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Es kommt der totale Lockdown

Der menschenleere Obstmarkt in Bozen im Frühjahr

Exklusiv: Ab Mittwoch wird in Südtirol ein totaler Lockdown gelten. Für drei Wochen. Und fast so streng wie im Frühjahr.

TAGESZEITUNG Online hat exklusiv erfahren:

Bereits ab Mittwoch soll in Südtirol ein totaler Lockdown gelten.

Das ist der Vorschlag, mit dem LR Thomas Widmann in die morgige Landesregierung gehen will.

Was bedeutet totaler Lockdown?

Die Schulen werden – wie bereits berichtet – geschlossen. Auch die Produktionsbetriebe müssen schließen. Nur mehr die Bediensteten in essentiellen Sparten dürfen ihrer Arbeit nachgehen. Der Lockdown, der am Dienstag von der Landesregierung beschlossen werden soll, wird vorerst für drei Wochen gelten.

Der einzige Unterschied zum ersten Lockdown im Frühjahr:

Es wird mehr Bewegungsfreiheit erlaubt sein. Sprich: die Menschen dürfen Spaziergänge machen und sich sportlich betätigen.

LR Thomas Widmann sagt:

Wenn die Landesregierung nicht handle, riskiere man den Kollaps des Sanitätsbetriebes. „Dann würden diejenigen, die heute die Maßnahmen kritisieren, nicht verstehen können, warum wir nicht gehandelt haben.“

Innerhalb der Landesregierung gibt es kontroverse Positionen.

Insbesondere Bildungs-Landesrat Philipp Achammer wehrt sich gegen einen Schließung der Schulen.

Von LH Arno Kompatscher heißt es am Montagmittag:

Es gebe noch keine Befassung der Landesregierung und somit noch keine Entscheidung.

Es gebe ein vom Gesundheits-Landesrat aufgezeigtes, gravierendes Infektionsproblem mit den entsprechenden Folgen für den Sanitätsbetrieb. Die Landesregierung werde sich am Dienstag eingehend damit auseinandersetzen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (53)

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  • rechner

    Nach Sexten wäre zu handeln gewesen, aber da hat ja der Mut gefehlt. Das ist das Problem von unserem System, bevor nicht 500 Menschen im Krankenhaus liegen kann man nicht handeln, ist ja nur eine Grippe. Wenn die Leute im Krankenhaus liegen dann schreien genau die gleichen warum wurde nicht früher gehandelt.
    Die Chinesen haben das Problem nicht, die müssen sich nicht vor dem Volk rechtfertigen. In einem Notstand sicher ein Vorteil.

  • silberfuxx

    ….. Der suedtiroler Sonderweg machts möglich

  • joachim

    Die „alte“ Verordnung ist noch keine 48 Stunden alt, schon kommt die nächste! Die Herren da an der Macht sind heillos überfordert! Ich würde deswegen da mal den Rotstift ansetzen!

  • gestiefelterkater

    Niemand hat vor eine Mauer zu errichten!

    https://www.youtube.com/watch?v=Yz9DNSTrHBY

  • gestiefelterkater

    Wo ist den der Heinzelmann geblieben, sitzt wohl im Coronabunker und feiert den totalen Heimknast.

  • hansmaulwurf

    Das man Gestern und Heute die Schulen noch offen hatte zeugt von besonderer Weitsicht unserer Landesregierung. Ich meine, was haben sich die lieben Herrschaften denn dabei gedacht ?! Das die Fallzahlen auf wundersame Weise zurückgehen oder das sich die Patienten im Krankenhaus in Luft auflösen?

