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„Schauen immer herwärts“

Gert Lanz

Die Mehrheitsparteien im Südtiroler Landtag waren und sind stets offen für einen konstruktiven Austausch, sagt SVP-Fraktionschef Gert Lanz.

Besonders jetzt sei dieser unbedingt notwendig, werde jedoch von polemischen Aktionen und unangebrachten Vorwürfen der Minderheit immer wieder gestört.

Weil die Situation prekär ist und weil Gesellschaft und Politik jeden Tag mit neuen Zahlen, Nachrichten und Entscheidungen konfrontiert werden, bleibt wenig Zeit für lange Beratungen und Diskussionen. Es muss schnell gehandelt werden.

SVP-Fraktionschef Gert Lanz hat deshalb eine außerordentliche Sitzung des Kollegiums der Fraktionsvorsitzenden beantragt und für kommenden Donnerstag wurde eine Dringlichkeitssitzung des Südtiroler Landtags einberufen. Die SVP handelt – im Gegensatz zur politischen Minderheit, die viel Zeit damit verbringt, Beschuldigungen zu formulieren und Entscheidungen zu kritisieren, so Lanz

Entgegen den Vorwürfen der Opposition, wenig oder gar nicht informiert zu werden, wollte Landeshauptmann Arno Kompatscher bereits am vergangenen Samstag zu einer informellen Sitzung zusammenkommen, berichtet der SVP-Fraktionssprecher.

Mit dem Landtagspräsidenten einigte man sich dann auf eine Dringlichkeitssitzung am Donnerstag, 5. November und nicht erst am 10. November, wie von der Opposition beantragt. Dem wiederholten Angebot des Landeshauptmannes folgend, wird voraussichtlich schon heute eine zusätzliche informelle Online-Sitzung mit den Landtagsabgeordneten stattfinden.

„Wir tun alles, was wir können. Das ständige Vorhalten und ‚Fehlersuchen‘ der Opposition ist dabei nicht förderlich und wenig konstruktiv. Halten wir doch jetzt zusammen! Das ist eine Zeit, in der die Fraktionen politstrategisches Denken und Handeln in den Hintergrund stellen sollten“, so der SVP-Fraktionsvorsitzende.

Gert Lanz hofft, dass die Oppositionskollegen/innen in den nächsten Wochen ihrer politischen Verantwortung nachkommen werden und mit Inputs und konkreten Lösungsvorschlägen mithelfen, die derzeitige Situation so gut als möglich zu bewältigen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (12)

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  • paolomar

    Die Svp sollte einfach zurückblicken und schauen, was schief gelaufen ist und wo man intervenieren muss. Wenn man sich die Organisation im Sanitätsbetrieb anschaut (mit 1.300 positiven Corona-Tests im Papierkorb! ohne Witz!), scheint es als ob sie aus der ersten Welle gar nichts gelernt haben.
    Anstatt die Opposition ständig zu kritisieren – es ist gutes Recht der Opposition auch Stellung zu nehmen – sollten sie auf Transparenz setzen und richtig anfangen konstruktiv zu arbeiten anstatt die lieben Hashtags #zommholtn zu verbreiten!

  • stefanhhh

    Ui, der Lanz ist wieder bissig. Kritik verträgt er uns seine Parteikollegen/innen einfach nicht. Und hier muss ich der Opposition einfach recht geben. Ich habe mehrmals bei Oppositionspolitiker/innen zu geplanten Beschlüssen nachgefragt. Erschreckend die Antwort, dass sie die Beschlüsse der Landesregierung auch nur aus den Medien erfahren oder dann, wenn sie veröffentlich werden (manchmal mit einigen Tagen Verspätung).

    Dass alles was von der Opposition kommt eh für die SVP nur Mist ist, ist hinlänglich bekannt. Heißt also, die geistigen Superstars sitzen nur in der SVP und in der Regierung. Was dabei rauskommt sehen wir jetzt ja jeden Tag.. Fehler über Fehler, Chaos allerorts. Eine Hand weiß nicht was die andere tut.

