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„Dramatische Situation“

Foto: 123rf

Der hds übt scharfe Kritik an der Landesregierung: die bisherigen Corona-Maßnahmen hätten nicht gegriffen und nur für Verwirrung gesorgt.

Der hds – Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol nimmt bezugnehmend auf das bisherige Krisenmanagement des Landes eines zur Kenntnis: Die bisherigen Einzelmaßnahmen und -aktionen waren nicht zielführend, sie haben nicht gegriffen und sorgten nur für Verwirrung.

„Vor allem im Handel haben die verschiedenen Maßnahmen zurecht für aufgebrachte Stimmung gesorgt. Einkaufen ist in Südtirol auch in Zeiten von Corona immer sicher gewesen. Der Handel war und ist definitiv kein Hotspot“, betont hds-Präsident Philipp Moser.

„Man hätte früher allgemeinere, drastischere Maßnahmen treffen und nicht den Handel als Corona-Multiplikator abstempeln sollen. Es war klar, dass die ursprünglich bis 22. November vorgesehenen Schließungen nichts bringen. Jetzt gibt es die berechtigte Befürchtung, dass die Schließungen bis weit in den Dezember andauern werden – für das Weihnachtsgeschäft eine dramatische Situation für unseren lokalen Handel!“, warnt Moser.

Der hds hofft, dass der Handel in Südtirol spätestens Anfang Dezember wieder arbeiten kann.

„Mein Aufruf geht an alle Südtiroler, inklusive Politik, Entscheidungsträger, Verbände und Organisationen aller wirtschaftlichen, sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Sparten: Glauben wir weiterhin an unsere vielen lokalen Handels- und Dienstleistungsbetriebe! Kaufen und konsumieren wir lokal. Nur so können wir Arbeitsplätze vor Ort erhalten und lebendige sowie attraktive Dörfer und Städte garantieren. Alles andere wäre verheerend“, so der Appell des hds-Präsidenten.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (5)

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  • tirolersepp

    Berechtigte Sicht des Herrn Moser !

    Aber es gibt viele Sichtweisen und Interessen zum Thema !

  • checker

    Hat zu 100% Recht. Das sollten sich auch die Südtiroler klar werden. Denn wenn es keine dezentrale Betriebe mehr gibt, heisst die Alternative irgendein internationaler Koloss, bei dem dann die Mamis für 700 Kröten im Monat schuften können. Die KIGA und KITA Abholzeiten interessieren diese Firmen dann herzlich wenig. Da heisst es dann auch sehr schnell: You are fired….

    • cicero

      Also ich bestell jetzt schon die Weihnachtsgeschenke bei Amazon und co. denn vor Weihnachten ist eh alles überlastet dass man nichts mehr geliefert bekommt. Und ob bis da die Geschäfte wieder offen sind sagt uns keiner.

  • thefirestarter

    Am 28.10.2020 haben sie, Herr Moser, noch verlangt das man im November alles dicht macht was nur irgendwie möglich ist.
    Das müssen wir auch von ALLEN verlangen!

    Die ich rief, die Geister,/Werd ich nun nicht los..

    Das Weihnachtsgeschenk der röm. Regierung:
    „Familien werden sich nur im engsten Kreis treffen können, Verwandte ersten Grades, Geschwister. Die meisten gegenwärtigen Anti-CoV-Maßnahmen sollen über die Weihnachtsfeiertage in Kraft bleiben“

    • schorsch

      Die einzig sinnvolle Maßnahme, um einen Jojo-Effekt wie nach Juli-August diesmal zu vermeiden. Reiseverbot für ein Jahr, keine Großveranstaltungen. Dann muss man auch nicht alles schließen. Mal sehen wie die Zahlen dann aussehen.

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