    Naja liebe Südtiroler, der Lockdown wird nicht 3 sondern mindestens 5 Wochen dauern. und wenns dann überstanden ist, können wir normal weiter machen, bis … ja bis halt dann zum 3. Lockdown 😀

  • checker

    Anmerkungen: Es wäre früher zu handeln gewesen um eben den Lockdown zu verhindern und zwar: Contact Tracing verstärken und Monitoring einführen. Dazu jetzt Massentests (hat man ja in Sexten durchgeführt), nur fehlt die Organisation).
    Frage: Hat jemand von Euch schon mal in China gearbeitet?
    Die Südtiroler die ich kenne und die sich aktuell in China befinden, haben mir folgendes berichtet: Man hält das Ausbruchsgeschehen am Anfang schon klein, indem a) sofort Massentests anordnet (teilweise ganze Millionenstädte b) Man hat ein effektives Monitoring c) auch eine Ampel App kommt zum Einsatz
    Fakt ist: Man hat dort bereits Diskotheken offen und es werden Feste organisiert. Kurzum, das Leben ist wieder normal. Ich weiss nicht, wo aktuell mehr Diktatur herrscht, bei uns wo jetzt die Leute wieder MOnate weggesperrt werden, oder in China wo man ab und zu mal einen Massentest macht.

    • schorsch

      Mag sein. Dazu müsste aber eines gegeben sein: die Fähigkeit aus Fehlern zu lernen.

      Wenn man immer nur das „wir sind vorbereitet“ predigt, wird sich an der Lage im Spital wenig ändern.

      Wenn die Landesverwaltung statt zweier sinnlosen Werbekampagnen mit den entsprechenden Mitteln die Krankenpfleger*innen und Ärzte*innen unterstützt hätte wäre auch mehr angefangen.

      Wenn man den Zeitraum mit wenigen Infektionen genutzt hätte, sich neu zu organisieren:
      – Covid Station ausschließlich in Bozen
      – alle anderen Spitäler / Praivatkliniken bleiben frei für dringende OP.
      Keiner kommt jetzt bitte mit „wie soll das gehen“. Alles geht, ein Beatmungsgerät wiegt keine 50kg. Als es galt die Bombe zu entschärfen waren zig LKW des Heeres tagelang unterwegs und haben Dämme errichtet in Höhe eines EFH. Nehmen die Herren diese Hilfe in Anspruch? Außer jetzt für die Drive in Station?

      Durch das umlegen anderer Abteilungen/Behandlungen wäre der nötige Platz frei.

      Wenn alles an einer Stelle ist hat man a) mehr Überblick, b) unter Umständen wird das knappe Personal besser genutzt c) Infektionsherde können eingedämmt werden d) „Kollateralschäden“ wie Widmann sagt können vermieden werden.

      Bei ca. einer Milliarde € vom Jahreshaushalt, und das schon sein einigen Jahren, darf es so ein „auf Kante genähtes“ Gesundheitssystem nicht geben.

      Vgl. der Gesundheitssysteme:
      Japan Platz 1 mit 72/100P
      Italien Platz 12 mit 63/100P
      Schweden (nur aus Interesse, die hatten keinen Lockdown und im Verhältnis weniger Tote als wir) Platz 7 mit 66/100, sogar hinter Österreich (70/100).

  • keinpolitiker

    Herr Widmann,

    ich verstehe ihre Sorge um den Gesundheitsdienst, aber wer ist denn Schuld daran, dass wir dieses Problem haben?

    Wir Steuerzahler finanzieren dieses System und ihr habt Jahre lang in diesem System gespart und jetzt sind es wieder wir Bürger, die dafür gerade stehen müssen.

    Vor einigen Jahren war es Frau Dr. Martha Stocker, die sich für die Schließung der Krankenhäuser stark gemacht hat, wo ist jetzt diese Frau, welche eine stolze Pension bezieht, welche wiederum wir Steuerzahler finanzieren und dafür nicht in Verantwortung gezogen wird.

    Wir Arbeitnehmer und Arbeitgeber finanzieren diesen Sanitätsbetrieb und ihr habt dafür in der hohen Etage viel Geld rausgeworfen, anstatt in Krankenpfleger/innen, Ärzte- und Pflegepersonal zu investieren und jetzt uns wieder die Schuld zuweisen.

    Wäre ich in ihrer Position würde ich mich nicht mehr unter die Bürger trauen, aber ihr Politiker habt ja alle kein Schamgefühl.

    Ihr macht Fehler und wir müssen büßen, schämt euch.

    • criticus

      @kleinpolitiker
      Bravo! Und man sollte auch einführen, dass bei einem Lockdown alle Politiker kein Geld bekommen!! Erst wenn er wieder aufgehoben wird.

