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„Wieder aufsperren“

Die Junge Süd-Tiroler Freiheit fordert nach der Massentestung des Landes endlich Lockerungen für die Südtiroler Gastronomie und den Handel.

Gasthäuser seien nicht nur Essensausgabestellen, sondern gesellschaftliche Mittelpunkte eines Dorfes. Die Schließung des Einzelhandels bedeute massive finanzielle Einschränkungen für Händler und Kunden. Dass gerade diese Sparten schließen mussten, findet die Junge Süd-Tiroler Freiheit ungerechtfertigt.

Die Jugendgruppe ist sich sicher, dass der Handel und die Gastronomie unter strengen Auflagen weiterarbeiten hätten können.

„Gastronomie und Handel müssen wieder öffnen dürfen, ansonsten gibt es bald keine Gasthäuser und Geschäfte zum Einkaufen mehr!“, sagt der Vize-Landesjugendsprecher der Süd-Tiroler Freiheit, Christoph Mitterhofer. „Viele Händler und Wirte müssen Pacht zahlen, Angestellten Löhne bezahlen usw. Wie will man das ohne Einkommen stemmen?“ so Mitterhofer weiter. Die Junge Süd-Tiroler Freiheit fordert die Landesregierung daher auf, entweder die Öffnung des Handels und der Gastronomie zuzulassen oder diese finanziell zu entschädigen.

Dass Gesundheit Vorrang hat, sei verständlich. Dennoch dürfe dabei nicht das Wirtschaftssystem und die Existenzen der Bürger an die Wand gefahren werden. Der Wirtschaft drohe ein Kollaps verheerenden Ausmaßes, der mit Schulden der nächsten Generationen bezahlt werden müsste. Als Jugendbewegung versteht sich die Junge Süd-Tiroler Freiheit als Anwalt der nächsten Generationen.

Wenn der Landeshauptmann schon alle Bürger dazu aufruft, an der landesweiten Corona-Testung teilzunehmen, so sollte es auch fixe Zusagen für unsere Wirtschaftstreibenden im Handel und in der Gastronomie geben, so die STF.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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