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198 neue Fälle an Schulen

Foto: lpa

In der vergangenen Woche wurden an den deutschsprachigen Kindergärten und Schulen in Südtirol insgesamt 190 neue Sars-CoV-2-Infektionsfälle verzeichnet. An den ladinischen Schulen waren es acht Neuinfektionen. 

Die Gesamtzahl der Coronavirus-Neuinfektionen an den deutschsprachigen Kindergärten und Schulen ist in der Woche vom 2. bis einschließlich 8. November 2020 gegenüber der Vorwoche leicht gesunken. Die Entwicklung ist allerdings nicht einheitlich, nach Bildungsstufen und Personengruppen gab es zum Teil Zu- aber auch auch Abnahmen.

Insgesamt sind in der vergangenen Woche an den deutschen Bildungseinrichtungen 190 neue Corona-Fälle verzeichnet worden. Die diesbezüglichen Daten hat die Deutsche Bildungsdirektion am Montag dem Unterrichtsministerium übermittelt. Die Zahlen, die dem Unterrichtsministerium (MIUR) in Rom übermittelt werden, betreffen die gesamte Kindergarten- und Schulgemeinschaft, also Kinder und Jugendliche, pädagogische Fachkräfte, Lehrpersonen und das nicht unterrichtende Personal.

An den Kindergärten wurden in der vergangenen Woche 21 neue Infektionsfälle festgestellt, 14 betreffen pädagogische Fachkräfte, vier nicht unterrichtendes Personal und drei Kinder.

An den Grundschulen mit deutscher Unterrichtssprache gab es 77 neue Infektionsfälle (25 Lehrpersonen, drei nicht unterrichtende Personen und 49 Kinder).

Von den Mittelschulen wurden 41 Neuinfektionen gemeldet (14 Lehrpersonen, 2 nicht unterrichtende Personen und 25 Kinder), von den Oberschulen 29 (4 Lehrpersonen, 4 nicht unterrichtende Personen und 21 Schüler) und an den Berufsschulen 22 (8 Lehrpersonen, 3 nicht unterrichtende Personen und 11 Schüler).

Im Zusammenhang mit neuen Infektionsfällen mussten an den Kindergärten 187, an den Grundschulen 314, an den Mittelschulen 149, an den Oberschulen 144 und an den Berufsschulen 76 Quarantänen neu verhängt werden.

Acht Neuinfektionen an ladinischen Schulen

Insgesamt acht neue Coronavirus-Infektionsfälle sind in der vergangenen Woche hingegen an den ladinischen Bildungseinrichtungen verzeichnet worden.

Demnach sind an den ladinischen Kindergärten in der vergangenen Woche drei neue Infektionsfälle festgestellt worden. Betroffen sind zwei pädagogische Fachkräfte und ein Kindergartenkind.

An den Grundschulen gab es vier neue Infektionsfälle, zwei Kinder und je eine Person des Lehr- beziehungsweise nicht pädagogischen Personals.

Die einzige Neuinfektion an der Oberschule betrifft eine Lehrperson. An den Mittelschulen gab es keine Neuinfektionen.

Was die Quarantänefälle anbelangt, so wurden insgesamt 23 Quarantänen  verhängt, 17 davon an den Kindergärten (12 Kinder/5 Lehrpersonen) , vier an den Grundschulen (alles Schüler) und zwei an den Mittelschulen (1 Schüler/1 Lehrperson).

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (25)

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  • yannis

    >>>>An den Kindergärten wurden in der vergangenen Woche 21 neue Infektionsfälle festgestellt, 14 betreffen pädagogische Fachkräfte, vier nicht unterrichtendes Personal und drei Kinder…….

    Also 18 von 21 Fällen sind NICHT den Kindern bzw. deren Umfeld zuzuschreiben ! wer da wohl an der Verbreitung des Virus am meisten dazu beiträgt ?

