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„Habe angesucht“

Bauernbund-Obmann Leo Tiefenthaler hat um den 600-Euro-Bonus und den staatlichen Verlustbeitrag angesucht. „Um das Geld zu spenden“, sagt er.

von Heinrich Schwarz

Bauernbund-Obmann Leo Tiefenthaler erklärt auf Anfrage der TAGESZEITUNG: „Ich habe für den 600-Euro-Bonus angesucht und dieses Geld bereits im Mai an zwei bedürftige Bergbauernfamilien, die ich bereits seit längerer Zeit unterstütze, gespendet. Mit derselben Absicht habe ich auch um die 1.000 Euro staatlichen Verlustbeitrag angesucht. Damit geht dieses staatliche Geld nach meinem Dafürhalten dorthin, wo es dringend gebraucht wird.“

Tiefenthaler konnte als Weinbauer ansuchen.

In Bauernkreisen hält sich in diesen Tagen das Gerücht, der Bauernbund-Obmann habe einen Mitarbeiter aus dem Urlaub zurückgeholt, damit dieser noch schnell vor dem Endtermin am 13. August sein Beitragsansuchen stellt (siehe auch https://www.tageszeitung.it/2020/09/04/nix-zu-beschoenigen/)

„Quatsch hoch drei. Das ist eine Unterstellung, die mich schon sehr verwundert“, sagt Bauernbund-Direktor Siegfried Rinner.

Tiefenthaler gehöre zu jenen Bauern, die man automatisch auf einen Umsatzrückgang von einem Drittel im April geprüft habe. Der Obmann habe in der Folge, wie viele andere auch, aufgrund des Umsatzrückganges bereits Anfang August angesucht.

Tiefenthaler selbst sagt gegenüber der TAGESZEITUNG: „Diese Unterstellung entbehrt jeglicher Grundlage. Die Fakten sind folgende: Ich erteilte aufgrund des erlittenen Umsatzverlustes bereits am 24. Juli den Auftrag an den Bauernbund, das entsprechende Ansuchen zu stellen. Ich erhielt am 4. August die Mitteilung, dass mein Ansuchen, wie viele andere Ansuchen auch, bei der Agentur der Einnahmen eingereicht wurde. Es kann also keine Rede davon sein, dass ich am 13. August einen Mitarbeiter aus dem Urlaub geholt hätte, weil das Ansuchen nämlich schon lange vorher gestellt wurde.“

Kopfschütteln gibt es in Bauernkreisen auch darüber, dass Leo Tiefenthaler überhaupt um den Verlustbeitrag und um den 600-Euro-Bonus angesucht hat. Als Bauernbund-Obmann bezieht er nämlich 60.500 Euro pro Jahr. Daneben ist Tiefenthaler unter anderem Präsident der Landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft (27.000 Euro Vergütung im Vorjahr) und Obmann der Kellerei Tramin (35.000 Euro).

Tiefenthaler erklärt seine Ansuchen, wie gesagt, mit seiner Spendenabsicht. „Auch den staatlichen Verlustbeitrag werde ich wie vorgesehen für einen guten Zweck verwenden“, so Tiefenthaler.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (99)

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  • tiroler

    Jetzt habe ich die Absicht des Staates verstanden: Den 2x 600 Euro Bonus, sowie die 1000 Euro Verlustbeitrag hat man deshalb eingeführt, damit ihn die Antragsberechtigten Bedürftigen spenden können….

  • criticus

    Ist es nicht schön, so viele edle Spender hat Südtirol! Der Staat gibt den Nichtbedürftigen Geld damit diese dann den Bedürftigen spenden können. So geht das!

  • zusagen

    Herr Tiefenthaler, dann haben Sie den Bergbauernfamilien sicher auch erklärt für wen das Geld eigentlich vorgesehen war.

  • alsobi

    Endlich!! Auf diese Nachricht habe ich nur gewartet und wenn ich ehrlich bin überrascht sie mich auch nicht im geringsten. Diesen aasfressenden Lobbyisten samt ihren Unterstüztern gehört der Zahn gezogen und in allen Ebenen ausgemistet.

