Du befindest dich hier: Home » Südtirol » „Herdenschutz funktioniert“

„Herdenschutz funktioniert“

Foto: Monteanu

Der bekannte Wolfsexperte Kurt Kotrschal ist überzeugt: „Mit der Flinte lösen wir das Problem nicht.“

von Eva Maria Gapp

Nach Wolfsrissen in Villnöss wird der Ruf nach Abschüssen wieder lauter. Der Wolf stelle nicht nur eine Gefahr für Nutztiere dar, sondern auch zunehmend für den Menschen – so der Vorwurf der Bauern. Der Abschuss sei die einzige Lösung.

Der Verhaltensforscher und Wolfsexperte Kurt Kotrschal hält die Aufregung für übertrieben. Er sagt gleich vorweg: „Wölfe sind durchaus gefährlich für Nutztiere, aber keineswegs für Menschen. Es laufen in der Zwischenzeit 20.000 Wölfe in Europa rum und es gab in den letzten Jahren keinen einzigen kritischen Vorfall mit einem Menschen.“ Außerdem sei der wirtschaftliche Schaden durch Wölfe verschwindend gering. „Es sterben im Jahr deutlich mehr Nutztiere durch Abstürze oder wegen Krankheiten oder Verletzungen als durch Wölfe“, gibt Kotrschal zu bedenken.

Tageszeitung: Herr Kotrschal, die Bauern sind verärgert und fordern, dass Wölfe abgeschossen werden. Jetzt ist meine Frage an Sie: Würde denn ein Abschuss das Problem lösen?

Kurt Kotrschal: Nein, überhaupt nicht. Das mag zunächst befriedigend klingen, weil man glaubt, den bösen Täter dadurch erledigen zu können. Doch mit der Flinte werden wird das Problem nicht lösen. Denn Fakt ist: Südtirol, aber auch Österreich ist umgeben von relativ großen Wolfspopulationen am Balkan, in Italien, in Frankreich etc. Das heißt, selbst wenn wir auf Wölfe schießen würden, würde jederzeit der nächste Wolf auftauchen und ungeschützte Schafe töten. Es sind dabei vor allem die Jungwölfe, die durchwandern und mit der Zeit immer mehr werden. Also Tiere, die ein bis drei Jahre alt sind, teils weite Distanzen überwinden, um sich auf die Suche nach Partnern zu begeben. Sie sind übrigens diejenigen, die die Schäden an ungeschützten Weidetieren verursachen. Sie halten sich an leichte Beute. Das heißt, wer jetzt glaubt, den Schutzstatus des Wolfes runterzusetzen und die Wölfe zu schießen, um das Problem zu lösen, ist auf dem falschen Weg. Auch einzelne Wölfe zu entnehmen hat keinen Sinn. Schon jetzt wird illegal auf einzelne Wölfe geschossen und das bringt gar nichts. Den Bauern vorzugaukeln, dass der Abschuss die Lösung wäre, ist Augenauswischerei. Außerdem haben Untersuchungen in anderen Ländern gezeigt, dass eine Wolfsbejagung die Verluste von Nutztieren sogar eher noch verstärkt.

Erklären Sie uns das bitte.

Eine US-Studie zum Beispiel, die von 1987 bis 2012 in Idaho Daten zu Wolfsbejagung und zu den Verlusten an Weidetieren analysiert hat, kam zum Ergebnis, dass je stärker die Wölfe bejagt wurden, desto mehr Schafe und Rinder verloren die Farmer im Jahr darauf. Außer man schoss jährlich mehr als 25 Prozent der Wölfe in der Gegend, was aber auf die Dauer nicht zu bewerkstelligen wäre. Die Bejagung störte offenbar ihre Sozialstruktur und ihr „natürliches“ Jagdverhalten. Und in Frankreich sieht man derzeit auch, dass ein Abschießen von Wölfen wenig Sinn macht. Dort gibt es zurzeit rund 600 Wölfe, etwa 60 wurden erlegt. Trotzdem haben sie enorme Verluste von Weidetieren. Die einzig rationale Strategie ist daher der Herdenschutz. Nur so kann man Weidetiere fachgerecht schützen. Wer sich dagegen wehrt, wird nicht zur Ruhe kommen.

Viele Bauern sagen aber, dass die meisten Herdenschutzmaßnahmen, wie zum Beispiel Elektrozäune auf den Almen nicht immer möglich sind. Und nicht immer würde der Herdenschutzzaun den Wolf auch abhalten…

Das wird immer wieder gesagt. Die Bauern behaupten, Herdenschutz würde ohnehin nicht funktionieren. Das ist aber falsch. Es gibt viele positive Beispiele und entsprechendes Know-how in der Schweiz, in Deutschland und in vielen anderen Ländern. Man wird sich also darauf einstellen müssen, dass man je nach Gelände die geeigneten Maßnahmen zur Wolfsabwehr und anderen Beutetieren (Bär, Goldschakal) ergreift. Auf den Almen wird der Elektrozaun nicht gerade die beste Lösung sein, da wird man nicht drum herum kommen, große Herden zu bilden und auf die Behirtung mit Hunden zu setzen. Es muss einfach diese alte Kulturtechnik, die leider vergessen wurde, wieder eingeführt und erlernt werden, um Weidetiere nachhaltig vor Wölfen zu schützen. Niemand sagt, dass dies einfach sein wird. Das ist eine Riesenarbeit. Für diesen Aufwand gibt es aber auf EU-Ebene gut befüllte Fördertöpfe. Doch in Österreich und in Südtirol wehren sich die lokalen Politiker und Bauernbundvertreter diese Mittel auch abzuholen. Das ist schlimm. Denn dadurch lassen sie „ihre“ Bauern schlicht im Regen stehen.