    • cicero

      Ja jetzt wo sowohl Lehrer als auch Kinder Masken tragen, wird sich in der Schule wohl niemand mehr anstecken, da die Masken angeblich volle helfen. Also stecken sie sich wennschon anderswo an und die Schulen können offen bleiben.

    • mimi01

      Glabsch net eher lossen mir Eltern insre Kinder net testn und deshalb isch die Dunkelziffer vieeeeeel höher…also i tat mi schamen auf die Lehrer u Kindergärtner ummazuhockn , weil diesem kenn gor nix dofir…. i hon meina Kindo holt gern dohuam

  • menasa

    I hon geglabt es worn in letzter Woche Schulferien?

  • heinz

    Alle Schulen und Kindergärten sollen geschlossen werden, bevor es zu spät ist!

  • yannis

    Ein Authentischer Kommentar aus „Welt.de“

    Da sich sowieso schon isolierte Risikopatienten in Heimen und Kliniken eher beim Pflegepersonal anstecken als umgekehrt, Pflegepersonal nimmt auch am öffentlichen Leben teil, und sie kommen nicht nur mit Risikopatienten in Kontakt. Sie haben eine hohe Nähe zu ihren zu Versorgenden, .

  • deralfons

    Appell an Achammer und Co: Es ist verantwortungslos bei solchen Zahlen den Betrieb der Bildungseinrichtungen aufrecht zu erhalten! Politik hat Veranwortung und Versäumnisse, die jetzt begangen werden, haben irreversible Folgen!!! Die Leidtragenden sind die alten und kranken Menschen und vergesst nicht, sie sind es, die das Land aufgebaut und den Wohlstand erarbeitet haben, den die nachfolgenden Generationen nun genießen. Der Schulbetrieb ist nicht essentiell, essentiell ist, dass für alle Südtiroler die Gesundheitsversorgung Realität bleibt und das ist nur möglich, wenn das Gesellschaftsleben auf ein Minimum heruntergefahren wird! Handelt, bevor es zu spät ist!!!

    • lillli80

      @deralfons. Haben sie den artikel gelesen und verstanden?

    • hoihoi

      ….es isch gut und recht das di Olten an Teil dazu beigetrogen hom daß es ins gut geht , ober nit lei , a mir jungen de wos schun 33 Johr long orbeitn und viel länger orbeitn mießn um di Rente der Olten zu finanzieren wobei mir länger orbeitn mießen als di olten ,es konns nit sein olle einsperren damit di Ältern di a fixes Einkommen di Rente hoben zu gschütz , in den Heimen und Krankenhäusern müßen sie gschützt werden , zu Haus müßen sich di olten selber schützen !! Den Sturzhelm , di Sicherheitsgurt , den Schihelm bis 14 hom sie a vorgschrieben , so sollte a das Gesetz do vorschreiben das sich jeder selber schützen müß oder seine medizinische Betreuung selber zohln muß donn werds schun ondersch und nit di Allgemeinheit !!!

    • thefirestarter

      Neue Daten des Gesundheitsministeriums lassen vermuten, dass Homeschooling weniger Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen hat als erhofft.

      https://orf.at/stories/3189278/

  • artimar

    „In der vergangenen Woche wurden an den deutschsprachigen Kindergärten und Schulen in Südtirol insgesamt 190 neue Sars-CoV-2-Infektionsfälle verzeichnet. An den ladinischen Schulen waren es acht Neuinfektionen.“ – siehe oben!
    Letzte Woche waren ja Herbstferien und alles geschlossen.

  • erbschleicher

    Ist schon interessant, dass die Schuld teilweise die Eltern bekommen, obwohl fast 43% der Fälle die Lehrer und Mitarbeiter betreffen. Gratuliere!
    Ich wäre dafür die Schulen zu schließen und die Lehrer sollen müssen die Betreuung übernehmen, denn als diese den Lohn bezogen haben (ohne zu Arbeiten) hat auch keiner gejammert. Anzi, als es um die Sommerbetreuung ging wollte sich KEINER bereit erklären sich um die Kinder zu kümmern. Schamp enk!

