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Geld für Dorfgasthäuser

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Um die Lebensqualität in peripheren Gebieten zu erhalten, führt die Landesregierung eine Sonderförderung für „gastgewerbliche Nahversorgungsdienste“ ein.

von Heinrich Schwarz

Nachdem es für kleine ländliche Nahversorgungsbetriebe im Handel bereits eine Sonderförderung gibt, erhalten künftig auch „gastgewerbliche Nahversorgungsdienste“ eine finanzielle Unterstützung durch das Land. Die Landesregierung will heute den Beschluss dazu fassen.

Die Initiative für die Sondermaßnahme ging vom SVP-Landtagsabgeordneten (und HGV-Vizepräsident) Helmut Tauber aus. Im November 2019 hatte der Landtag seinen Beschlussantrag angenommen, mit dem die Landesregierung beauftragt wurde, eine Unterstützung für kleine Dorfgasthäuser und Dorfbars einzuführen.

„Wir möchten sie unterstützen, weil wir feststellen, dass es in Orten, die nicht mehr so attraktiv sind, ein Gasthaussterben gibt“, sagt Tourismuslandesrat Arnold Schuler.

MEHR DAZU LESEN SIE IN DER DIENSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (9)

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  • andreas

    Gute Idee, dann wird in den Tälern noch mehr gesoffen, gefahren und weggeschaut.
    Es spricht nichts dagegen, Bars und Restaurants zu helfen, doch viel, besoffen fahren in dieser Form zu unterstützen.

  • pingoballino1955

    Da seid ihr SVPler aber „früh“ draufgekommen-Kompliment! Das Dorfgasthaussterben ist schon seit mindestens „Zehn“ Jahren im Gange!

  • yannis

    Klar die Dorfgasthäuser eine der wichtigsten Einrichtungen, wo denn sonst soll man nach dem „Kirchengehen“ den ganzen Tratsch (Trash) und Polemiken gegen jeden der nicht in der „Herde“ mitläuft rauf und runter beten können ?

  • novo

    Ja die Dorfgasthäuser, das sind doch jene die im Winter nach Lust und Laune auf- und zusperren.
    Denen die Bedürfnisse der Einheimischen egal sind.
    Die das teuerste Wasser, den teuersten Wein und den teuersten und miesesten Espresso Italiens servieren.
    Also die nächste Subventionsorgie, der ehrliche Steuerzahler wird es euch danken!

  • erbschleicher

    Alles Ok aber bitte vergesst nicht die armen Bauern auf dem Lande, die zur größten Konkurrenz für Gasthäuser, Restaurants und Hotels werden. Dann aber die ersten sind die jammern weil die Dorfkneipe am Platz geschlossen hat, weil bei jedem Bauernhaus bald ein Buschenschank betrieben wird. Den Buschenschank (vom Normalbürger bezahlt) mach ich dann nur auf, wenn ich auch mindestens eine schöne Gruppe bewirten kann, damit es sich auch auszahlt aber bei den anderen Meckern wenn sie ab und zu die Bar wegen Urlaub schließen.
    Irgendetwas läuft schief in der Gesellschaft.

    • meraner

      @erbschleicher, ohoh, dumm gelaufen. Denn das Gesetz schreibt den Buschenschänken weniger Öffnungszeiten vor als den Gasthäuser. Sie müssen also öfter zu sein als die Gasthäuser., auch wenn sie das nicht möchten. Aber du kannst ja versuchen dies den Bauern zu liebe abzuändern

      • erbschleicher

        @meraner
        ich bin kein großer Freund von unseren Bauern. Sorry.

        • imker999

          Die meisten Dorfgasthäuser werden so oder so schließen. Danach noch die Bauern niedermachen und wenn diese dann auch noch schließen (was auch kein Wunder wäre, weil weder noch Zeit für sich, noch für die Familie) dann Jammer das es weder Buschenschank noch auf der Almhütte was zu Essen gibt. Dann könnt ihr alle zum Türken gehen und das ganze Leben Kebab fressen.

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