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„Licht am Ende des Tunnels“

LH Arno Kompatscher erhofft sich von der neuen Corona-Verordnung und den Massentests, dass Südtirol Richtung Weihnachten hin Schritt für Schritt wieder aufsperren kann.

Die Lage sei nach wie vor angespannt, erklärte Arno Kompatscher am Freitagabend in einer Pressekonferenz. Man habe immer noch sehr viele Neuinfektionen und eine hohe Belastung der Intensivstationen. „Doch wir erwarten uns, dass sich in den nächsten Tagen die Wirkungen der jüngsten Verordnungen zeigen“, so der LH.

Am Samstag tritt eine neue Verordnung in Kraft, mit der die sozialen Kontakte auf ein Minimum reduziert werden sollen, auch auf den Baustellen und in den Wirtschaftsbetrieben. Nicht dringliche Arbeiten werden vorerst eingestellt.

Zusätzlichen Schutz an den Arbeitsstätten sollen die flächendeckenden Antigentests schaffen, die am nächsten Freitag starten: „In den Betrieben dürfen nur noch MitarbeiterInnen eingesetzt werden, die sich testen lassen“, so Kompatscher.

Ziel der Testungen sei es, potentielle Krankheitsträger zu isolieren und den Reproduktionsfaktor – so wie in Sexten und Welsberg – von 1,5 auf 0,5 zu senken. „Es ist längst schon so, dass sich viele Menschen fragen, ob wir denn nicht schon genug gelitten haben“, so der LH.

Nun gehe es darum, die Herausforderungen gemeinsam zu meistern und mit den Testaktionen aktiv einen Schritt nach vorne zu machen, um dann – Richtung Weihnachten hin – Schritt für Schritt wieder aufmachen zu können. Im Januar werde es voraussichtlich die ersten Impfungen geben, schloss Kompatscher, der „Licht am Ende des Tunnels“ sieht.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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