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„Zu 90 Prozent garantiert“

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Das KSM will trotz Weigerungs-Ankündigungen einzelner Mitglieder den Schulbusdienst für 4.000 Schüler ab Montag weitgehend sicherstellen. In einem Rundschreiben wird auf drohende Vertragsstrafen hingewiesen.

von Thomas Vikoler

Das Konsortium der Südtiroler Mietwagenunternehmer (KSM) und seine Mitglieder durchleben derzeit bewegte Zeiten. Zuerst der Lockdown, der zu einem weitgehenden Stillstand der Tätigkeit führte, und nun das Ei mit der Schülerbeförderung.

Dem KSM droht der Verlust eines 30-Millionen-Auftrages für drei Jahre, er wurde vorläufig der apulischen Firma Tundo zugeschlagen. Am 30. September verhandelt das Verwaltungsgericht zu einem KSM-Rekurs.

Diese Woche gab es beim KSM eine Krisensitzung, bei der es um ein weiteres Problem ging: Kann das Konsortium überhaupt die Schülerbeförderung bis Jahresende garantieren, wie es die Landesregierung am 26. August beschlossen hat? Wie am Samstag berichtet, haben mehrere KSM-Mitglieder mitgeteilt, dass sie den Schulbus-Dienst in ihrem Einzugsgebiet nicht durchführen würden.

„Wir wollen der Firma Tundo nicht weiterhelfen, damit sie sich in Ruhe auf den Auftrag vorbereiten kann“, heißt es beispielsweise in einer Mitteilung eines Mietwagenunternehmens aus dem Passeiertal an die Schülereltern.

 

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