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„Enorme Belastung“

Stau auf der A22

Die Südtiroler Brennerautobahn bekommt das selbst verursachte Stau-Chaos vor den Mautstellen nicht in den Griff, kritisiert Sven Knoll.

Beinahe täglich gibt es Probleme mit den Automaten bei den Mautstellen, die zu enormen Rückstaus führen.

„Auch am Samstag“, so der Landtagsabgeordnete der STF, „bildete sich vor der Mautstelle Sterzing wieder in beide Richtungen ein kilometerlanger Stau, der zu Zeitverzögerungen von bis zu einer Stunde führte.“

Wenige Kilometer weiter nördlich, an der Mautstelle Schönberg, gab es hingegen überhaupt keine Staus. Sven Knoll fordert daher einmal mehr ein gemeinsames Mautsystem zwischen Nord- und Südtirol für die gesamte Brennerautobahn, um derartige Staus zu vermeiden.

„Die Mitarbeiter an den Mautstellen berichten von ständigen Problemen mit den Automaten und einem völlig veralteten Abrechnungssystem, das pro Autofahrer fast doppelt so lange dauert, wie an der Mautstelle in Schönberg. Die Folge davon sind insbesondere an der Mautstelle Sterzing ausgedehnte Staus, die so wie am Samstag bis über den Brenner, bzw, bis nach Grasstein zurückreichen“, so Knoll.

Das gesamte Wipptal werde dadurch einer enormen Belastung ausgesetzt, da sich durch den Ausweichverkehr über die Bundesstraße auch in den Ortsschaften Staus bildeten.

Knoll abschließend:

„Im vereinten Europa muss es möglich sein, dass auf einer grenzüberschreitenden Autobahn ein einheitliches Mautsystem angewendet wird. Es braucht nicht innerhalb weniger Kilometer im Wipptal zwei Durchfahrtsmautstellen.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (6)

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  • hallihallo

    für die europabrücke kann man seit jahrzehnten die maut von zuhause in voraus bezahlen.
    in sterzing schafft man es nicht einmal, vor den mauthäusichen die beträgt für die strecken der wichtigsten einfahrten anzugeben, daß sich die leute eventuell das geld schon abzählen können.
    und daß man südtiroler und touristen die nach südtirol wollen, am brenner nur tröpfenweise einfahren läßt, damit im süden weniger stau ist, macht im september nach der italienischen hochsaison sowieso keinen sinn.
    aber das will man halt nicht ändern.

  • unglaublich

    Die Staubelastungen für das Wipptal sind nicht mehr hinzunehmen. Stellt mehr Leute an, damit die Bezahlungen schneller funktionieren.

  • tirolersepp

    Es gibt laut Ing. Costa eine belastbare Obergrenze für die A 22, da können Sie noch so viele Mauthäuschen und Angestellte hineinstopfen, mehr geht nicht.
    Einzig und alleine muss der Verkehr auf die Wochentage verteilt werden und wenn da auch voll ist gibt es nur mehr eine Kontingentierung.
    Für zuviel Verkehr gibt es nur die Kontingentierung als Lösung !!!

  • norbert

    Fakt ist, dass die Brennerautobahngesellschaft bei den Ein- und Ausfahrten durch die automatischen Kassen die Staus selber verursacht. Ich fahre täglich die Strecke Vahrn – Bozen Süd und zurück, kenne daher die Situation bestens. Dasselbe gilt für die Staus an den Wochenende Sterzing – Brenner und umgekehrt. Vielmehr sollten sich die verantwortlichen Herren der Brennerautobahngesellschaft die Frage stellen ob sie wohl die richtigen Personen am richtigen Platz sind. Vielleicht sollten da einige Köpfe ausgetauscht werden.

    • hallihallo

      die köpfe wurden schon ausgetauscht, aber das system ist leider das gleiche geblieben.
      es wäre auch höchst an der zeit das für die busse ein überholverbot eingeführt wird oder daß er höchstens 5 lkw am stück überholen darf. die busse überholen 50 lkw am stück und schleifen hundert autos mit 100 km/h aus der überholspur. was soll das?
      die automaten sind alles andere als benutzerfreundlich , jeder bezahlvorgang dauert das dreifache als bei einer kassa mit meschen.

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