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re-OPEN

Bis 31. Oktober verwandeln fünf Künstler die Straßen der Meraner Stadtviertel in offene Ateliers.

Die Veranstaltung OPEN Kultur im Schaufenster verfolgte das Ziel der städtischen Aufwertung durch Kunst und Kultur. Die aktuelle zweite – von Jasmin Mayer und Sebastian Kulbaka kuratierte – Ausgabe, die nach dieser Zeit des Lockdowns und der Massenquarantäne für Oktober 2020 geplant ist, trägt nun den Titel re-OPEN.

An der Veranstaltung beteiligen sich fünf Künstler, die ihre vor Ort  kreierte künstlerische in-situ-Arbeit in je einem Geschäftsraum in je einem der fünf verschiedenen Viertel Merans ausstellen: Zentrum (Freiheitsstrasse, Laubenpassage), Untermais (Matteottistrasse 21), Obermais (Dantestrasse 23), Maria Himmelfahrt (Schießstandstraße 62) und St. Vigil Platz ( St. Vigil Platz 29). Ziel der Veranstaltung ist es, verlassene Räume aufzuwerten und allen Menschen, die in der Nähe der Geschäfte leben oder daran vorbeikommen, Kunstgenuss zu bieten.

Die teilnehmenden Künstler und Künstlerinnen lassen ihrer Phantasie freien Lauf. Sie malen sich neue Szenarien aus, analysieren ihre Umgebung und bespielen die ihnen zur Verfügung stehenden Orte auch materiell. Auf diese Weise erfüllen die Kunstschaffenden die Räumlichkeiten mit neuem Leben und verleihen den Vierteln, die sich nach Aufwertung sehnen, neuen Glanz, etwa Maria Himmelfahrt rund um den ehemaligen Supermarkt oder dem St.-Vigil-Platz mit seinen leeren Vitrinen. Die Passanten wiederum erhalten auf diese Weise die Möglichkeit, ausdrucksstarke zeitgenössische Arbeiten zu betrachten, die aus unterschiedlichen künstlerischen Empfindungen heraus geschaffen wurden. Die Arbeiten laden zum Nachdenken ein und erlauben es uns, beim Flanieren einen anderen, neuen Blick auf die Stadt zu werfen.  

re-OPEN wird von der Bildungsagentur Ascolto Giovani – UPAD und der Galerie MAKU – Galleria nomade Kunst Galerie organisiert, mit Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Meran und des Jugendamtes der Autonomen Provinz Bozen. Es beteiligen sich auch Immobilienagenturen und private Eigentümer.

Am Ende einer offenen Wettbewerbsausschreibung wurden die Projekte folgender Meraner Künstler ausgewählt: Clara Agnelli, Hannes Egger, Georg Ladurner, Isabella Modanese und Thomas Sterna

Das Thema dieser Ausgabe wird durch die Dichotomie INSIDE / OUT synthetisiert, ein Ausdruck, der bei dieser Gelegenheit auf verschiedenste Weise zur Anwendung kommt und die von den Schaufenstervitrinen bzw. temporären Galerien festgelegten Grenzen überschreitet.

Unter diesem Gesichtspunkt regen die künstlerischen Arbeiten zu einem fließenden Austausch zwischen Kunstschaffenden und Öffentlichkeit an, der das Paar INNEN / AUSSEN (INSIDE / OUTSIDE) als Koordinaten eines gemeinsamen Raumes verortet und sich dabei vom urbanen Kontext inspirieren lässt

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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