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„Zielsicher helfen“

Der freiheitliche Landtagsabgeordnete Andreas Leiter Reber fordert mit einem Beschlussantrag die Landesregierung auf, die wirklich Geschädigten durch die Coronakrise finanziell zu unterstützen.

„Nach wie vor steht unser öffentliches und privates Leben unter dem Einfluss der COVID-Notstandsdekrete. Die ökonomischen Auswirkungen des Lockdowns und der noch aufrechten Einschränkungen auf Einzelexistenzen und Betriebe sind vielfältig und äußerst unterschiedlich. Während einige Branchen wirtschaftlich nicht oder nur kaum betroffen sind, haben andere existenzielle Einbußen erlitten oder laufen gerade Gefahr, von den wirtschaftlichen Spätfolgen getroffen zu werden. Dasselbe gilt für Arbeitnehmer und Familien, bei denen sich die Notstandsdekrete je nach Anstellung und persönlicher Situation völlig ungleich auswirken“, hält der freiheitliche Landtagsabgeordnete Andreas Leiter Reber in einer Aussendung fest.

„Mit einem freiheitlichen Beschlussantrag soll die Landesregierung vom Landtag beauftragt werden, die im Juli ausgelaufene finanzielle COVID-19 Soforthilfe für Einzelpersonen und Familien umgehend zu verlängern“, unterstreicht Leiter Reber.

„Zudem muss sichergestellt werden, dass auch jene Jungunternehmen die COVID-Zuschüsse für Kleinunternehmen erhalten, welche ihre betriebliche Tätigkeit vor dem 23. September 2019 aufgenommen haben und aufgrund der getätigten Investitionen im Zuge der Betriebsgründung das Kriterium von einem durchschnittlichen Umsatz von mindestens 1.000,00 Euro für jeden Tätigkeitsmonat nicht erfüllen können“, betont der freiheitliche Landtagsabgeordnete.

„Darüber hinaus ist das von der Landesregierung im Mai angekündigte COVID-19 Familiengeld, welches die Einkommensverluste abschwächen und Mehrausgaben ausgleichen soll, umgehend umzusetzen. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Weißen Kreuzes ist zudem das angekündigte „monetäre Dankeschön“ in Form einer Leistungsprämie auszuzahlen“, erläutert Andreas Leiter Reber mit Blick auf seinen Beschlussantrag.

„Die Enttäuschung über die fehlenden Nachbesserungen der Landeshilfen und der Unmut über die zahlreichen politischen Ankündigungen und Vertröstungen gipfelten als bekannt wurde, dass auch einige der dafür politisch Verantwortlichen Coronahilfen für sich selbst in Anspruch genommen haben. Spätestens jetzt müssen der Südtiroler Landtag und die Landesregierung reagieren und all jenen Menschen helfen, welche wirklich finanziell geschädigt worden sind und noch immer unter den Auswirkungen der Coronakrise und der Notstandsdekrete leiden“, unterstreicht der freiheitliche Landtagsabgeordnete abschließend.

 

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