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Kein Geld seit Juni

Die Gewerkschaften teilten mit, dass die Mitarbeiter der Firma Tundo für 13. Oktober zu einem Streik aufgerufen sind – weil sie seit Juni kein Geld bekommen.

Das bei der Firma Tundo Vincenzo Spa beschäftigte Begleitpersonal sowie die Fahrer der Behindertentransportfahrzeuge sind am 13. Oktober 2020 zu einem ganztätigen Streik aufgerufen.

Dies, weil die Gehälter seit Juni 2020 und das 14. Monatsgehalt nicht ausbezahlt worden sind.

Bei den Betroffenen handelt es sich um die Beschäftigten, welche die Personen mit Behinderung von ihrem Wohnhaus in die Einrichtungen und Werkstätten der Bezirksgemeinschaften fahren bzw. begleiten.

Die Firma Tundo Vincenzo Spa hatte am 7. Oktober mitgeteilt, die ausstehenden Gehälter innerhalb 13. Oktober auszahlen zu wollen.

Die zuständigen Fachgewerkschaften von CGIL/AGB, SGBCISLund UIL-SGK haben den Streik vom 13. Oktober daraufhin bestätigt; der Streikaufruf wird allerdings zurückgenommen, falls die Gehälter bis zum 12. Oktober ausbezahlt werden.

Zudem werde berichtet, dass die Qualität und die Instandhaltung der Fahrzeuge zu wünschen übrig lassen, so die Gewerkschaften, und dass es vielfach auch Probleme bei den Tankstellen gibt, die auf die Bezahlung des Treibstoffs warten.

Die Gewerkschaften fordern die öffentlichen Auftraggeber, in diesem Fall die Bezirksgemeinschaften auf, zu intervenieren und angemessene Lösungen im Interesse der Beschäftigten zu finden.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (18)

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  • nix.nuis

    … und eine einseitige Auflösung des Vertrages bei einer einseitigen Nichteinhaltung der Vertragsregeln…???

  • gutentag

    Und jetzt wird ihnen noch der Schülertransport übergeben
    Wo bleibt hier die Landesregierung!!!???

  • tirolersepp

    Ja wo liegt denn hier wohl der Hund begraben ???

    Behindertentransport an Tundo – Mittelitalien
    Milch für Krankenhäuser – Mittelitalien

    Ausschreibungsmodalitäten für die Katz !

  • summer

    Schön, aber Hauptsache ein Wettbewerbsgewinner von Takkatukkaland bekommt den Zuschlag, weil eben das günstigste Angebot.
    Gleichzeitig kriegen Taxi- und Busunternehmen weitere Landesbeiträge zu Überbrückung der Corona-Krise und stehen weiterhin still. Kriegen ja Geld vom Land.
    Die Politik ist mittlerweile ein einem dekadenten Zustand sondergleichen.

  • novo

    Wie müssen die Ausschreibungsmodalitäten ändern!
    Der Teuerste muss den Zuschlag erhalten, sonst gehen wir Südtiroler immer leer aus!

  • novo

    Die SAD soll‘s machen, die behandelt ihre Mitarbeiter vorzüglich!

    • summer

      @novo
      Es geht nicht an, solchen Topfen zu schreiben, denn die Wettbewerbe und Ausschreibungen rein nach Preis hat einfach keinen Sinn und ist eben genau anfällig für solche Situationen. Was ist, wenn dieser Betrieb vielleicht schon in Insolvenz wäre, wenn ein Baumann an Häusern auftritt, die Baufirma aber nach Bauende in Konkurs gegangen ist, wo du niemanden mehr belangen kannst?
      Das sind einfach Ausschreibungen, die von Nachhaltigkeit null verstanden haben. Aber Sie als grüner Pingl wollen jetzt wiedermal so tun, als sei dies alles gut. Ich wünsche Ihnen nicht, dass Sie mal trotz Arbeit 5 Monate kein Gehalt bekommen, vielleicht denken Sie dann um.

      • fronz

        Bravo @summer, des isch die richtige Antwort.

      • george

        Im Grunde genommen hast du ja recht in deinem Kommentar, mit Ausnahme dessen, dass du alles, was schlecht ist, irgendeinem „Grünen“ zuordnest. Ist ’novo‘ etwa ein Grüner“?

      • novo

        Jeder Ausschreibung liegt ein Pflichtenheft, Lastenheft bei.

        Das Pflichtenheft beschreibt in konkreter Form, wie der Auftragnehmer die Anforderungen des Auftraggebers zu lösen gedenkt – das sogenannte wie und womit. Der Auftraggeber beschreibt vorher im Lastenheft möglichst präzise die Gesamtheit der Forderungen – was er entwickelt oder produziert haben möchte. Erst wenn der Auftraggeber das Pflichtenheft akzeptiert, sollte der eigentliche Vertrag unterzeichnet werden.

        Wurde bei der Ausschreibung allerdings „gestümpert“, bleibt der Auftraggeber nicht selten auf den Spesen sitzen!
        Irgendwie fast Selbstverschulden.

        • summer

          @novo
          Das geht auch mit Hausverstand, da braucht es kein Lasten- und kein Pflichtenheft.
          Das ist der Heilige Bürokratius, der ewig alte Amtsschimmel, der künstlich Arbeitsplätze schafft und jedweden Hausverstand ausschaltet.
          Hier geht’s nicht darum, dass es eine süditalienische Firma ist, sondern um Hausverstand: wie soll ich ernsthaft einen Schülertransport in Hamburg organisieren, wenn ich den Wettbewerb als Südtiroler gewinne und mit keinem Ansatz die dortigen Umstände und Besonderheiten kenne?
          Vonwegen Lasten- und Pflichtheft, so ein geschwollenes Beamtendeutsch, gegen jedweden Hausverstand.

  • sepp

    wos fehlt isch bei den reortleitern und bei der landesregierung siehe ausschreibung mit der man muss schon mal fragen welche dilettanten an werk sein und typisch freunderl wirtschft

  • andi182

    Bei Ausschreibungen Bankgarantie
    hinterlegen und Zustand der Autos ständig überwachen.

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