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„Gezielte Provokationen“

Lega-Abgeordnete Rita Mattei erklärt im „Frauengespräch“ wie sich italienischer Nationalstolz in Südtirol umsetzen lässt, wie sie mit Sexismus im Netz umgeht und was sie von den „Los von Rom“-Aktionen hält. DAS VIDEO.

Lesen Sie in der Print-Version der TAGESZEITUNG:

  • Wie sie sich als einzige Frau in ihrer Partei fühlt
  • Was sich seit Salvini in der Partei verändert hat
  • Und wie sie Beruf und politisches Mandat verbindet
Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (26)

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  • rota

    Waren nicht die angeblich fehlenden 50 Mio.€ der Lega Nord Grund für den abgeänderten Namen in Lega. Lega ist nicht die Rechtsnachfolge einer Lega Nord und damit rechtlich für die Schulden letzterer nicht verantwortlich.
    Italiener sind Staatsbürger Italiens und italienisch Sprechende müssen keine Italiener sein.
    Nur Politiker mit Scheuklappen sehen in Südtirol drei Sprachgruppen. Als Frau sollte sie dafür mehr Sensibilität zeigen. Aber scheinbar genügt es ihrer Wählerschaft und der SVP.

    • watschi

      rota, der faschismus ist schuld, wenn man in sùdtirol in sprachgruppen aufteilt. denke an die 50 und 60 jahre. die deutsche und ladinische sprachgruppe hatte immer noch in allem ein nachsehen und wurde diskriminiert. nachdenken und dann schreiben,

      • rota

        Watschi du hast Recht, du alleine wirst das alles verstehen.

      • stefan2

        Wer kandidiert denn seit 30 Jahren mit den (Neo)faschisten ?
        Ich find es ja immer so lustig, wenn stramme Tiroler solche Gestalten in den Landtag wählen in ihrer unbegrenzten Kohärenz.

        • rumer

          @stefan
          die strammen Tiroler wählen keine Lega in den Landtag. Nur ins Parlament, wenn die mitte-rechts Opposition von der SVP am kandidieren gehindert wurde und es somit keine Alternative gab.

          • stefan2

            Die letzten Wahlergebnisse sprechen da aber eine andere Sprache.
            Und dass man ins Parlament dann Italonationalisten, Minderheitenhasser, Zentralisten, Neofaschisten etc. wählt ist natürlich besser, da können sie ja keinen Schaden anrichten.
            Nebenbei kann die extreme Rechte natürlich antreten, nur um einzuziehen müssten sie sich eben mit oben genannten verbünden…

    • rumer

      @rota
      Ich bin deutscher Muttersprache und in Südtirol geboren. Ich bin kein Italiener und werde nie einer sein. Vor allem werde ich nie diesen moralisch und wirtschaftlich maroden Staat Italien unterstützen. Der Nationalstolz der Italiener läßt angesichts der schwindenden Bedeutung Italien stark nach ( Berlusconi, Wirtschaftskrise, Mafia, Schettino…..) Spanien hat Italien schon wirtschaftlich überholt, da Italien nicht fähig für Reformen ist. Die Italiener wandern in Scharen aus und übrig bleiben ein paar Alte, die die Schulden nicht mehr zahlen können. Prognose für 2100: nur noch 30 Millionen Italiener in Italien.

  • gestiefelterkater

    Es ist schon erstaunlich was für Gestalten Volksvertreter spielen.

  • gutentag

    Wir sollen sie nicht nur wählen und ihnen gute Gehälter zahlen, sondern auch bei jedem Kunststückchen klatschen das sie aufführen.

  • summer

    Liebe TZ!
    Warum gibt es bei allen Sommerinterviews mit den Frauen des Landtages die Kommentarfunktion, nur bei Frau LADURNER nicht?
    Ich bitte um Aufklärung.

  • stefan2

    Oder die leeren Slogans, gerade die Lega hat doch mega Steuersenkungen für Einwanderer beschlossen, altroche die lang Eingesessenen!

    • rumer

      @stefan
      schreib doch keinen Topfen!
      Immigranten haben noch nie Steuern gezahlt, wie soll die Lega diese dann gesenkt haben?