    Bar sperren, dann Bar nicht sperren, dann Schulen offen lassen und dann doch wieder schließen, dann Fördermaßnahmen, aber dann doch nur für jene, die nicht nachvollziehbare Kriterien erfüllen.

    Also Lanz, etwas mehr Demut würde euch an dieser Stelle gut zu Gesicht stehen. Lebt endlich Eure Wahlsprüche vonwegen ZUSAMMENHALTEN. Ganz unrecht haben die Oppositionsparteien ja nicht, wenn sie euch kritisieren.

  • orchidee

    Sehr geehrter Herr Lanz,

    Sie sagen: „Weil die Situation prekär ist und weil Gesellschaft und Politik jeden Tag mit neuen Zahlen, Nachrichten und Entscheidungen konfrontiert werden, bleibt wenig Zeit für lange Beratungen und Diskussionen. Es muss SCHNELL gehandelt werden.“

    Ich geben Ihnen recht: JA neue Zahlen, neue Nachrichten und neue Entscheidungen, aber auch ALTES Szenario, dass die zweite Welle kommen würde!

    Also überrascht können Sie jetzt wirklich nicht sein, oder?

    Kennen Sie den Spruch: als wir das Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen. Spricht nicht wirklich für Linie, oder?

    Also: genug Zeit für Beratungen und Diskussion gab es im Sommer, um diese Linie zu definieren. Erst dann kann es SCHNELL gehen. Daher frage ich: vielleicht mal bei den Oppositionsparteien nach guten Ideen und Vorschlägen überhaupt je nachgefragt?

    Haben Sie das?

    Reden Sie überhaupt mit den Leuten, die nicht in der SVP sind und nehmen diese Anregungen ernst?

    Oder behaupten Sie jetzt allen Ernstes, jeder Oppositionspolitiker hat nur die SVP im Kopf und nicht, wie er oder sie bei mithelfen können, den Virus in den Griff zu bekommen.

    Das wäre sehr arrogant und wohl völlig daneben, so etwas zu behaupten.

  • franz1

    Der liebe Herr, in der Politik dasselbe wie im Privaten…..??
    Ist die SVP (Flasche) wírklich so aufgebaut, dass wenn der „Pfropfen“ fliegt alles mit sich reißt…

  • eierkopf

    Herr Lanz wissen sie was Trapattoni zur SVP sagen würde?
    „SVP machen Politik wie Flasche leer“

  • wichtigmacher

    Oh, den gibts a no, so schlimm konn des virus also do nit sein

  • drago

    „Wir tun alles, was wir können. Das ständige Vorhalten und ‚Fehlersuchen‘ der Opposition ist dabei nicht förderlich und wenig konstruktiv. Halten wir doch jetzt zusammen!“
    Das Problem könnte natürlich auch sein, dass das „alles“, was sie tun und können, zu wenig ist. Und vielleicht liegt darin die Ursache für das ständige Vorhalten und Fehlersuchen der Opposition. Es wäre natürlich viel förderlicher und konstruktiver, wenn die Opposition einfach Beifall spenden würde und ansonsten still wäre. Möglicherweise hat die Opposition ihre Rolle einfach falsch verstanden. Zum Glück gibt es noch den Lanz, der es der Opposition sagt und ihr den Weg weist.

  • george

    Die Aussage von Lanz ist wieder einmal typisch SVP-System: Das eine sagen und das Gegenteil tun. Aber das Verhalten vieler Kommentatoren ist auch nicht besser und bezeugt nur, dass sie dieses „hinterfotzig-teuflische“ System genauso anwenden und betreiben, anstatt dem gegen zu steuern.

  • robby

    Sein tuat er direkt puzzig der Lanz.

  • fritz5

    Ach Lanz, hätten sie bloss ihre 600€ und ihren Hut genommen.

  • sepp

    fritz 5 wos glabschen moansch derherr hot nett selbst um die 600euronen ongsuicht i tat sogen der soll die pappen heben

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