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„Den sozialen Frieden wahren“

Helmuth Renzler

Helmuth Renzler fordert in Hinblick auf die Haushaltsdebatte: Die sozialen Unterstützungsmaßnahmen dürften heuer auf keinen Fall gekürzt, sondern müssten vielmehr aufgestockt werden.

Im Dezember wird sich der Südtiroler Landtag mit dem Haushalt befassen. Die finanzielle Unterstützung sozial benachteiligter Menschen muss unbedingt berücksichtigt werden. „Es müssen alle Mittel ausgeschöpft werden, damit schwächere Kategorien nicht unter die Räder kommen“, sagt der Landtagsabgeordnete Helmuth Renzler.

Aufgrund der Coronakrise stellt der diesjährige Landeshaushalt eine große Herausforderung dar. Es gilt unzählige Bereiche zu unterstützen und gleichzeitig einen guten Ausgleich zu finden.

„Der Haushalt wird heuer ein Balanceakt, der uns Abgeordneten alles abverlangt. Wir werden und müssen unsere gesamte Energie aufbringen, um einen guten und gleichzeitig sozial gerechten Haushalt auf die Beine zu stellen“, unterstreicht Helmuth Renzler.

Sozialbereich unbedingt vorrangig behandeln

Eine ausgewogene soziale Fürsorge ist existentiell für eine Sozialgesellschaft. Südtirol hat in Vergangenheit bewiesen, dass die Menschen im Vordergrund stehen. Es gibt eine Vielzahl von Sozialhilfeunterstützungen für Menschen in Not.

„Die sozialen Unterstützungsmaßnahmen dürfen heuer auf keinen Fall gekürzt, sondern müssen vielmehr aufgestockt werden. Es muss den Menschen auch in den nächsten Jahren möglich sein, ein menschenwürdiges Leben zu leben, und zwar unabhängig von der gesellschaftlichen Stellung jedes einzelnen und seines Lebensalters“, unterstreicht Helmuth Renzler.

Notfalls in anderen Bereichen einsparen

Alle Bereiche im Haushalt sind wichtig. Bei einem geringeren Budget muss man aber entscheiden, welche Bereiche Priorität haben. Nicht alle Finanzierungen sind lebensnotwendig.

„Im Landeshaushalt darf deshalb auf keinen Fall beim Sozialen gespart werden. Eine gerechte Verteilung der Geldmittel ist nämlich die Basis für sozialen Frieden in unserem Land. Es ist unbedingt notwendig, dass auch den Menschen mit geringeren finanziellen Mitteln ermöglicht wird, ein eigenständiges und finanziell abgesichertes Leben zu leben. Des weiteren muss auch weiterhin für Jugendliche und junge Erwachsene die finanzielle Unterstützung seitens des Landes beim Bau oder Kauf einer Eigentumswohnung gewährleistet werden“, fasst der Landtagsabgeordnete Helmuth Renzler zusammen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (7)

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  • batman

    DEN SOZIALEN FRIEDEN WAHREN IN EINEM SYSTEM DER UMVERTEILUNG VON UNTEN NACH OBEN, IN WELCHEM DIE REICHEN IMMER REICHER WERDEN UND DEN REST IMMER ÄRMER.

  • kirke

    Ja Herr Renzler, sie wollen etwas verteilen das nicht mehr da ist….
    Sie sollten lieber Schusswaffen verteilen, damit sich jeder selbst helfen kann wenn klar wird, dass es keine Wirtschaft und keinen Handel mehr gibt.

  • franz1

    Heute wird von OBEN nach UNTEN Umverteilt,…
    Beispiel: Jene die am „Hebel der Macht“ sitzen haben eher die Möglichkeit alles auszuschöpfen, der Luxus Bauernhof in Niederdorf der LR DEEG,
    die wundersame Hütten-Kubatur des LR Alfi, würde man hier alles aufzählen, man würde nicht fertig…..
    Und das im kleinen Südtirol…
    Die „Untersten“ versorgt ja die Caritas und verschiedene Vereine, da ist die Politik bloß im Wege…

  • ostern

    @franz1
    ganz deiner Meinung. Und die Bauern nicht vergessen, sie werden sich
    bei der nächsten Gelegenheit wieder etwas bekommen. Und dann spricht
    man von sozielem Frieden!!!

  • sepp

    Für soziale Gerechtigkeit sorgen will die obersten angefangen ban patscher lachhammer und wie sie olle hoassen für dei gibs lei die lobbys in kloan mann brauche dei lei boll sie zu wählen sein suscht kriegen die seben lei versprechung va dei 2 oberblödeer so ischs

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