  • andimaxi

    Der glaubt auch, wie Schuler, Köllensperger, Lanz und Tauber, dass alle blöd sind.
    Die großen Bauern kriegen immer alles geschenkt. Die Politiker auch.Einfach nur mehr lächerlich.

  • andimaxi

    Die Bauern lassen sich von diesen Leuten an der Nase herumführen. Der SBB-Obmann sucht an und sag den anderen Bauern nicht, dass sie ansuchen können? Wahnsinn!

  • ahaa

    Die sich damit noch präsentieren

  • alsobi

    @andimaxi………..die Verschlageheit all derer steht dir auch gut ins Gesicht!

  • morgenstern

    Man muss in der Regel etwas gegessen haben damit man kotzen kann, in diesem Fall geht es auch ohne.

  • sepp

    der gute mann hat angscht das derlachhammer auspacken muiss besser vorher sagen du und das die bauern die grössten winzler sein woas man jo und die grosskopaten sein ols lei mehr spender aiaiiaiai wers glaubt

  • silverdarkline

    Nun ja..aus den Lauben hat man die Bettler verbannt. Heutzutage muss man sie in irgendwelchen Verbänden und auf den Höfen suchen. Ich habe Mitleid mit den Bauern, wenn man betteln muss um zu überleben ist sehr schlimm.

  • wurzelsepp

    Schamgefühl scheint kein Südtiroler Wort zu sein.

  • roli

    Heiliger Leo. Bitte für uns.

  • rota

    Die Tageszeitung soll alle Ansuchen/ Empfänger auflisten. Mit der Veröffentlichung von Exponenten / Einzelpersonen werden ungerechterweise auch „Unschuldige“ aus der gleichen Berufsgruppe in den Sumpf7Dreck gezogen.

  • pingoballino1955

    Herr Tiefenthaler,wusste nicht ,dass sie plötzlich so spendenfreudig sind???

  • perikles

    Der Mann verdient allein bei den diversen Verbänden 120.000, hat noch einen Betrieb und keine Skrupel, die öffentliche Hand, die seine Verbandstätigkeiten massiv quer finanziert, noch zusätzlich auszunutzen…da muss einem ja übel werden.

  • batman

    74. 000.000.000 MILLIARDEN ZAHLT DER ITALIENISCHE STAAT JÄHRLICH ZINSEN
    AN WEN? AN DIE ARMEN?
    https://m.youtube.com/watch?v=bYsJw34bR4Y

  • rasputin

    Ein neuer Trend im heiligen Land, nicht steuerzahlende Beitragsempfänger spenden öffentliches Geld, an wen sei dahingestellt. Der extrem schlechte Ruf der Bauernkaste wurde wieder einmal eindruckvoll bestätigt.

  • tirolersepp

    Das ist wohl nur die Spitze des Eisberges an edlen Spendern !

  • heinz

    Wir brauchen ein bauernbundfreies Südtirol!

  • summer

    Herr Tiefenthaler,
    Spenden, die nicht aus dem eigenen Sack, sondern vom Staat, also von uns allen, finanziert werden, sind keine Spenden, sondern Feigenblätter. Und Feigenbäume wachsen auch in Tramin.

  • schorsch

    Der gute Herr bezieht weit über 100.000€ jährlich für irgendwelche unproduktiven Tätigkeiten. Als Obmann des SBB über 60.000€? Wofür? Wie dumm sind denn die Mitglieder dieses Vereines, dass sie solche Summen gutheißen können? Mir scheint der ganze Apparat ohnehin ein Selbsbedinungsladen zu sein, wenn man mitbekommt mit welcher Sorgfalt die Mitglieder beraten und unterstützt werden.

    Zusätzlich die Beträge für die beiden „Ämter“ im landw. Hauptverband und der Kellerei Tramin.

