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Der Impfstoff-Engpass

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Aufgrund von internationalen Lieferengpässen kommt es zu Verzögerungen in der Verteilung von zusätzlichen Impfstoffen an die Haus- und Kinderärzte und Impfzentren des Landes.

Seit Anfang dieser Woche wird in den Impfzentren des Südtiroler Sanitätsbetriebes geimpft. Um die Corona-Vorsorge-Regeln einzuhalten, wird heuer die Grippeschutzimpfung erstmals mit Vormerkung abgewickelt.

Seit 5. Oktober war eine Vormerkung möglich, innerhalb weniger Tage waren alle Termine bis 18. Dezember vergeben.

An der Grippeschutzimpfung beteiligt sich heuer auch der Großteil der Haus- und Kinderärzte, die bereits mit 5. Oktober begonnen haben zu impfen.

Aufgrund von Verzögerungen bei der Lieferung von Impfstoffen von Seiten der Hersteller können derzeit keine weiteren Impftermine vergeben werden Generaldirektor Florian Zerzer: „Wir haben heuer weit mehr Impfdosen bestellt als in den vergangenen Jahren. Die zwei ersten Tranchen von insgesamt 65.000 Dosen sind regulär eingetroffen und bereits verteilt worden. Für Ende Oktober erwarten wir weitere 8.500 Dosen, die für die Altersheime vorgesehen sind“. Bei der Lieferoption von zusätzlichen 20% gibt es nun aber aufgrund von Engpässen bei den Herstellern im In- und Ausland Verzögerungen. Derzeit haben auch andere Regionen im benachbarten Ausland und in anderen Italiens Schwierigkeiten Impfstoff zu erhalten.

Bis auf weiteres können deshalb in den Impfzentren beim Sanitätsbetrieb keine weiteren Grippeschutzimpftermine vorgemerkt werden.

Auch ist es nicht möglich, weitere Impfdosen an die impfenden Haus- und Kinderärzte zu verteilen. Der Südtiroler Sanitätsbetrieb wird auf jeden Fall die Öffentlichkeit und die impfenden Ärzte informieren, sobald zusätzlicher Impfstoff eintrifft. Auch die Verteilung an die Haus- und Kinderärzte, die besonders im heurigen Jahr wichtige Partner bei dieser Vorsorgemaßnahme sind, wird sofort wieder aktiviert werden.

Von bisher eingetroffenen 65.000 Impfdosen wurden 52.500 an die Haus- und Kinderärzte verteilt, die mit den Impfungen fortfahren; die restlichen 12.500 werden in den Impfzentren des Südtiroler Sanitätsbetriebes wie auch für das Personal in den Krankenhäusern und den Seniorenwohnheimen verwendet.

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