    • k.

      Da ist wirklich ein Erschleicher am Werk. Ich weiß nicht, dass jemand den Eltern die Schuld gibt. Fakt ist jedoch, dass die Ansteckungen vor allem im Privaten geschehen. Leider wird immer die Schule als Ort der Ansteckung erwähnt, aber die Zahlen sagen etwas anderes. Auch der Artikel zeigt nur, dass so getan wurde als ob sich die Schüler und Schülerinnen in der Schule angesteckt hätten. In Wahrheit war letzte Woche die Schule geschlossen und somit hat sich niemand dort angesteckt. Die Ansteckungen dern Lehrpersonen und Schüler spiegeln daher nur die generelle Ansteckung im Land wider. Das sollte ihnen schon bewusst sein. Die anderen Äußerungen möchte ich nicht kommentieren.

  • prophet

    Sein Jo Ferien gewesen, wem hoben sie den getestet?
    Verarschung oder verblódung!

  • keinpolitiker

    Also mal langsam.

    Vom 2. bis 8. November waren Schulferien und die Kindergärten hatten auch geschlossen. In welchen Schulen hat man da getestet?

    Wie man sieht, sind größtenteils die Lehrer oder besser gesagt die Pädagogen, welche positiv getestet worden sind.

    Was man jetzt auch sieht ist die Tatsache, dass alle einsperren gar nichts bringt, denn in den eigenen Wänden zirkuliert der Virus am schlimmsten und bei diesen Temperaturen kann man nicht lüften und wenn man tagsüber lüften möchte, hat man einen ganz anderen Gestank im Haus (Gülle zum ersticken).

    Ich würde vorschlagen, alle Betriebe zu (wirklich alle) raus in die frische Luft und der Herr Widmann soll inzwischen sein Feldlazarett aufbauen.

    Liebe Tageszeitung, ich habe jetzt viel Schmarrn gelesen, aber die Überschrift ihrer Printausgabe schlägt den Boden unter den Füßen weg.
    „Lockdown oder Feldlazarett“

  • lillli80

    Wenn schon zahlen der bildungseinrichtungen veröffentlicht werden, dann so aufgeschlüsselt wie hier…danke…dafür hat man aber 2 monate gebraucht?
    Gleichzeitig bin ich aber auch der meinung, dass man sich schon überlegen muss, welchen sinn die veröffentlichung hat….egal…schon mal ein schritt nach vorne liebe tageszeitung. Es kann nur besser werden.

  • n.g.

    Ein Bekannter war letzte Woche Gardasee. Geschäfte offen, Viele Kneipen und Restaurants offen. Mengen an Leuten die da saßen. Masken, wie den ganzen Sommer lang Fehlanzeige. Und eine Woche später Lockdoun. Wahrscheinlich sogar bald vin den Italienern beschlossen. Hm….

  • k.

    Der Artikel der Tageszeitung ist sehr tendenziös. So steht da: „In der vergangenen Woche wurden an den deutschsprachigen Kindergärten und Schulen in Südtirol insgesamt 190 neue Sars-CoV-2-Infektionsfälle verzeichnet.“ Die Fälle wurden weder in den Schulen noch an den Kindergärten verzeichnet. Es hat den Eindruck als ob dort Tests durchgeführt wurden. Die Schulen waren ja zu. In Wirklichkeit wurden diese 190 Personen letzte Woche positiv getestet, aber das heißt nicht, dass sie sich an der Schule angesteckt haben. Sie haben sich eher zuhause angesteckt. Die Medien sollten damit aufzuhören diese Daten ohne genauere Angaben zu veröffentlichen, denn jeder glaubt sofort, dass diese Personen sich an der Schule bzw. in den Kindergärten angesteckt haben. Es ist vielmehr so, dass die Schule die generelle Situation widerspiegelt. Daher haben sie keine Aussagekraft.

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