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Gesprengter Drogenring

Im Zuge der Operation „Jamba express“ haben die Carabinieri insgesamt elf Personen verhaftet – und am Mittwoch Drogen im Wert von bis zu 220.000 Euro beschlagnahmt. 

Den Carabinieri ist ein Schlag gegen den Drogenhandel in Bozen gelungen:

Am Mittwoch haben die Carabinieri im Rahmen der großangelegten Operation „Jamba express“ vier Männer aus Gambia festgenommen und Drogen im Wert von insgesamt 160.000 bis 220.000 Euro beschlagnahmt. Einige weitere Personen (im Rahmen der Operation wurden insgesamt elf Personen verhaftet) waren bereits in den letzten Woche im Zuge der Ermittlungen verhaftet worden.

Kopf des Drogenrings ist ein 24-jähriger Mann aus Gambia, der bereits seit vielen Jahren in Italien lebt. Der Mann hatte – so der Bericht der Carabinieri – enge Kontakte zu anderen Männern aus Gambia in ganz Italien und konnte so den Handel von Marihuana organisieren.

Mithilfe von anderen Männern aus Gambia schaffte der 24-Jährige die Drogen nach Bozen, wo sie dann hauptsächlich rund um den Bahnhofspark verkauft wurden.

Während des Lockdowns wurden dann zudem , so die Carabinieri, für die Lieferungen nach Bozen zwei Taxis organisiert. Ein 48-jährigen Mann aus Jenesien und einer 51-jährigen Frau aus Bozen, wurden angezeigt. Ihre Taxis wurden beschlagnahmt.

Die Carabinieri gehen davon aus, dass der 24-Jährige während des Lockdowns rund einen Kilogramm an Drogen pro Tag verkauft hat, was einem täglichen Verkaufswert von 15.000 bis 20.000 Euro entspricht. Aufgerechnet auf die acht Monate Aktivität in Bozen sprechen die Carabinieri von einer Gesamtsumme von 3,5 bis 4,8 Millionen Euro.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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