Und was das Nicht-Abhalten von Wölfen durch Elektrozäune anbelangt, kann ich nur sagen, dass man sich das ganz genau ansehen muss. Gewöhnlich werden da Fehler gemacht oder es wird schlampig gearbeitet. Wölfe sind relativ hartnäckig im Suchen von Durchgangspassagen.

Sie haben am Anfang gesagt, dass durchreisende Einzeltiere die sogenannten Übeltäter sind. Heißt das dann, dass gar nicht die Rudel das Problem sind?

Genau. Rudel können sich sogar positiv auswirken. Denn Rudel können einerseits durch fachgerechten Herdenschutz lernen, Weidetiere in Ruhe zu lassen, also Wildtiere, nicht aber Schafe zu erbeuten. Andererseits geben sie dann diese soziale Tradition an ihre Nachkommen weiter. Zudem hält ein Rudel Neuzuwanderer fern, die für die Schäden verantwortlich sind und verhindert so einen Anstieg der Wolfsdichte. Es wäre also ein Fehler, Rudelbildung verhindern zu wollen. Man kann also sagen: Wenn man Rudelbildung zulässt und ordentlichen Herdenschutz betreibt, hat man mit der Zeit weniger Probleme.

Abschließend möchte ich noch zu bedenken geben: Der Wolf ist nicht als „Problemwolf“ gekommen, er wurde erst durch fehlenden Herdenschutz dazu gemacht. Denn wenn ein durchziehender Wolf auf ungeschützte Nutztiere trifft, lernt er, dass sie einfache Beute sind.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (82)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • rumer

    Schon wieder ein Möchtegernexperte:
    Herdenschutzhunde in der Schweiz funktioniert nicht, da diese die Wanderer konsequent angreifen. In einem Tourismusland wie Südtirol also nicht möglich. Es haben sich schon Bürgerinitiativen gegründet, die die Herdenschutzhunde verbieten wollen.
    Abschiessen der Wölfe funktioniert sehr gut, man muss es nur konsequent und vollumfänglich durchführen. Wolfssteak kann sich zum Südtiroler New Age Food entwickeln.

    • alsobi

      @rumer (b.h), deine Argumentation ist lediglich heiße Luft und sonst nichts. Logisch funktionier der Herdenschutz wenn man will!

      • ostern

        @alsobi
        …..genau, WENN MAN WILL, aber die Südtiroler Bauern wollen
        nicht, sie sind es gewohnt, dass ihnen das Land immer unter die
        Arme greift(auch finanziell), und bewegen selber keinen Finger.

        • honsi

          @ostern Die Bauern hetzen gegen den Wolf und solche wie du hetzen gegen die Bauern. Wo ist da der Unterschied. Wie heißt es so schôn, wie man selber denkt, denkt man auch über andere.

          • ostern

            @honsi
            Ich hetze überhaupt nicht, geht mich auch im Grunde gar
            nichts an. Aber, wenn ich Interesse habe die Wölfe fern zu halten,
            versuche ich auch etwas zu unternehmen. Leider ist der Bauer in Südtirol verwöhnt, und wartet immer auf Hilfe der Anderen.
            Und das ist hier genauso. Wenn der Herdenschutz der Bauern in der Schweiz funktioniert, warum sollte er auch nicht in Südtirol Erfolg haben. Nehme an, du bist auch ein solcher
            Bauer der immer die Hände hinhällt um etwas zu bekommen.

          • ostern

            @honsi
            Ich hetze überhaupt nicht, geht mich auch im Grunde gar
            nichts an. Aber, wenn ich Interesse habe die Wölfe fern zu halten,
            versuche ich auch etwas zu unternehmen. Leider ist der Bauer in Südtirol verwöhnt, und wartet immer auf Hilfe der Anderen.
            Und das ist hier genauso. Wenn der Herdenschutz der Bauern in der Schweiz funktioniert, warum sollte er auch nicht in Südtirol Erfolg haben. Nehme an, du bist auch ein solcher
            Bauer der immer die Hände hinhällt um etwas zu bekommen.

          • honsi

            @ostern anderen etwas unterstellen ohne dass man etwas weiß ist Hetze. Den Beweis hast du mit deinem Kommentar erbracht.

    • n.g.

      @rumer Aber du bist Experte, oder was macht dich zum Experten?

      • gestiefelterkater

        Das Bild mit diesem sogenannten Experten sagt alles aus, alle Wolfskuschler sollen sich einen Hund zulegen, dann können sie mit ihm spielen. Und nein, ich bin nicht gegen Wolf oder Bär, aber nicht so. Alle EU-Bürokraten und deren Handlanger gehören ausgewildert, am besten in Sibirien, dort können sie dann ihren Traum leben.

