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Suche nach Freiwilligen

Immer mehr Seniorenheime sind auf freiwillige Helfer angewiesen, um die Dienste aufrecht zu erhalten. „Wir sind im Krieg“, sagt Landesrätin Waltraud Deeg.

Einige Südtiroler Altersheime haben zuletzt einen Aufruf an Freiwillige gestartet, um die tägliche Arbeit bewältigen zu können. Soziallandesrätin Waltraud Deeg bestätigt: „Die Personaldecke in den Seniorenwohnheimen ist dünn. Es gibt dort nicht mehr Personal als es dringend braucht. Wenn es einen positiven Corona-Fall gibt und Mitarbeiter in Quarantäne müssen, kommt es zu Notständen, sodass kurzfristig alle helfenden Kräfte aktiviert werden müssen.“

In betroffenen Heimen hätten sich schon zahlreiche Freiwillige gemeldet. „Sie werden immer begrenzt dort für Hilfstätigkeiten eingesetzt, wo es zumutbar ist – etwa in der Küche. Nicht aber in der Pflege“, erklärt Deeg.

Sie betont: „Wir sind im Krieg. Und deshalb muss man mit außergewöhnlichen Maßnahmen reagieren – immer dort, wo es notwendig und sinnvoll ist, um Engpässe zu überbrücken.“ (hsc)

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Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (37)

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  • andreas

    Die Deeg ist doch diese „Papierbäuerin“, welche zusammen mit ihren Mann Urlaub auf dem Bauernhof anbietet um Steuern zu sparen, welche dann nicht für eine anständige Bezahlung des Personals von z.B. Seniorenheimen zur Verfügung steht.

    Sie ist dadurch nicht wirklich in der Position, an die soziale Verantwortung der Bürger zu appellieren und auch den Kriegsjargon kann sie sich sparen.

    Sich die Gehälter im Regionalrat zu erhöhen und der Pöbel soll gratis arbeiten, ist nur noch peinlich.

  • alsobi

    Vielleicht geht ja unsere Bäuerin mit gutem Beispiel voran.

  • rota

    Krieg, den Hals nie voll genug!

  • schorsch

    Wenn diese Pandemie schon zu solchen Aussagen führt, dann ist ja kaum Auszudenken, was bei einer unvorgesehenen größeren Katastrophe los sein wird… „Wir sind im Krieg“… Die Aussage passt wunderbar zum aktuellen Leitspruch der Führungsriege „Bloß keine Angst schüren und beruhigen“….

    Im Krieg wird das Militär eingesetzt. Was ist daran so schwer zu kapieren? Die Nachbarn in der Schweiz haben es bei der ersten Welle vorgemacht und an die 8.000 Soldaten für solche Tätigkeiten (Kochen z.B.) mobilisiert.
    Schlecht organisiert, sehr schlecht, schon immer. Jedes Dörfchen mergelt am eigenen Altenheim, das alle paar Jahre erweitert werden muss, bis irgendwann kein Platz mehr ist. Hier gehören bezirksgemeinschaftliche Einrichtungen gebaut, verschlankt die Verwaltung und spart jede Menge Geld, wo es nicht weh tut: an den Mauern. Aber das ist in Südtirol einer der Kernpunkte fast jeden Problems: teure Mauern hinklotzen und bei der Einrichtung (Personen) fangen wir nicht nur an zu sparen, sondern zu regelrecht zu klemmen.

  • gestiefelterkater

    Ach nein, jetzt fängt das Anderl auch noch an zu polemisieren.
    Die Speckmaden haben eben Weitblick, sie haben vorausgedacht und ihren schmalen Sold sinnvoll investiert.
    Der Hampelmann hat im Frühjahr noch von „fast wie Kriegsrecht“ gesprochen und jetzt erklärt uns die etwas kurz geratene Edelbäuerin den Krieg. Dann könnte man ja sagen seit dem Frühjahr läuft die Generalmobilmachung.
    Durch das Zwangsschließen der Betriebe werden jetzt genügend Arbeitskräfte oder Kanonenfutter frei, diese kann man ja dann morgen zwangsverpflichten, zum Beispiel als Erntehelfer auf der Edelbäuerin Edelbauernhof.