    Es wäre also beim edlen Spender auch ohne Beiträge genügend Grundlage zum Spenden da. Allein der Umstand, dass man in seiner Position anscheinend nicht in der Lage ist, jenen zu helfen (richtig, nicht über irgendwelche Spenden, die bei den Betroffenen sicher ein Gefühl der Abhängigkeit hervorrufen) die noch echte „Landwirtschaft“ betreiben und nicht nur sinnlos tonnenweise Äpfel produzieren (lassen), legt die Frage nah, was denn der ganze Zirkus im SBB eigentlich macht. Sind die „bedürftigen Bergbauernfamilien“ zum Beispiel vom Mitgliedsbeitrag befreit? Wie stark setzt man sich für eine entsprechende Mehr-Förderung dieser Bergbauern ein? (Kaum, da schneidet sich der Herr ins eigene Fleisch. Vielleicht ist die Zeit reif für einen Bergbauernbund, wäre schon lang überfällig um diese überheblichen Herren mal ein bisschen zu erden und den echten Landwirten, die noch Lebensmittel produzieren den entsprechenden Stellenwert zu geben)

    „Ich habe ……….. Absicht habe ich auch um die 1.000 Euro staatlichen Verlustbeitrag angesucht. Damit geht dieses staatliche Geld nach meinem Dafürhalten dorthin, wo es dringend gebraucht wird.“

    was im Umkehrschluss bedeutet, dass die Familie selbst nicht angesucht hat? Oder dass die 600€ eigentlich zu wenig sind? Oder ließt man hier etwa ein leises Schuldeingestehen heraus, dass bei den Obst- und Weinbaronen eigentlich den Bonus nicht „dringend gebraucht wird“?

    Doch das ist das Schlimmste an der ganzen Sache, es verwundert keine Sekunde lang, dass so einer ansucht. Wer den „eigenen Leuten“ knietief in die Taschen steigt und sich dabei noch etwas auf sich einbildet, erfüllt durch diese Ansuchen lediglich den Anspruch, welchen denkende Leute an ihn stellen. Ich hoffe, die nächsten Wahlen in diesen Vereinen sorgen hier für ein Statement.

    • summer

      Genau, und zu den 100.000 kommen auch noch die steuerfreien Einkünfte als Weinbauer.
      Südtirol, Südtirol, du bist wahrlich gierigen Geiern ausgesetzt. Wie konnte der stolze Tiroler Adler nur zu einem billigen Aasgeier verkommen? Der frisst nämlich auch nur stinkendes Fleisch, obwohl pecunia non olet.

      • rumer

        @summer
        nichts ist steuerfrei, auch Weinbauern zahlen Steuern. Melde dich mal an der Volkshochschule zu einem Kurs für Steuerrecht an.

        • summer

          @rumer
          Gut dann melde du dich nicht bei der Volkshochschule, sondern beim Bauernbund zu einem Steuerrechtskurs an, damit sie dich weiter bestärken in der Lüge, dass ihr Weinbauern Einkommenssteuer zahlt. Denn die Mehrwertsteuer ist eine Konsumsteuer und hat mit der Einkommensteuer rein gar nichts zu tun.

          • rumer

            @summer
            Stimmt, die MwSt. ist eine Konsumsteuer FÜR KONSUMENTEN. Firmen zahlen sie NICHT. Ein Bauernhof ist eine Firma und wenn er im Normalsystem ist, zahlt er sie auch nicht (bzw. kann sie rausrechnen). Nur im Pauschalsystem zahlt man sie. Pauschalsysteme gibt es in der ganzen EU und in Italien auch für alle Kleinbetriebe.
            Wer von Steuersystemen keine Ahnung hat, sollte einfach die Pappn halten!

          • summer

            @rumer
            Im Pauschalsystem Einkommensteuer zahlen?
            Höchste Zeit, dass Sie den Mund halten.
            Oder sagen Sie mal, wieviel Einkommensteuer Sie letztes Jahr (nicht aus unselbstständiger Arbeit) bezahlt haben?
            P.S.: Wie sonst wäre es möglich, dass ein Herr Leiter-Reber in seiner veröffentlichten Steuererklärung im Jahr vor seinem Einzug in den Landtag als LA ein Einkommen von Null, ja richtig Null Euro hatte?
            Und er ist Bauer und ich habe keinen Grund ihm nur in irgendeiner Form eine eventuelle Falscherklärung zu unterstellen, denn das wäre dumm von mir.
            Gehen Sie also mit Ihren Lügen mit Ihresgleichen, a ehrlicher Tiroler schaut anders aus. Denn was Sie sind, ist nicht tirolerisch, sondern einfach nur ein ignorant, der jenem Tiroler entspricht, wie ihn Heinrich Heine vor 200 Jahren beschrieben hat: dumme Säufer, deren Horizont nur bis zur nächsten Talseite reicht.