    • asoet

      @keinpolitiker
      Sehr guter Kommentar und auf den Punkt gebracht. Die letzten Landesregierungen haben die Sanität über Jahre und Jahrzehnte Stück für Stück ausgehungert; stattdessen die Lobbys finanziert mit Mega-Protz-Bauten, Straßenprojekten und dergleichen, damit der Tourismus wuchern kann.
      Schämt euch ihr Politiker*innen

    • vinsch

      @keinpolitiker Bravo! Und weshalb hat man den Sommer nicht genützt für die Schaffung von Intensivbetten? Das Problem hatten wir nämlich schon im März/April? Wir haben einen Landesrat mit einem Heer an Beratern und was ist das Resultat? Betreibe schließen und deren Existenz ruinieren.

  • keepon

    Die Wirtschaft wird komplett an die Wand gefahren!!!!!

    • alsobi

      @keepon, ich gehe mal davon aus das sie Unternehmer sind und zurecht auch in Sorge sind. Trotzdem…………die Wirtschaft steht nicht über der Gesundheit und vor allem nicht über der Menschheit. Der gr. Wirtschafts-Boom ist entgültig aus und vorbei und nun heißt es dahingehend zu investieren wo es am dringsten Notwendig ist. Das ist für mich weder der Tourismus, Kaufleuteverband und schon zweimal nicht der SBB sondern einzig und allein die Sanität! Das Personal kommt auf dem Zahnfleisch daher und steht unter einem psychischen Druck den ein normaler Mensch kaum imstande ist auzuhalten. Ich möchte nicht den ganzen Tag unter Vollschutz arbeiten und wenn nicht in ständiger Angst leben von den Patienten angesteckt zu werden.

      • vinsch

        @asobi Wer will denn, dass man in Tourismus oder Handel investiert??? Wir wollen lediglich arbeiten, wir wollen keine Beiträge, Sonden wir wollen arbeiten!

        • alsobi

          @vinsch, mein Fehler! Ich meinte nicht investieren sondern die üppigen Gelder die speziell in den Tourismusbereich oder auch Wirtschaft reingebuttert worden sind. Die Sanität muss in der Zukunft oberste Priorität haben und dann kommt der Rest.

  • flottebiene

    Wir müssen jetzt zusperren,dass dann im Dezember wieder die Hotels aufsperren können….ob sich irgendwelche Touris zu uns verirren, wer weiss….
    Unsere schwerst-arbeitenden-und Schwerverdienenden Politiker schauen wirklich,dass alles zusammenbricht… Sanität, Wirtschaft, Bildung….

    • normalsterblicher

      Genauso ist es!
      Ich drücke es allerdings noch krasser aus und behaupte, dass auf diese Art und Weise ganz Südtirol zusammenbricht. Und viele Südtiroler sind sowieso schon einem Nervenzusammenbruch nahe.
      Am Ende dieser Pandemie werden sich dann die psychiatrischen Abteilungen in unseren Krankenhäusern füllen.

  • joachim

    Es wird dieses mal zu massenweise Verfassungsklagen kommen, da bin ich mir sicher, kein Betrieb hält dass aus!

  • tirolersepp

    Krisenzeiten brauchen Entscheidungen und keine Diskussionen !

    Krisenzeiten werden nie allen gerecht werden !

  • normalsterblicher

    Und unsere Landesregierung soll bitte auch dafür sorgen, dass wieder (wie während des Lockdowns im März und April) die Polizei- und Carabinierihubschrauber in die Luft steigen, um von oben herab zu kontrollieren, dass wir ja nicht zu weit spazieren oder joggen gehen.

  • k.

    Es kommt alle 2 Tage eine neue Verordnung heraus, ohne darauf zu warten was die vorherigen gebracht haben. Wir wissen, dass es 2 Wochen braucht, um zu sehen ob die Maßnahmen wirken. Die Zahlen von heute sind das Produkt vom Verhalten und den Maßnahmen vor 2 Wochen. So können wir heute noch nicht sagen, ob die vorherigen Maßnahmen etwas gebracht haben oder nicht. Das Handeln der Landesregierung erscheint mir als reiner Aktionismus!