  • olle3xgscheid

    Also für 3.000 € wos mir zohln für an Oltersheimplotz p.p darf man schon holbwegs a Dienst erwarten!!!! Und net mir sein im Krieg, endlich amol de Mitarbeiter und Berufsstände auch finanziell ordentlich entschädigen, donn wirds auch Mitarbeiter geben . !!!! Sapperlot!!!!! Wo sein mir den eigentlich bold im Südtirol??????

  • wurzelsepp

    Ich schlage vor das unsere Coronafurbetti unter den Landtagsabgeordneten, die den 600 Euro Bonus kassiert haben, in den Pflegeheimen Buße tun.

    • gestiefelterkater

      Es stellt sich die Frage ob Speckmaden für wirkliche, sinnvolle Arbeit zu gebrauchen sind.
      Alle Hampelmänninen, Gaukler und Hütchensieler gehören fristlos entlassen, Edelrenten gestrichen und eine kleine Stadtwohnung mit Mindestrente zugewiesen!

  • pingoballino1955

    Frau Deeg,machen doch sie als FREIWILLIGE den Anfang,haben ja jetzt in Coronazeiten Zeit genug!

  • prof

    @olle3xgscheid
    Nicht etwas schreiben was nicht stimmt ist ,niemand zahlt 3000 Euro für einen Altersheimplatz, ein Heimplatz kostet in der Regel ungf. zwischen 1700-1800 Euro wenn jemand nicht Pflegebedürftigt ist,andernfalls bekommt man vom Land einen Beitrag je nach Einstufung,welcher dann dem Pflegeheim weitergegeben werden muss.

    • olle3xgscheid

      @prof, brauchen Sie Belege?? Und ja Pflegebedürftig!!! Sind immer noch 3000€ wird nicht weniger, und da werden Kinder ( was auch zum Zeil gut ist ) je nach Einkommen auch noch bezahlen dürfen. Was habe ich von einer Lüge??

  • ostern

    Frau Deeg, wer sind vielfach die Freiwilligen? Die Rentner, die
    sonst von der Politik vergessen worden sind! Bei EUCH die Gehälter erhöhen und Nachzahlungen bekommen und die Renten stehen seit Jahrzenten still,
    nicht nur das, es wird eventuell noch die IRPEF erhöht , damit der Staat Mehr-
    einnahmen hat.
    „UM SUNSCH ISCH NET AMOL DER TOAD“
    So isch es Sprichwort!!!

  • rasputin

    Das neoliberale Mantra vom sparen, sparen, zu Tode sparen darf nicht in Frage gestellt werden. Geld sollen nur Leistungsträger bekommen, der Rest soll freiwillig arbeiten.

  • n.g.

    Wenn wir uns im Krieg befinden wirds bald ein neues Gesetz zur Zwangsverpflichtung geben…. Männer an die Waffen…., es wird mobil gemacht…. Ich werde desertieren. Den Krieg hab ich weder angezettelt, noch will ich ihn!

  • vinsch

    Wieso Freiwillige? Verzichtet auf einen Teil eures Lohnes und bezahlt damit die sogenannten „Freiwilligen“

  • exodus

    @prof Sie sind schlecht informiert! Ein Platz im Seniorenheim kostet der Familie zwischen 1.800,00 – 2.000,00€ plus das Pflegegeld das von der Provinz überwiesen wird! Wieso werden in unserer Provinz, laut Aussage, 75% der Senioren zu Hause gepflegt, bestimmt nicht nur aus Nächstenliebe, sondern da der Großteil der Familien mit dem Pflegegeld überlebt und sich kein Heim leisten könnte. Bleiben wir doch bei der Realität und keinen Märchen………

  • lizmartello

    Warum Freiwillige? Die Restaurants haben geschlossen, dann wird man wohl das Geld aufbringen, das dort frei werdende Personal (Küche, Reinigung etc.) dort einzusetzen, wo es dringend gebraucht wird.

  • prof

    @exodus
    Ich habe auf den Kommentar von olle3xgscheid geantwortet wo 3000 Euro steht.