          • rumer

            @summer
            ich habe nie behauptet, dass man im Pauschalsystem Einkommenssteuer bezahlt. Dort zahlt man über die MwSt.
            Aber oooookkaaaaayyyy…..in Bruneck ist heute Schlechtwetter und du sollst auch nicht dumm sterben. Ich mache mal wieder Nachhilfe in Sachen Steuer:
            Wenn jemand (Bauer oder Handwerker) im Normalsystem einen LKW (oder Traktor) um 100000 plus MwSt. kauft, passiert steuermäßig folgendes: die MwSt. interressiert nicht, die wird rausgerechnet. Die 100000€ gehen als Ausgaben in die Buchhaltung und werden abgeschrieben. Je nach Steuersatz zahlt er am Ende effektiv 60000 für den LKW ( oder Traktor).
            Bein den Kollegen im Pauschalsystem läuft es komplett anders:
            Der Kleinunternehmer (oder Bauer) zahlt effektiv 100000 plus MwSt. also 122.000 Euro. Er bekommt nichts zurück und kann nichts abschreiben. Er zahlt somit über 60000 ( 122000 zu 60000) mehr als der Kollege im Normalsystem. DAS LANDET IM STAATS-Säckel. Somit hat er effektiv über 60000 Euro Steuern gezahlt.
            Noch extremer wird es, wenn der Pauschalierte eine Maschine in Zahlung gibt, dann muss er nämlich die erhaltene MwSt. komplett dem Staat abgeben.
            Der Pauschaliert zahlt somit bei allen Ausgaben (Strom, Maschinen, Dienstleistungen) ordentlich Steuern.
            Hast du das verstanden? Pauschalsystem heißt nicht, dass man keine Steuern zahlt, sondern nur, dass man sie anders zahlt. Ich empfehle jedem, ins Normalsystem zu wechseln, da man dort am Ende weniger zahlt.
            Für diese Nachhilfe verrechne ich dir hiermit 10 Euro plus MwSt, also 12,20 Euro, zu zahlen auf folgendes Konto: IBAN IT67 D 06045 11600 000000034500. Bäuerlichen Notstandsfonds.
            Beschwer dich nicht ! Ein Wirtschaftsstudium wäre dir teurer gekommen und der Effekt wäre trotzdem fraglich.

          • summer

            @rumer
            Danken für die Nachhilfe, du hast aber einiges vergessen, denn für den Traktor bekommt der Bauer dann so rund 50.000€ Beitrag?
            Und wer hat denn das als Steuer vorher erwirtschaftet? Der Bauer ohne Einkommenssteuer oder der Arbeiter, der gleich beim Lohnzettel ein Drittel oder mehr an Einkommensteuer abgezogen kriegt?
            Bevor du die 10€ plus IVA für diese billige Nachhilfe voller Lügen verdienst, solltest du mal für den Hunger in der Welt spenden, denn du selbst trägst dazubei, dass massenweise Bauern in Afrika bankrott sind, weil du trotz hoher Kosten bei Maschinen so viel öffentliche Beiträge von Land, Staat und EU bekommst, dass du billigere produzieren kannst als ein Bauer ohne Maschinen in Afrika.
            Deshalb behalte dir dieses heuchlerische Steuersystem, das genau so ausgelegt ist, dass ihr keine Einkommenssteuer bezahlt und deshalb die Südtiroler Arbeiter doppelt verarscht: einmal deren hart verdientes Geld als Beiträge einheimsen und dann diesen auch noch die Last der Migranten aufhalsen, denn denen zerstört ihr zuerst die Lebensgrundlage und danach kann sie der Staat als Flüchtlinge durchfüttern mit dem Geld der Arbeiter, auf alle Fälle nicht mit dem Geld der bäuerlichen Einkommenssteuer, denn diese gibt es nicht.

