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Zorniger Tarfusser

Richter Cuno Tarfusser

Der jetzt in Mailand tätige Generalstaatsanwalt Cuno Tarfusser ist verärgert, weil er auf einem Flyer als Unterstützer des Meraner BM-Kandidaten Richard Stampfl geführt wird.

+++ UPDATE 20.03 UHR +++

Jetzt gibt es eine Reaktion der Wahlunterstützer von Richard Stampfl:

Wir wissen selbstverständlich, dass Richter niemandem „politische Unterstützung“ zusagen dürfen.

Cuno Tarfusser stand vor vielen Monaten, wie andere Meranerinnen und Meraner auch, auf unserer Wunschliste – aus dem genannten Grund haben wir ihn dann aber gar nicht erst kontaktiert.

Wir entschuldigen uns bei ihm für die entstandenen Unannehmlichkeiten (es war nicht beabsichtigt, dass unser provisorisches Arbeitsdokument an die Öffentlichkeit gelangt). Und verweisen auf die definitive Version der Liste der Proponenten „Wir unterstützen Richard Stampfl“, die so bereits gedruckt ist (siehe Anhang).“

DAS HABEN WIR BERICHTET

Er habe in seiner gesamten Laufbahn als Richter und Staatsanwalt nie seine politische Meinung öffentlich zum Ausdruck gebracht und auch nie irgendjemandem eine Wahlunterstützung zugesagt.

Das schreibt Cuno Tarfusser am Montag in einer Aussendung. Der jetzt als stellvertretender Generalstaatsanwalt in Mailand tätige Meraner Karriere-Jurist distanziert sich mit klaren Worten („fake News“) von einem Flyer, der angeblich in Meran verteilt wurde, und auf dem er als Unterstützer des SVP-Kandidaten Richard Stampfl geführt wird.

Tarfusser schreibt in der Aussendung:

„Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,

gestern wurde ich von Bekannten auf eine Art Wahlwerbeflyer aufmerksam gemacht der angeblich in Meran im Umlauf ist. Der Flyer ist zwar ohne Parteilogo aber er beginnt mit den Worten ,Wir unterstützen Richard ´Stampfl’ und endet mit ,Meran am 20./21. September 2020‘. Dazwischen etwa 60 Namen von angeblichen Unterstützern von Richard Stampf bei der kommenden Bürgermeisterwahl. Unter diesen Namen ist auch meiner samt Berufsangabe, „Richter“.

Es ist mir ein Anliegen klar zu stellen, dass ich in meiner gesamten Laufbahn als Richter und Staatsanwalt nie meine politische Meinung öffentlich zum Ausdruck gebracht und auch nie irgendjemandem eine Wahlunterstützung zugesagt habe. Dies gilt auch für Richard

Stampfl dem ich nicht nur nie meine Unterstützung zugesagt habe, sondern auch nie von ihm oder von jemandem aus seinem Umfeld kontaktiert und danach gefragt worden bin.

Ich verwehre mich deshalb gegen jede Instrumentalisierung meiner Person und jeden Missbrauch meines Namens im Zusammenhang mit eminent politischen Inhalten oder Veranstaltungen.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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