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Der Traum-August

Der Pragser Wildsee (Foto: LPA)

Im August verzeichnete Südtirols Tourismus dank der italienischen Gäste ein Nächtigungs-Minus von nur 2,8 Prozent.

von Heinrich Schwarz

Jetzt ist es offiziell: Der August war touristisch gesehen äußerst gut für Südtirol – trotz oder gerade wegen Corona.

Wie die gestern vom Statistikinstitut ASTAT bekanntgegebenen Zahlen zeigen, gab es ein Nächtigungs-Minus von gerade einmal 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Es wurden über 5,6 Millionen Nächtigungen registriert.

Wie unschwer zu erkennen war, waren die italienischen Gäste ausschlaggebend. Im August gab es fast 500.000 „italienische“ Nächtigungen mehr. Das ist ein Plus von 16,1 Prozent. Die Italiener machten damit das große Minus der Gäste aus anderen Ländern fast wett. Bei den deutschen Gästen steht im August etwa ein Minus von 17,8 Prozent.

MEHR DAZU LESEN SIE IN DER SAMSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (11)

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  • wurzelsepp

    Das ist erfreulich, also gibts für die Teslahoteliere dieses Jahr doch wieder einen neuen Tesla. Jammerjammer…

  • andreas

    Diese Bildschlagzeile wird der Sache wohl nicht gerecht.

    Auch ein „Traum-August“ kompensiert keine ausgefallenen Monate und senkt auch nicht die entstandenen Kosten der öffentlichen Ausgaben für Lohnausgleich und Arbeitslosengeld.
    Weniger Touristen senkt auch die Einnahmen des lokalen Handels, Handwerk und Bauwirtschaft.

    Dass ein paar Hoteliere mit einem blauen Auge davongekommen sind, liegt daran, dass sie vorausschauend gewirtschaftet haben und es sei ihnen gegönnt.

    Um uns den Luxus, fast das halbe Volk beim Land zu beschäftigen, gut, ein klein wenig übertrieben, weiter leisten zu können, braucht Südtirol nun mal u.a. einen gut laufenden Tourismus.

    Wer sonst soll z.B. die 8 roten Pfeiler für 80.000 Euro am Magnagoplatz oder die monatlichen ca. 10.000 Euro für Köllensperger, Foppa, Knoll, Mair, usw. weiter finanzieren?

  • flottebiene

    Sicher, Andreas…ohne Tourismus geht es uns allen schlechter…
    Der Hotelier und der Bauer sind halt immer die ersten, die schreien wenn es ein minimalen Einbruch gibt…u.auch als erstes Bonii vom Land gibt …
    Tja, und was die Gehälter unserer Politiker angeht, frag Mal alle Steuerzahler…du bist nicht allein….

    • hallihallo

      ein monat (es stimmt es ist der hauptmonat im sommer) mit kleinem minus ist noch nicht die rettung für die betriebe.
      auch kein angestellter lebt mit einem monatsgehalt ( auch wenn es das dezembergehalt mit 13. ist).
      also alles andere als minimaler einbruch.
      und wenn wie angekündigt zu weihnachten ein lockdown kommt, dann kannst du dir im frühling einige hotels ersteigern. mal sehen ob da alles so einfach ist.

  • flottebiene

    Wie angekündigt Lockdown zu Weihnachten….ich denke WIR haben es auch in der Hand, dass wir dieses Szenario nicht haben ..
    Bis dahin sind noch 2 Monate….also sollten wir alle uns zusammenreißen

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