          • rumer

            @summer
            Stimmt nicht, außer den höchsten Bergbauern bekommt keiner soviel Beitrag für den Traktor. Ich habe noch nie für eine Maschine auch nur einen Euro gekriegt. Wenn du die Förderkriterien des Landes anschaust, lies bis zum Ende. Mit dem Kleingedruckten werden 95% der Bauern ausgeschlossen.
            Nochmals:
            Flugzeugbauer, Stromriesen, Erneuerbare Energien, Südtiroler Handwerker, Südtiroler Erstwohnungskäufer,Südtiroler Erstwohnungssanierer usw, ….alle bekommen Beiträge. Und am meisten die öffentlich Bediensteten und die Politiker, die bekommen 100% ihres Einkommens vom Staat.
            Der Südtiroler Bauern hat nicht den geringsten Einfluss auf Afrika, richte deinen Zorn in diesem Zusammenhang auf Angela Merkel.

          • summer

            @rumer
            Wäre ja noch schöner, dass Sie einen Beitrag kriegen, Bauer und Physiker, also doppeltes Einkommen und dann noch Beiträge wollen? Oder ein Obst- oder Weinbauer sollte hier beim Traktor noch einen Beitrag bekommen, wo er dann halt in jenem Anschaffjahr statt 3 Wohnungen halt nur mal zwei kauft mit seinem steuerfreien Einkommen?
            Also an Anstand fehlt es bei Ihnen schon gewaltig. So, nun ab in den Stall mit Ihnen, die Kühe haben Hunger und prall gefüllte Euter.

        • alsobi

          @rumer, belüge deine STF Freunde und Bauern in Bruneck um drum herum aber versuche das nicht beim mündigen Bürger der weiß wo der Hase langläuft.

        • rasputin

          Die Bauern zahlen Mehrwertsteuer, aber sie zahlen keine Einkommensteuer. Ein Arbeitnehmer zahlt zuerst Einkommensteuer und danach auf alles was er kauft noch einmal Mehrwertsteuer. Der Herr rumer begreift das anscheinend nicht.

          • summer

            @rasputin
            Ganz richtig. Der rumer begreift es sehr wohl, er gefällt sich hier in der Rolle des Pinocchio. Nur schade, dass wir seine Nase nicht wachsen sehen. 😉

          • yannis

            der Herr rumer begreift es schon, NUR meint er, er könnte allen anderen etwas vom „Pferd“ erzählen

  • ostern

    Wen wundert’s wenn die Bauern ein schlechtes
    Bild in der Öffentlichkeit abgeben. Die Gier dieser
    Kaste macht es vielfach möglich.

  • george

    Beschämend! Ich sage es ja immer, die Großkopfeten stellt man in den Vordrgrund und glaubt ihnen noch, dass sie ihr eigenes „hart“ verdientes Geld spenden und jene, die es notwendig hätten versteckt man bzw. zieht man auch nur hervor, wenn es die Großkopfeten einmal für sich als Propaganda brauchen. Dass einmal jemand ganzjährig in seiner machtposition für die Kleinen arbeitet und sich einsetzt, das kommt wohl bei wenigen vor. Allerdings ist es dann meistens so, dass man die Ehrlichen, weil sie meistens nicht sich an das „System“ anpaaasen lassen, medial beschimpft und auszugrenzen versucht. Und wehe, ein solch Ehrlicher begeht einmal einen kleinen Fehler, dann reiht man ihn und seine Organisation über die großen Halunken.
    Es muss endlich einmal eine klare ehrliche Differenzierung bei den Leuten eintreten, erst dann werden wir dieses verruchte System von Machtsystem, Geld und Gier, Arroganz und Intransparenz etwas ändern können.

  • goggile

    schlimm ist nur dass NIEMAND DIE EIER HAT ZUM GESUCH DER 600MÄUSE ZU STEHEN! HAT NIEMAND MEHR EIER? EGAL OB ALS STOCK ODER ALS PAAR!

    ZURÜCKTRETETN! LÜGENMÄULER BRAUCHEN WIR NICHT!

