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Der Kinderschutz-Filter

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Ein vorinstallierter Kinderschutz auf Handys ist nun gesetzlich Pflicht. Südtirols Landesbeirat für das Kommunikationswesen zeigt sich zufrieden und erleichtert.

Wie der Südtiroler Landesbeirat für das Kommunikationswesen mitteilt, gibt es im Bereich des Kinder- und Jugendschutzes in den Medien eine interessante und vielversprechende Neuerung:

„Der Gesetzgeber hat in den letzten Monaten das Problem der Gefahren des Internets für Kinder in Angriff genommen und das Gesetz Nr. 70/2020 verabschiedet. Der Art. 7-bis (,System zum Schutz der Minderjährigen vor den Gefahren des Cyberspace‘) verpflichtet die Telefonanbieter, in neuen Telekommunikationsverträgen die automatische Aktivierung eines Filters vorzusehen, der den Zugang zu Inhalten wie z.B. Pornographie und Gewaltdarstellungen automatisch blockiert. Lediglich der volljährige Vertragsunterzeichner hat die Möglichkeit, die Parental Control (elterliche Kontrolle) deaktivieren zu lassen.“

Die Telekommunikationsanbieter seien verpflichtet, die Kunden in angemessener Weise über die Neuerungen zu informieren.

„Das besagte Gesetz ist jetzt in Kraft und schon bald sollte sich zeigen, wie die genannten Bestimmungen umgesetzt werden“, so der Landesbeirat für das Kommunikationswesen, der für den Kinder- und Jugendschutz in den Neuen Medien zuständig ist.

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Kommentare (3)

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  • tirolersepp

    Ob das mein minderjähriger Sohn nicht in 3 Sekunden umgangen hat weiss ich nicht !

  • n.g.

    Ach, jeder 13 jährige weiß heute wie man einen ROM auf sein Handy aufspielt, die Masnahme ist UNSINN

  • gredner

    Wenn das so geht wie bei den TIM-Young-Verträgen für Kinder, wo mir versprochen wurde, dass eine parental-control-Software und Virenfilter drauf sind sowie Pornoseiten gesperrt sind… und nach ein paar Monaten musste ich erkennen, dass gar nix gesperrt ist, TIM Prime aktiviert wurde und ein Dienst aus der Slowakei monatlich 6 Euro abzockte… Dann gute Nacht!
    Ich konnte die ungewollten Dienste zwar absagen, aber Geld zurück gab es keines!

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