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Die Spurensuche

17 der 20 Bewohner des Altenheimes in Feldthurns sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie es soweit kommen konnte.

von Markus Rufin

Ein böses Erwachen gab es für die Gemeinde Feldthurns am Freitag. Es wurde nämlich bekannt, dass 17 der 20 Bewohner des Seniorenwohnheimes Mittermesserhaus St. Nikolaus in der Eisacktaler Gemeinde positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

Wie es zu diesen Ansteckungen gekommen ist, kann sich Bürgermeister Konrad Messner nicht erklären: „Bei der letzten Welle im Frühjahr hatten wir im Altersheim keine einzige Infektion. Wir haben auch dieses Mal aufgepasst. Leute, die zum Besuch im Altersheim waren, mussten sich anmelden, mehr als zwei am Tag haben wir sowieso nicht reingelassen.“

Allerdings: Vermutlich haben Szenen wie jene, die sich am Samstag im Glangerhof zugetragen haben, ihren Teil dazu beigetragen. Der TAGESZEITUNG wurde ein Video zugespielt, das davon zeugt, dass trotz der hohen Zahlen auch am Wochenende in Feldthurns gefeiert wurde.

Bürgermeister Messner wusste darüber Bescheid und hat den Besitzer bereits mehrmals auf die Maßnahmen verwiesen: „Weil ich bereits öfter davon gehört habe, dass dort die Regeln nicht eingehalten werden, habe ich den Besitzer darum gebeten, sich an die Maßnahmen zu halten.“

Aber der Törggelebetrieb könne nicht allein für die Ansteckungen verantwortlich gemacht werden, denn der Bürgermeister weiß, dass auch Personen infiziert sind, die nicht im Glangerhof waren.

In der Dienstags-Ausgabe der TAGESZEITUNG lesen Sie mehr zu den Ansteckungen im Altersheim Feldthurns.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (6)

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  • andreas

    In Bozen und Meran schicken die Bürgermeister Zivilisten um die Maskenpflicht zu kontrollieren und in den Dörfern wird mehrmals vom Bürgermeister darum gebeten, die Regeln einzuhalten…..

    Sich dann hinzustellen und zu erklären, dass man sich die Ansteckungen im Altenheim nicht erklären kann, ist wohl etwas naiv.
    Jedes Altenheim hat Angestellte und es reicht, wenn nur eine Person davon positiv ist, um den Virus ins Haus zu bringen.
    Wenn also die Maßnahmen nicht wirklich ernst bzw. teilweise anscheinend toleriert werden, ist es nun mal logisch, dass es früher oder später zu Ansteckungen kommt.
    Es kann z.B. auch nur der Sohn einer Angestellten des Altenheim beim Törggelen gewesen sein und da es in der Zwischenzeit allgemein bekannt sein sollte, dass der Virus hoch ansteckend ist, kommt es halt zu solchen Vorfällen.

    Der Betrieb ist sicher nicht alleine Schuld, eher die allgemeine und in diesem Fall politische Sorglosigkeit.

  • ahaa

    Warum? Vielleicht hilft die Maske nicht, wie es auf der Verpackung steht. Zu weit hergeholt?

    • esmeralda

      als Kinnschutz oder mit der Nase draußen hilfts sie tatsächlich nicht, so laufen aber viele herum

      • nostradamus

        Das ist ja überall beobachtbar:
        im Frühjahr nutzten viele den „Halswärmer=scaldacollo“ als Mundschutz,

        jetzt nutzen viele den MUNDSCHUTZ ALS HALSWÄRMER !!!

        Manche Südtiroler sind halt doch zu DUMM um die Bedienungsanleitung zum Mundschutz zu verstehen…
        Da wäre Nachhilfe bitter notwendig, auch bezahlte in Form von Strafen …

  • schumi

    Zuerst das Fressen, dann die Moral

  • george

    „Aber der Törggelebetrieb könne nicht allein für die Ansteckungen verantwortlich gemacht werden, denn der Bürgermeister weiß, dass auch Personen infiziert sind, die nicht im Glangerhof waren.“
    Solche Aussagen sind reiner Mist und für die Klärung des Falles wenig dienlich. Es genügt nämlich für die Ansteckung, wenn solche Personen, die im Glangerhof gefeiert haben, dann irgend anderswo wiederum ohne Schutz und ohne die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen sich mit anderen Personen getroffen haben und diese dann ebenso das Virus exponentiell weiter verbreitet haben. Die Leute sollten endlich einmal verstehen lernen, wie sich ein solches Virus verbreitet und sich rigoros an die Vorsorge zur Eindämmung der Verbreitung halten.

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