das nächste absolute Top-Spiel, welches bereits an diesem Sonntag auf dem Kalender steht, zu fokussieren. Die Weißroten empfangen im heimischen Drusus-Stadion den AC Perugia, der sich zu Beginn der Saison fest vorgenommen hat, in nur einer Saison die Rückkehr in die 2. Liga zu meistern.

Das Match steigt um 15 Uhr unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wird jedoch live und kostenlos auf www.fc-suedtirol.comgestreamt.

DIE AUSGANGSLAGE

Der FC Südtirol konnte am vergangenen Spieltag vom Ausrutscher von Padua profitieren und so zwischenzeitlich die Tabellenführung erobern. Die Defensive um Alessandro Malomo zeigte sich bislang von ihrer besten Seite und stellt mit nur sieben Gegentoren die sicherste Abwehrreihe der Gruppe B. Das am Sonntag stattfindende Match ist die dritte Partie, die der FC Südtirol im heimischen Drusus-Stadion bestreiten wird.

Stefano Vecchi

DIE GESCHICHTE DES GEGNERS

Der AC Perugia kann mit 13 Serie A-Teilnahmen auf eine äußerst ruhmreiche Vergangenheit zurückblicken. Den absoluten Höhepunkt der Vereinsgeschichte erlebten die Rot-Weißen in der Saison 1978/79, als man sich zum italienischen Vizemeister kürte. Perugia war gleichzeitig das erste Team, welches eine Serie A-Meisterschaft ohne eine einzige Niederlage beendete.

Was das internationale Geschehen anbelangt, gewann der „Greif“ zwei Intertoto-Pokale (1978 und 2003) und nahm an zwei Uefa Cups, der heutigen Europa League, teil. Zu den wichtigsten Spielern, die sich im Laufe ihrer Karriere das Dress von Perugia überstreiften, zählen Paolo Rossi, Salvatore Bagni, Renato Curi, Marco Materazzi, Fabio Grosso, Gennaro Gattuso und Fabrizio Ravanelli.

DER GEGNER 

Perugia kommt von einem torlosen Unentschieden gegen Gubbio und liegt zurzeit mit 22 Punkten (drei hinter dem FCS) auf dem 4. Tabellenplatz. Gecoacht wird der „Greif“ von vom ehemaligen Serie A-Mittelfeldspieler Fabio Caserta, der in den drei vergangenen Saisonen die Geschicke von Juve Stabia leitete. Kapitän von Perugia ist der beim AS Rom großgewordenen Aleandro Rosi. Die Rolle des Top-Torjägers im Team teilen sich zurzeit – mit jeweils drei Treffern – Federico Melchiorri, Andrea Bianchimano und Jacopo Murano.

DIE „EX“

Für den FC Südtirol gibt es am Sonntag ein Wiedersehen mit Filippo Sgarbi und Mattia Minesso. Der 22jährige Innenverteidiger spielte unter Paolo Zanetti in der Saison 2017/18 eine bärenstarke Meisterschaft, welche die Weißroten als Vizemeister beendeten. Minesso wechselte im Jänner 2014 nach Bozen, wo er mit dem FC Südtirol wenige Monate später das verlorene Playoff-Finale als Hauptdarsteller miterlebte.

Was den Kader der Südtiroler betrifft, ist Leandro Greco der einzige mit einer Vergangenheit im Traditionsklub aus Umbrien. Der 34-Jährige spielte in der letztjährigen Rückrunde (Serie B) für Perugia und brachte es bis zum Lockdown auf vier Einsätze.

 

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