      • stefan2

        Ich meine die im Decreto „Crescita“ beinhaltenen Steuerbegünstigungen…

        • rumer

          @stefan
          die sind aber nicht für Migranten! Oder meinst du „rientro dei cervelli“ ???
          Migranten sind aber keine cervelli, sondern höchstens uccelli.

          • emma

            bello, impossibile!

          • stefan2

            Dein Problem, wenn du den Begriff Einwanderer nicht verstehst, hast mit deinen rechten Genossen sicher die Scharfsinnigkeit gemeinsam.
            Es ging um die Lega Lüge, dass sie Alteingessene bevorzugen, das ist nachweislich nicht der Fall oder warum sollten wir Steuergeschenke an Ronaldo, Promis und co. mitfinanzieren ?
            Aber das ist den Fascholeghisti wie immer egal, sie sagt ja sogar dass es nur ein blöder Slogan ist, aber nur die dümmsten Viecher suchen sich eben den eigenen Metzger !

          • rumer

            @stefan
            die Anzahl der Promis, die nach Italien einwandern (wollen), hält sich sehr sehr in Grenzen.
            Jedes Jahr verlassen mehr als 120000 junge gut ausgebildete Italiener das Land. Zurück kommt fast keiner (außer in den Urlaub). Italien schafft sich ab.

          • stefan2

            Ja und bei solch einer Politik wundert uns das ?
            Anstatt dass in Infrastruktur, Digitalisierung, Forschung, Ausbildung etc. investiert wird, damit die Leute dableiben, verschleudern wir es in unsinnige Rückholaktionen ?
            Wäre der logische Schritt nicht die strukturellen Probleme endlich zu löse, anstatt kurzfristige Klientelpolitik zu machen ?

          • rumer

            @stefan
            ja, da hast du vollkommen recht.
            Aber in Italien findest du KEINE Partei, die Reformen auch nur im geringsten Maße anfangen will. Italiens Politiker kannst du vergessen, aber auch, weil die Italiener selbst keine Reformen wollen.
            Deshalb ist die einzige Lösung für Südtirol: Los von Rom.

  • gestiefelterkater

    Beim Anblick dieser Dame muss ich an eine mit Gold beladene spanische Galeere denken.

  • buddha

    Die Lega Nord hatte ein Programm, los von Rom, dezentralisieren, Autonome Provinzen, Föderalismus usw. Da Bossi nicht mehr an der Macht der Partei war wurde diese Bewegung in von Lega Nord in Lega umgetauft, also ist dies nicht eine andere Partei sondern immer dieselbe mit anderen Namen und Ziele, aber die Schulden der angeblichen ca. 50 mil. € bleiben. Ansonsten wäre es einfach und das Gesetz der veruntreuten Parteigelder überflüssig. Man braucht ja nur den Namen zu ändern und das Problem für die Partei ist gelöst.
    Bei der Lega Nord hört man aber nichts mehr von Föderalismus, Autonome Regionen usw., und es ist kein Geheimnis, dass die Lega mit Fratelli d’Italia liebäugelt, „SAG MIR MIT WEM DU GEHST DANN WEISS ICH WER DU BIST“, und von „dezentralisierung“ ist auch nicht mehr die Rede, da wird alles von Rom aus gelenkt auch was in Südtirol vorgeht.
    Ein Südtiroler der Lega wählt müsste sich mal fragen ob er auch vor Jahren MSI gewählt hätte. Auch ein Südtiroler der für Rechtsparteien liebäugelt, denkt mal nach, denn so dumm können die Südtiroler gar nicht sein, oder doch?

  • summer

    Wenn ich mir so unsere Volksvertreter zum Thema Zweisprachigkeit anschaue, dann kann ich nur eines sagen:
    Wie schön wäre es, wenn Frau Mattei so fließend Deutsch sprechen könnte, wie die Interviewerin italienisch?
    All diese VolkvertreterInnen, die keine gelebte Zweisprachigkeit (gilt für alle Sprachgruppen, ausgenommen die LadinerInnen) an den Tag legen, sind eine Schande für Südtirol. Wie glaubhaft der Wert der zweiten Sprache hier vorgelebt wird, ist nur zum Schämen.

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