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„Schüler haben Vorrang“

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Kinder und Jugendliche haben besonders in der ersten Schulwoche klaren Vorrang bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, betont Landesrat Daniel Alfreider.

Die Landesabteilung Mobilität und die drei Bildungsdirektionen haben sich zum beginnenden Schuljahr mehrmals ausgetauscht, um Lösungen zu finden, damit der Transport der Kinder und Jugendlichen zur Schule und wieder nach Hause gut gelingen kann.

Gemeinsames Ziel für den Schulbeginn ist, dass die Busse und Züge die Schülerinnen und Schüler sicher und pünktlich zur Schule transportieren können. „Kinder und Jugendliche haben besonders in der ersten Schulwoche den klaren Vorrang bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Deshalb gilt für alle anderen, die nicht unterwegs sein müssen: Unnötige Fahrten zu den Stoßzeiten vor Schulbeginn und nach Schulende möglichst vermeiden“, betont der Mobilitätslandesrat und verweist auch auf die zusätzliche Potenzierung der Busse. Die Daten der Schuldirektionen bildeten dabei die Grundlage für die Potenzierung der Linien. Das Landesamt für Personenverkehr hat alle Daten überprüft und in Zusammenarbeit mit den Schuldirektion analysiert.

Im städtischen Umfeld wird empfohlen, für den Schulweg möglichst auf die aktive Mobilitätsformen wie das Fahrradfahren oder Zu-Fuß-Gehen umzusteigen.

In Vertretung des Landes Südtirol hat der Mobilitätslandesrat am Montag (31. August) an einer Sitzung mit den Vertetern der Regionen und dem Transportministerium teilgenommen. Dabei ging es um die Organisation der Schülerbeförderung. Einmal mehr unterstrich der Landesrat, dass es in punkto Schülerbeförderung einfache und vor allem klare Regeln für den Schulstart braucht.

Drei Maßnahmen für den Schülerbeförderung

Die Landesabteilung Mobilität hat in Zusammenarbeit mit den drei Bildungsdirektionen drei Maßnahmen beschlossen, damit der Schülertransport die Fahrgäste zu Schulbeginn in Sicherheit transportieren kann. Zum einen haben sich ein Teil der Oberschulen bereits vorab dahingehend organisiert, dass sie einen Teil des Unterrichts online abwickeln können. Zum anderen werden auf all jenen Linien, die in der Regel stark frequentiert sind, zusätzliche Busse zur Potenzierung des Angebots eingesetzt. Die italienischen Oberschulen hingegen verfolgen den Weg der zeitlichen Staffelung der Unterrichtszeiten und verrücken diese um eine Stunde.

Damit soll gewährleistet werden, dass die Schulen die Vorgaben zum Schutz vor dem Coronavirus einhalten können und dass die öffentlichen Verkehrsmittel besser befüllt werden können. Laut Landesamt für Personenverkehr werden die Busse regulär, also wie sonst auch, befüllt werden. Bei Bedarf wird zeitnah und angemessen reagiert und die Linien können weiter potenziert werden.

Weiterhin wichtig bleiben die bereits bisher geltenden Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus im öffentlichen Personennahverkehr, nämlich die verpflichtende Mund-Nasen-Bedeckung und die Einhaltung der notwendigen Distanz beim Ein- und Aussteigen.

Alle aktuellen Informationen zu den Fahrplänen findet man auf der neuen App südtirolmobil und im Web unter: www.suedtirolmobil.info

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