  • tirolersepp

    Sehr gute Idee Frau Deeg, Zusammenhalt ist gefragt und nicht spruecheklopfen !!!

  • sepp

    woas gott wieviel verdienen in der zeit sich das gehalt erhöhen und die hanselen sollen freiwilligen dienst leisten i woas genu dei des mochen kenn do patscher die lachnummer sie frau degg do widmann do zerzer in lanz nett vergessenn die goznze pagae holt

  • batman

    WIE HIESs GLEICH DER ERFINDER DES EURO?

  • hansi

    Wir sind im Krieg – das ich nicht Lache im Krieg mit einer unfähigen Landesregierung ja – dass es alles alles ander als leicht ist und dass im herbst vermehrt wieder Corona auftreten könnte wuessten wir alle – ausser unsere Politiker und die hieige Sanität (leider ist der Betrieb mehr Krank als so mancher Patient) – vrolockten immer haben ca 120 betten in Bozen für Covid – aber eben nicht das Personal dazu ist ja lachhaft ist das gleiche wenn ich 100 Taxis habe und lediglich 5 Fahrer. Zudem ist vom Frühjaht bis nun herzlich wenig passiert an Vorarbeit und Systemanpassung – ja 2020 ist ein nicht gerade gutes Jahr ein Seuchenjahr und sabatjahr für manch Politiker – zum Kotzen

    • n.g.

      @hansi Da dachten die WEITSICHTIGEN Politiker ja auch, dass sie im Frühjahr alles bestens gemacht hätten. Dem war nicht so. Und jetzt? Das selbe Spiel!
      Frage mich warums immer nich Deppen gibt die den Politikern und dessen Maßnahmen vertrauen.

  • hansi

    Verzeiht die Tippfehler aber bin in Rage und mehr als enttäuscht

  • n.g.

    Hat die gute Frau die Coronazahlen nicht gelesen? Tausende krank, 40.000 eingesperrt. Kinder dürfen nicht arbeiten. Alte, Alte pflegen schon mal gar nicht! Die Eltern sollten zu Hause Lehrer spielen anstatt arbeiten zu gehen und dann sucht man noch FREIWILLIGE OHNE BEZAHLUNG? Wibei viele jetzt schon finanzielle Probleme haben.
    GEHTS NOCH!

  • reinhard_bauer

    Gerade in Südtirol wird das Ehrenamt seit jeher hochgehalten und ist nicht zuletzt durch das Vereinswesen Tradition. Die Suche nach Freiwilligen in Zeiten der Notwendigkeit und Engpässe sollte nicht zynisch abgeschmettert werden, zumal man morgen vielleicht schon selbst Hilfe in Anspruch nehmen muss.
    Sollte es zu weiterreichenden Einschränkungen führen, bin ich sicher, dass es eine wesentlich sozialere Einstellung benötigt als hier bei den Kommentatoren geäußert.

    • leser

      Reinhard Bauer
      Du solltest nicht die Kommentatoren kritisieren, einige bringen es auf den Punkt
      Stell doch auch einmal die Dreistigkeit der Politiker infrage
      Wie hältst du es mit dem Ehrenamt, predigst du es auch nur oder bist auch du dabei?
      Ich würde sofort als Freiwilliger in einem Altersheim einspringen , dafür wäre ich bereit aus dem Ausland anzureisen eine Bedingung hätte ich schon, wenn deeg mitmacht, oder klopft sie doch nur Sprüche ?

  • thefirestarter

    Ein Waffengesetz nach Amerikanischen Muster brauchen wir!

  • sepp

    reinhard bauer sollen die politiker dei schmarotzer freiwlligen dienst mochen für misein des nimmer politiker lei mehr die landesregierung die grössten

  • leser

    Deeg
    Es macht den Eindruck, dass du sehr weit weg vom Nerv des einfachen Volkes bist
    Wahrscheinlich hast du recht, dass ihr euch im Krieg befindet, schliesslich wendet ihr ja mit der Ausgangssperre Methoden an , welche nur im Kriegsrecht legitim sind
    Aber klar juristengeister sehen das völlig anders

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