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„Klare Niederlage“

Die SVP weiß noch nicht, wie sie mit ihrem schwachen Abschneiden in Bozen und Meran umgehen soll.

Philipp Achammer redete nicht lange um den heißen Brei herum: Das Ergebnis seiner Partei in Meran sei „enttäuschend“. „Unser Ziel war es, in die Stichwahl zu kommen – das haben wir nicht erreicht“, so der Obmann.

Zwar sei man weiterhin stärkste Partei in der Passerstadt, doch eine Positionierung bei den Stichwahlen werde „nicht einfach“.

Auch Vize-Obmann Karl Zeller definierte das Ergebnis als „klare Niederlage“, auch wenn am Ende nur 200 Stimmen für die Stichwahl gefehlt hätten. „Wir haben das Potential der italienischen Bürgerliste unterschätzt, während wir Lega und FDI stärker eingeschätzt haben. Zwei, drei Prozent sind ans Team K gegangen, die uns nun fehlen“, so Zeller.

Auch in Bozen musste die SVP Verluste hinnehmen. Zur Frage, wen das Edelweiß bei der Stichwahl unterstützen wird, hielt sich die Parteiführung gestern zugeknöpft: Man werde mit beiden Kandidaten reden, die Lage analysieren und innerhalb dieser Woche gemeinsam mit der Landespartei eine Entscheidung treffen“, so Stadtobmann Dieter Steger.

Als Grund für das schwache Abschneiden nannte er das Wahlrecht: Die SVP sei „wie in einem Sandwich“ zwischen den beiden italienischen BM-Kandidaten eingelagert gewesen. Man sehe sich aber nach wie vor „unverzichtbar“ für eine Regierungsbildung.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (19)

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  • summer

    Die Frage ist schnell beantwortet: Weiterhin solch schwache Kandidaten aufstellen, wie jetzt zweimal in Meran und Bozen, dann verliert ihr weiterhin in Bozen und Meran.
    TK in beiden Städten schwach und dennoch verlieren?
    Das sagt ja alles!

    • criticus

      @summer
      Mit den schwachen Kandidaten mag vielleicht in Meran stimmen. Ein Walcher in Bozen hat gut gearbeitet. Bozen ist für die SVP nicht einnehmbar da es zu viel Italiener hat.

      • besserwisser

        @summer: das stimmt schon mit dem walcher, ist ja ein toller typ und ein waschechter bozner. nur hat er den strategischen fehler gemacht mti dem luis durnwalder durch die gegend zu turnen. das bringt meiner meinung nach gar nix und steht nicht für erneuerung. und genau darin sind sich bz und meran ähnlich: einen rentner der sich noch ein bisschen verwirklichen will und ein politprofi wie walcher der sich mit altem brüstet.
        da wo neue, engagierte junge leute kandidiert haben funktioniert es auch für die svp problemlos.
        das müssen die herren mal einsehen.

    • george

      Du willst nicht eingestehen, dass es ansolchen Leuten wie dir gelgen hat und besonders an der schwachen und schlechten Arbeit, auch schon die Jahre vorher. Nicht alle Leute sind so „hinterfotzig“, hochnäsig und einseitig eingestellt wie du und deine „Lieblinge“.

      • fronz

        …aber sonst bist gsund, isch a wos!

      • summer

        @george
        Ich bin genauso im Stande die SVP zu kritisieren. Aber du nicht das TK oder die Grünen, denn nicht an mir ist die SVP on Meran und Bozen gescheitert, sondern an den schlechten Kandidaten, ist deren eigene Schuld, Obmann sowieso lange rücktrittsreif.
        Dass di Grünen in Meran nicht zulegen konnten, liegt aber tatsächlich an dir, denn deine Art der blinden Parteiideologie schlecht die WählerInnen ab. So haben die Grünen eben trotz Regierungsbonus nicht dazugewonnen, Rösch nur die Stimmen des TK.
        Dass ein amtierender BM gegen einen Politneuling antreten muss, sagt ja eigentlich alles, wie seine Politik war: grottenschlecht.
        Aber das JERGILE wird das wieder nicht verstehen wollen und sicher wieder auffällig werden. Aber das ist sein Problem, und das möchte ich nie haben.
        Gruß aufs BERGILE