  • schumi

    Laut Regierung sind wir immernoch gelbe Zone.
    Gratulation zur Selbstkastration.

  • erbschleicher

    Die Südtiroler sollten sich ein Beispiel an den Trientnern nehmen.

  • olle3xgscheid

    Sich do veruckt mochn bring nichts, ändern kenmr a nix , also zomholtn und werd schun, bekonntlich liegt die Wohrheit in der Mitte, also bleibs xund und mochmr es beschte daraus!!!!

  • george

    Dieses gesamte Forum hier ist ein Jammertal. Und wahrscheinlich haben genau diejenigen, die dieses Jammertal veranstalten, am meisten zu dieser Situation beigetragen, indem sie keine Vorsichtsmaßnahmen eingehalten haben.

    • gestiefelterkater

      Armer kleiner Tropf, geh spielen!

    • yannis

      mehr an Vorschlägen / Ideen hast nicht zu bieten ?

    • n.g.

      @george Jetzt mal im Ernst, wundert dich das?
      Bis auf einige wenige Komentatoren die einfach nur fehlgeleitet sind, schreibt der Rest nur ihre Meinung. Ja, wirr, zudem schreiben Einige über Sachverhalte die sie weder verstehen noch das es sie betrifft und damit keine Ahnung haben welche Probleme gewisse Maßnahmen bei anderen verursachen.
      Aber wer hat das ausgelöst? Sind es am Ende nicht die Politiker die viel zu wenig erklären! Die Menschen nicht mal versuchen MITZUNEHMEN! Es werden einfach Regeln aufgestellt, Verbote und sonst nichts! Dann kommt Freitag ne Verordnung, Sonntag eine, Montag und am Mittwoch wieder! Und du fragst dich warum die Leute verrückt spielen!
      Dazu gibt es noch HIER, in Facebook, YouTube keine Kontrollen welche ‚Fakten‘ verbreitet werden!
      Zudem gibt es eben noch Staaten die das sowieso anders handhaben wobei sich dann Menschen fragen, warum bei uns nicht so.
      Nur zu sagen wir wollen die Sanität nicht überlasten und einige Leben retten ist eindeutig zu WENIG! Das können meist nur Die wirklichen nachvollziehen die da arbeiten. Und gehts ums Sterben, denkt sowieso niemand daran, dass es einen selbst erwischt.
      Ich kann jedenfalls verstehen was hier abgeht denn wenn die Politiker schon rumlaufen wie ein Haufen Hühner in die reingeballert wird, was erwartest du dann von der Bevölkerung!
      Ich selbst bin kein Leugner aber für gemässigte Aktionen!

  • eierkopf

    Wie wäre es, wenn man den umgekehrten Weg gehen würde, ohne dass sich die Politik einmischen würde?
    Es bräuchte nur eine Pressemitteilung des Sanitätsbetriebs das folgendes sagt:t es ein neues Dieses Jahr gibt es Grippevirus.das ansteckender ist als das normale Grippevirus.
    Daher raten wir zu erhöhter Achtsamkeit. Halten sie die allen bekannten Hygiene-und Abstandsregeln ein um ihre Gesundheit nicht zu gefährden.
    Info in eigener Sache:
    Da wir in den letzten Jahren durch die Politik verordneten Einsparungen in der Sanität und in den Altersheimen nur mehr eine begrenzte Anzahl an Patienten und Heimbewohnern versorgen können, bitten wir zur strikten Einhaltung der oben genannten Regeln.

    Das manco bei diesen Weg: Niemand kennt Corona, es bräuchte keine PCR-Test usw.
    Das plus bei diesem Weg: Alles ginge seinen Lauf

  • eierkopf

    (t es ein neues ) hat sich leider ein Fehler eingeschlichen.

  • ahaa

    Quatsch. Verschwörungstheorien. Aluhut Träger. Zeugen coronas.
    Corona ist eine Sekte und hat viele Propheten.
    Noch ist nicht fertig. https://www.facebook.com/100002485040572/posts/3573044412788358/

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