    600MÄUSE BONUS IST KEIN VERBRECHEN; ABER DAS VERLEUGNEN SEHR WOHL! SCHAFFT DIE MORAL ENDLICH IN JUSTIZIA MITEIN!

  • ostern

    Liebe SVP!
    Wie lange noch müssen sich die Steuerzahler(fleissige Steuerzahler und
    Arbeitnehmer) von solchen „Typen“ ausnutzen lassen, denn die Beiträge
    kommen bestimmt nicht von den Steuereinzahlungen der südtiroler Bauern!
    Achammer & co. erhebt euern Allerwertesten und unternehmt 1X etwas
    Vernünftiges. Dieser Herr verdient mit seinen offitiellen Nebenämter mehr als so mancher Landtagsabgeordnete ( wahrscheinlich auch nicht weit weg vom
    Landeshauptmann) und ist dazu noch ein „Bauer“.
    Zum schämen!!!

    • rumer

      @ostern
      zu deiner Information: die Bauern in der EU bekommen Beiträge, damit die EU-Bürger die Lebensmittel günstiger bekommen. Verstanden?!

      • ostern

        @rumer
        Deine Steuerkenntnisse sind wohl im 5. Jahrhundert stehengeblieben.
        Dass die EU Bürger die Lebensmittel günstiger bekommen, wegen der EU Beiträge ist wohl die Lüge des Jahres. Wenn die Bauern die EU Beiträge bekommen , von wo meinst du wohl wo sie herkommen? Bestimmt nicht von den Steuern die die südtiroler Bauern einzahlen. Du bist wohl der Auffassung, daß die guten Lebensmittel nur in Südtirol produziert werden. So was kann nur jemand sagen, der über den eigenen Tellerrand nicht hinaussieht.
        Schlaf weiterr!

      • rumer

        @ostern
        jeder weiß, dass das Geld von allen Steuerzahlern kommt, niemand behauptet hier das Gegenteil (das hast du geträumt).
        Und dass die Lebensmittel nur so günstig sein können, weil Beiträge fliessen, ist allgemein als Tatsache anerkannt.
        Wenn du lieber das billigere Fleisch aus Brasilen haben willlst, dann musst du mit Regenwaldabholzung, Klimawandel und zuwachsenden Almen in Südtirol leben. Wer das will, hat zuwenig Gehirnnahrung bekommen….wahrscheinlich zu wenig für gute Lebensmittel ausgegeben und lieber ein iPhone gekauft.

        • batman

          jeder weiß dass das Geld vom Steuerzahler kommt

          Wem schuldet der Staat die 2,5 BILLIONEN Schulden? Dem Steuerzahler?

        • ostern

          @rumer
          Das Fleisch aus Brasilien kannst den Touristen die „Urlaub auf den
          Bauernhof“ machen vorgeben. Ich habe zu wenig Hirnnahrung
          (lt. deiner Version) bekommen, und hast wahrscheinlich überhaupt
          keine bekommen. Das Gemüse produziere ich zu 60% selber und
          den Rest kaufe ich vielfaach auf den Bauernmarkt. Bezüglich Almen,
          sind zum Großteil „Alm-Hotels“ draus geworden. Usw. usw.

      • yannis

        @rumer,d

        >>>>>Die Bauern in der EU bekommen Beiträge, damit die EU-Bürger die Lebensmittel günstiger bekommen…..
        Das ist ja der große Bluff des Jahrtausend´s. ! der gemeine Steuerzahler zahlt mit seinen Steuern einen nicht unerheblichen „Vorab-Kaufpreis“ bevor er überhaupt beim Discounter & Co seine Ware vermeintlich günstig erwerben kann.

    • novo

      Glaubst du wirklich mit dem Reber von den Freiheilichen würde sich was ändern?

  • huggy

    Wieviel edle Spender wohl unerkannt bleiben ?

  • iceman

    und dann gibt es einfache Arbeitnehmer, die zusätzlich noch einige ersparte Euros für den bäuerlichen Notstandsfond spenden, wenn im Bauern-Bär-und Wolfblattl auf die Tränendrüse gedrückt wird.