        • george

          @summer
          An deinen Aussagen merkt man, dass du mich überhaupt nicht kennst und mich seit Jahr und Tag völlig falsch zuordnest, nur weil ich dir immer wieder über deine arrogante, falsche und niveaulose Art mit anderen Leuten umzugehen, den Spiegel vorhalte.
          Ich habe nämlich immer schon Funktionären und „Vettern“ bestimmter Machenschaften verschiedenster politischer Couleurs offen den Spiegel vorgehalten und ihr Fehlverhalten kritisiert und Verantwortlichkeiten dazu eingefordert und tu es auch noch heute, egal ob es Blaue, Rote, Grüne, Rechte oder Linke sind. Scheue mich aber auch nicht die guten Sachen hervorzuheben.
          Einseitigkeit, Niederträchtigkeit, Verdrehheit und diese sture Resistenz, dies dann anderen anzudichten und umzubiegen, sind mir ein Greuel. Ehrlichkeit und Gradlinigkeit scheinen dir, so wie deinen Systemfreunden, wohl fremd zu sein.

  • gestiefelterkater

    Sie sind so lächerlich wie sie auf dem Bild aussehen.

  • schwarzesschaf

    fähnchen im wind der das bessere angebot hat dem wird in den Arsch gekrochn

  • stanislaus

    …kann es sein dass die aggressive (z.T. unter die Gürtellinie gehende) Medienpräsenz der Meraner SVP in den Dolomiten selbst die eigenen Wähler verschreckt hat?

  • franz1

    In den Orten mt mehreren Listen war die Auswahl spannend, trotzdem bleibt es ein Beschämendes Resultat für die SVP.
    Warum gibt es diese vielen ungültigen und weißen Stimmzettel in vielen Wahlkabinen des Landes?
    In den Wahlkreisen mit nur SVP ist der Zustand erschreckend
    Wären diese Wähler alle der Wahl fern geblieben… würde Südtirols SVP Landschaft richtig zerrupft aussehen.

  • yannis

    wie war dies noch ?

    Wahltag ist bzw. war jetzt Zahltag.

  • andreas

    Das Problem ist die Landesleitung der Partei und auch die von ihnen eingesetzten Führungskräfte wie Zerzer.

    Mit einem Achammer, Widmann, Deeg oder Durnwalder wird es in Zukunft noch schwieriger, da die Partei so nicht wählbar ist.
    Achammer und Durnwalder, welche jede Gelegenheit nutzen, gegen den LH zu schießen, Deeg, welche in einer anderen Welt lebt und Widmann…..

    • freitag

      sorry, da kannst du aber deinen geliebten LH auch dazunehmen. Ein bisschen Führungskompetenz sollte ein Hauptmann schon haben.

    • eisacktaler

      Wobei das bei den Gemeindewahlen eher nicht die große Rolle gespielt haben dürfte.
      Bei den nächsten Landtagswahlen wird sich das sicher stärker auswirken.
      Wie eine Partei den eigenen LH aufgrund interner Machtspiele so in den Rücken fallen kann ist mir schon länger ein Rätsel. (wobei bei den oben erwähnten Personen auch wieder nicht)

  • batman

    WAHLEN ÄNDERN GAR NIX
    DER MENSCH MUSS SICH ÄNDERN

  • ostern

    Bauern und Hoteliere haben das Sagen in Südtirol.
    Wenn sich da nichts ändert, wird die SVP ständig
    abbauen. Die Steuern der Arbeitnehmer braucht es
    diesen „Lobbys“ den Rachen vollzustopfen.
    Wen wundert’s???

    • rumer

      @ostern
      wow…. eine Minderheit regiert Südtirol. Da muss die Mehrheit (die Arbeitnehmer) sehr dumm sein, um das zu akzeptieren. Wahrscheinlich so dumm, dass sie es schon wieder verdient haben. Mit den Arbeitnehmervertretern der SVP am Ruder ginge es sehr schnell in den Abwärtsstrudel.

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