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Geschlossene Post

Nach dem Lockdown haben immer noch fünf der 130 Postämter in Südtirol geschlossen. 34 Ämter haben reduzierte Öffnungszeiten.

von Heinrich Schwarz

Myriam Atz Tammerle und Sven Knoll wissen: „Einige Postämter blieben während des Corona-Lockdowns geschlossen. Einige davon haben bis heute nicht mehr geöffnet bzw. coronabedingt die Öffnungszeiten reduziert.“

Die Landtagsabgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit reichten dazu eine Landtagsanfrage ein, in der sie wissen wollten, wie viele und welche Postämter in Südtirol betroffen sind. Jetzt liegt die Antwort von Landeshauptmann Arno Kompatscher vor.

„Laut Auskunft der Postdirektion Bozen“, so Kompatscher, „sind mit Stand 15. September 2020 fünf Postämter noch geschlossen. Es sind dies die Postämter Bozen 3, Bozen 9, Bozen 10, Girlan und Oberbozen.“

34 der insgesamt 130 Postämter in Südtirol hätten die Öffnungszeiten hingegen immer noch coronabedingt reduziert.

Arno Kompatscher listet auf: „Es sind dies die Postämter Brenner, Steinhaus, Kardaun, Kastelruth, Kiens, Kurfar, Graun, Völs am Schlern, Latsch, Laas, Luttach, Margreid, Nals, Natz-Schabs, Welschnofen, Deutschnofen, Partschins, Pedraces, Prad am Stilfserjoch, Rasen, St. Martin in Passeier, Schenna, Sexten, Schluderns, Terlan, Tramin, Tirol, Olang, Gsies, Vintl, Niederdorf, Meran Zentrum (Nachmittag geschlossen), Brixen (Nachmittag geschlossen) und Bruneck (Nachmittag geschlossen).“

Demnach sind erst 91 Postämter in Südtirol zu den normalen Öffnungszeiten zurückgekehrt. Das sind 70 Prozent der Postämter.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (7)

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  • huggy

    Diese Posteitaliane ist eine Zumutung für jeden, der etwas dort zu erledigen hat.

    • freitag

      Das ist in anderen europäischen Ländern genauso. Auch in A wurden Landpostämter geschlossen, oder bestimmte Funktionen in den Kaufmannsladen ausgelagert.

      Brauchen wir wirklich in jedem kleinen Ort ein täglich geöffnetes Postamt?

  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh Huggy.Ja natùrlich haben wir in Oesterreich ein Postamt neben jedem Kuhstall. Posteitaliane einige weniger…….Aber dafùr kompetentes, freundliches, geduldiges und doppelschrachiges Personal hinter den Schaltern. Hirni

  • n.g.

    Es ist nun mal so, dass man sich dem Fortschritt nicht verweigern kann. Man muss sich schon fragen wer und warum jemand Briefe schreibt. Insgesamt die Dienstleistung der Post ein auslaufendes Modell ist. Dass ältere Generationen damit nicht klar kommen ist verständlich.
    Man kann aber nicht, einen Betrieb wie die Post, es ist nichts anderes als ein Betrieb der Gewinne erwirtschaften muss, dafür verantwortlich machen, dass er Einsparungen macht.
    Wir können den Dienst wieder verstaatlichen, ans Land übergeben und jährlich Unsummen für etwas investieren das es in 20 Jahren dann doch nicht mehr geben wird!
    Helft denen die mit online Diensten nicht zurecht kommen. Da ist das Geld besser investiert und kostet due Hälfte!

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