  • bettina75

    Noch ein Nimmersatt, zum Grausen in dem Bozen.

  • leser

    Tiefenthaler steht als bauernbundobmann und dergleichen als typisches vorbild unserer einsackmentalität
    Gottseidank hat er es nicht in den landtag geschafft, in diesem falle waren die bauern doch zu wenige
    Zeitgeister wie er verkörpern die typische mentalität wenn man schon in dem rad sitzt, überall abzocken wo es geht und fehker nur da zugeben wo man eben doppelt und dreifach erwischt wird
    Dank dem wunderbar funktionierendem system sieht man solche dreistigkeiten gerne nach, da ja ohnehin jeder, der die möglichkeiten hat, die finger ins marmeladeglas steckt
    Von daher hat tiefenthaler eh nichts zu befürchten und konsequenzen zu ziehen schon gar nicht
    Er lebt ja die mentalität der mehreit

  • erbschleicher

    Was habt Ihr denn gedacht?
    Typisch Bauer!!! Einen Beitrag nach dem anderen beziehen, keine (oder wenig) Steuern bezahlen, aber das GANZE JAHR am Jammern.
    Mir fehlen nicht einmal mehr die Worte, aber bei jemanden der im Landtag sitzt laut schreien.

  • exodus

    Man kann sich für solche Südtiroler einfach nur schämen. Bekommen die Taschen nie voll, obwohl sie übermäßig verdienen!!
    Eine Spende wird aus eigener Tasche bezahlt und nicht über Gesuche und Ansuchen, wo das Geld von den ehrlichen Steuerzahlern finanziert wird und vielleicht bedürftigeren Mitmenschen zukommen soll!!

  • batman

    die großen Bauern kriegen große Beiträge und die kleinen Bauern kleine

  • marting.

    mich wundert das gar nicht
    Anstand und Schamgefühl haben die schon lange nicht mehr
    sind auch alle bei der EsseVuPi, wo denn sonst?

  • orchidee

    Es ist bedauerlich, dass bei diesem Bonus-Vorfall mit dem Chef des Bauernbundes „die“ Bauern büssen müssen.
    Herr Tiefenthaler nagt sicher nicht am Hungertuch als Obst- oder Weinbauer…, aber er wollte das Geld vom Staat ja spenden, der Gute.
    Finde ich nicht in Ordnung, eigentlich ist es eine lächerliche Augenauswischerei.
    Damals bei Herrn Köllensperger wurde nur er ans Kreuz genagelt!
    Es würde mich interessieren, welche Bauernabgeordneten um diesen Bonus sonst noch angesucht haben. Gleichzeitig wünsche ich ihnen nicht die Hetze und Hasskommentare, die Herr Köllensperger durchmachen musste.

  • alsobi

    @orchidee, genau meine Gedanken.

  • orchidee

    Damals, vor nicht allzu langer Zeit hat Landesrat Berger um einen Beitrag für seine Mähmaschine angesucht und auch erhalten….Als Bauern und Tourismuslandesrat!!!

  • alsobi

    @orchidee, ja das weiß ich noch sehr genau.

  • orchidee

    Kein Hahn hat gekräht…..

  • alsobi

    @orchidee und auch keine Henne. Aber ich denke mal dass unsere Südtiroler Gesellschaft diese Demütigungen zwischendurch einfach auch braucht. Das ist wie bei einer devoten Frau oder Mann. Danach gibt es ein paar Zuckerlen und die Sache ist vergessen.

  • fritz5

    Zum Schämen der Typ, einfach nur peinlich hoch 3. Bei einem Fixgehalt von 120.000€ um Nothilfe anzusuchen ist eine Riesenfrechheit und dann auch noch die Leute ver… indem man behauptet, dass er das Geld gespendet hat – wahrscheinlich zusammen mit Kollege Schuler – kein Anstand, keine Moral, keine Ethik, kein Schamgefühl, einfach nur Abzocke.

  • nix.nuis

    Ich tu mich ein wenig schwer mit dem „Umsatzrückgang von einem Drittel im April“…

    Wie kann ein Weinbauer so etwas nachweisen?
    Details dazu würden mich interessieren…

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