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Neuer Präsident

Thomas Baumgartner ist neuer Präsident der Sektion Transport für Personen, Waren und Logistik.

Thomas Baumgartner (Fercam AG) wurde zum neuen Präsidenten der Sektion Transport für Personen, Waren und Logistik im Unternehmerverband Südtirol für den Zeitraum 2020-2024 gewählt. Er folgt auf Roger Hopfinger (Ferrovie dello Stato AG), der ihm gemeinsam mit Luca Passero (Poste Italiane AG) als Vize zur Seite stehen wird. „Die Mobilität von Waren und Personen ist für Wirtschaft und Gesellschaft essenziell”, stimmten alle drei überein. Der Sektion Transport für Personen, Waren und Logistik gehören 21 Unternehmen mit insgesamt 3.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an.

Im Rahmen der Vollversammlung berichtete Hopfinger über die Corona-Notlage und die Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Tätigkeiten: „Es war eine sehr schwierige Zeit für alle Unternehmen des Sektors. Wir haben sofort reagiert, indem wir strenge Sicherheitsprotokolle eingeführt haben, um Mitarbeitern und Fahrgästen höchste Sicherheit garantieren zu können.“

Thomas Baumgartner ging auf die Prioritäten und größten Herausforderungen ein, welche die Unternehmen des Sektors erwarten: „Es wird immer wichtiger werden, auf technologische Innovation zu setzen, um auf nationaler Ebene wettbewerbsfähig zu bleiben. Die neuen Technologien erlauben einen effizienteren und nachhaltigeren Transport.”

Um dieses Thema ging es auch in der anschließenden Diskussion, wobei die Wasserstofftechnologie im Mittelpunkt stand. Dazu sprach der Beauftragte der Provinz für die Wasserstoffinitiative, Peter Mölgg. Er zeigte einige konkrete, mit Südtiroler Unternehmen ausgearbeitete, Anwendungsmöglichkeiten auf.

“Die Wasserstofftechnologie ist für uns sehr interessant“ – so Baumgartner – „und viele Unternehmen aus dem Sektor Transport und Logistik arbeiten aktiv mit dem Land Südtirol zusammen, um Anwendungsmöglichkeiten für diese Energieressource zu entwickeln. Wir sind überzeugt davon, dass die Transporte durch technologische Innovationen immer nachhaltiger werden – sicher nicht durch Fahrverbote, wie im Land Tirol.“

Die Unternehmer unterstrichen zudem, dass es moderne und effiziente Infrastrukturen auf allen Ebenen braucht, um besonders den intermodalen Transport zu stärken.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (2)

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  • thefirestarter

    Hauptaufgabe wird es weiterhin sein die Ausbeutung ausländischer Fahrer zu optimieren und die Steuervorteile für ausländische Tochterfirmen hiesiger Transportunternehmen zu verbessern.
    Ein weiteres Hauptthema wird natürlich auch die Forderung nach Steuerbegünstigungen und -beiträge sein, übrigens ein Herzensanliegen aller Lobbyvereine um nicht zu sagen ihre einzige Existenzberechtigung.

    Durch die Finger schauen wie immer die Arbeiter.

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