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5.456 neue Corona-Fälle

(Foto: LPA/ Unsplash)

In Italien sind in den letzten 24 Stunden über 5.456 neue Corona-Fälle gemeldet worden, 26 Patienten sind verstorben. Auch in anderen Ländern steigen die Fallzahlen.

Die aktiven Infektionsfälle steigen in Italien aber auch in anderen europäischen Ländern weiter an.

In den vergangenen 24 Stunden wurden in Italien 104.658 Abstriche (rund 28.000 weniger als am Vortag) auf das Coronavirus untersucht. Dabei wurden insgesamt 5.456 Neuinfektionen verzeichnet. 26 Patienten sind in Zusammenhang mit dem Virus verstorben.

Die meisten Neuinfektionen wurden in der Lombardei gemeldet – 1.032 neue Corona-Fälle. Ebenfalls viele Neuinfektionen wurden in Kampanien (633), in der Toskana (517) und im Veneto (438) verzeichnet.

Auch der Druck auf die Krankenhäuser nimmt weiter zu: Insgesamt müssen derzeit 420 Covid-Patienten intensivmedizinisch betreut werden, das sind 30 mehr als noch am Vortag.

In Österreich wurden am Sonntag indes 896 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet – das ist der bisher höchste Wert, der an einem Sonntag gemessen wurde. In Tirol wurden seit Samstagabend 52 Personen positiv getestet.

In Deutschland wurden hingegen zum dritten Mal in Folge mehr als 4.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Das Robert Koch-Institut meldete am Sonntag 4.721 neue Corona-Fälle. Auch überschreiten immer mehr Städte in Deutschland – unter anderem Köln, Berlin, Stuttgart oder Frankfurt – die 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Und auch in Frankreich spitzt sich die Situation  weiterhin zu: Die Zahl der Neuinfektionen hat mit fast 27.000 Neuinfektion innerhalb von 24 Stunden einen neuen Höchststand erreicht.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (18)

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  • gutentag

    Wie viele von den infizierten Personen haben einen schweren Krankheitsverlauf?

    Welche Vorerkrankungen und welches Alter haben Personen mit schweren Verläufen?

    • summer

      @gutentag
      Und warum stellen Sie hier die richtigen Fragen, die meines Erachtens sehr bedeutend sind?

    • heinz

      @gutentag
      Ihre letzten beiden Fragen sind nicht relevant. Sie implizieren, dass der Tod von bereits erkrankten oder älteren Personen weniger schlimm sei als der von gesunden, jüngeren.
      Dazu möchte ich einen Vergleich anführen:
      Wenn eine Person, die an Schnupfen leidet, erschossen wird, ist sie dann wegen des Schnupfens gestorben?
      Wohl kaum.
      Soviel zu den Vorerkrankungen. Die Verstorbenen hätten möglicherweise noch Jahre oder sogar Jahrzehnte gelebt.
      Zum Alter: Ist es weniger schlimm, wenn eine achtzigjährige, mehrfache Großmutter und Urgroßmutter ermordet wird, als wenn eine zwanzigjährige Studentin einem Mord zum Opfer fällt?
      Glaube ich nicht.
      Und was den schweren Krankheitsverlauf betrifft, so wollen wir hoffen, dass die Medizin diesbezüglich einen Schritt weiter ist als im Frühjahr.
      Trotzdem ist es für ALLE Pflicht, alles zu tun, dass sich die Lage nicht weiter zuspitzt, sprich strikte Einhaltung der AHA-Regeln.
      Zumindest das sollten wir vom Frühjahr gelernt haben.

      • gutentag

        @heinz
        Der Vergleich mit Schnupfen und erschossen hinkt – oder doch nicht?Momentan ist es jedenfalls so, dass man dem Schnupfen die größere Bedeutung als dem Tod bringenden Projektil beimisst.
        Wo genau habe ich gesagt, es wäre weniger schlimm wenn eine Oma stirbt, wenn ich genauer über die Umstände der Verstorbenen bescheid wissen möchte?

        • heinz

          @gutentag
          Sie haben doch nach dem Alter und nach Vorerkrankungen gefragt. Wenn das Alter laut Ihnen nun doch nicht relevant ist, weshalb dann die Frage?
          Zu den Vorerkrankungen: Es wird von gewissen Kreisen immer so getan, als seien die verstorbenen Personen bereits unheilbar krank und würden kurz danach sowieso sterben. Das entbehrt jeglicher Grundlage. Eine fünzigjährige, an Diabetes leidende Person, die am neuartigen Coronavirus stirbt, hätte möglicherweise noch zwanzig bis dreißig Jahre gelebt! Ich kann doch nicht die Schwere von Todesopfern aufgrund ihres vormaligen Gesundheitszustandes anders klassifizieren als jene von vormals gesunden Todesopfern! Das stößt absolut gegen ethische Grundprinzipien und ist auch verständlicherweise nicht üblich.

          • gutentag

            @heinz
            Bitte kümmere dich um deine Sachen
            Ich will einfach nur wissen, wie die Krankheitsverläufe gerade sind. Deshalb stelle ich Fragen. Wie du diese interpretierst ist dein Problem.
            Ich habe eine alte Mutter, sie ist aber sehr gesund – welches Risiko besteht tatsächlich für sie?

      • summer

        @heinz
        Wie manipulativ und wertend Sie sind, wollen Sie nicht zugeben?
        Also bei Ihnen ist eine Oma mit zahlreichen Kindern und Enkeln offenbar mehr wert als eine betagte, alleinstehende Frau. Kompliment!
        Und jemandem mit 50 Jahren und Diabetes fällt überhaupt nicht in meine Argumentation, denn jene ist nicht austherapiert und Diabetes ist im Normalfall heute kein Grund frühzeitig zu sterben. Ihnen geht’s ja nur ums Rechthaben.
        So what?

        • heinz

          Nein, @summer.
          Im Unterschied zu Ihnen ist für mich jedes Menschenleben gleich viel wert!
          Daher lehne ich es auch entschieden ab, die Covid-Todeszahlen mit dem Verweis auf deren Alter und deren Vorerkrankungen zu relativieren, im Übrigen eine sozialdemokratische Sichtweise.
          Schönen Tag noch.

          • summer

            @heinz
            Sozialdemokratisch ist Transparenz und Aufklärung.
            Dass dies andere linke Gruppierungen nicht mögen, macht sie ja suspekt. Nämlich Wasser predigen und Wein saufen.

  • prophet

    Inzwischen kemmen von Rom die neuen Regeln…I hon die Befürchtumg daß in denen des Virus es letschte bissl Hirn gefressen hot!

  • prophet

    Die Wahrheit sollte nicht ans Licht kommen!
    Darum löscht ihr sie…. Verräter!

  • vinsch

    Great Barrington Declaration !!! Kann nur allen empfehlen sich diese durchzulesen und mit zu unterzeichnen. Diese Petition wurde von den weltweit angesehensten Professoren ins Leben gerufen, darunter viele Nobelpreisträger.

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