      • ostern

        @honsi
        Stimmt wohl! Die Bauern in Südtirol haben den Herdenschutz
        abgelehnt, oder wollen sie etwa nur kassieren ohne etwas
        unternommen zu haben, ist wohl glasklar. Scheinbar vertgragst du
        nicht die Wahrheit oder du bist nicht genügend informiert.

  • andreas

    Immer wieder amüsant wie sog. Experten bzw. Vertreter der dekadenten Gesellschaft, anderen erklären wollen, wie sie ihre Arbeit zu machen haben.
    Wer sich dem Hobby Wolf widmen möchte, kann sich ja ein Waldstück kaufen und dieses einzäunen.
    Es gibt keinen vernünftigen und nachvollziehbaren Grund, warum Wölfe in dicht besiedelten Gebieten wieder heimisch werden sollten, es sind Raubtiere.

    • n.g.

      @andreas
      „Immer wieder amüsant wie sog. Experten bzw. Vertreter der dekadenten Gesellschaft, anderen erklären wollen, wie sie ihre Arbeit zu machen haben“
      Wunderbare Beschreibung deiner SELBST.
      Ein Lob von mir!

    • sigmundkripp

      Gottseidank mischen sich andere aus der dekadenten Gesellschaft in die Arbeit der Bauern ein! Z.B. beim Überrollbügel, der immer noch nicht auf jedem Traktor montiert ist! Und dann lesen wir etwa monatlich von einem Bauern, der vom sich überschlagenden Traktor erdrückt wird. Nein, der Bauer weiss eben NICHT immer, wie er seine Arbeit zu machen hat! Und so ist es beim Wolf auch: die allwissende Standesvertretung SBB sagt: der Wolf muss weg! Und setzt damit die Bauern in einen Nichtdenkmodus, bei dem vor allem die Schafe leiden!

  • heinz

    Sehr gutes Interview. Mal sehn, wie lange es dauert, bis der Bauernbund kapiert, dass Herdenschutz der einzige Ausweg ist.

    • cicero

      Herdenschutz hat es nie gegeben und wird es nie geben. Das ist nur möglich wo es ein geeignetes Gelände und genügend große Herden gibt. Bei und gibt es kleine Herden verstreut in einem riesigen Gelände wo es so unwegsam ist dass nur Schafe sich dort aufhalten können. Die Schafe sind dort frei sich zu bewegen wo sie wollen und werden nicht ständig von Hunden herumgesprengt was Stress bedeutet. Die teuren Herdenschutzmaßnahmen zahlen sich finanziell nicht aus, da die Schafzucht nicht Haupteinnahmequelle ist. Die Alten wussten schon wie man handeln muss. Wölfe schießen aber nicht einzelne sondern alle. Wölfe können überall auf der Welt leben in dicht besiedelten Gebieten braucht es sie nicht.

    • watschi

      heinz, mal sehen bis du es kapierst, dass der wolf weg gehört. wie auch immer. die bauern sorgen tagtäglich für frische milch, käse, butter und gepflegte landschaft. und der wolf? wem brauchen wir wohl eher?

  • mannik

    Kotrschal ist Biologe, Verhaltensforscher und lehrt an der Uni Wien, aber für Sie ist er ein Möchtegernexperte. Ihre Überheblichkeit ist nur noch dumm.

  • sougeatsnet

    Kotrschal möchte die Südtiroler belehren wie sie die Almen beweiden sollen. Wenn man genau ließt, sagt er ja selbst, Elektrozäune sind ncht machbar, sondern Großherden mit Hunden, wären besser. Aber gerade das ist bei unserer Kleinstrukturiertheit überhaupt nicht möglich. Daraus folgt, dass eine sichere Beweidung mit Schafen so nicht möglich ist. Auch die Aussage, dass das Abschießen nicht möglich ist, ist ebenfalls Unfug, denn wir haben dies schon vor langer Zeit geschafft. Dass Wölfe vor Jahunderten eine wichtige Rollte spielten zeugen die vielen Ortsnamen mit Wolf (Wolfbühel, Wolfgrube, …).
    Wenn unser Staat es nicht schafft einen gesetzlichen Rahmen zum Abschuss dieser Raubtiere zu schaffen gibt es nur einen Ausweh, übrigens von Schweizern vorgeschlagen: SSS.

  • rota

    Was macht wirkliche und wahre Experten aus?
    Sie erklären die Theorie, leben die Praxis über mehrere Perioden vor und teilen ihre Erfahrungen.

    Andere schmücken sich mit Aufenthalten an Universitäten, hängen sich akademische Titel und Auszeichnungen um, treten irgendwelchen Mainstream Bewegungen bei und wollen eigennützig alle Andersdenkende und auf Erfahrung aufbauende Wesen unterwerfen oder bevormunden.

    Grüne wie wäre es mal mit gutem Beispiel voranzugehen und eure Ideen erst als vorgelebte Praxis zu präsentieren.

    • n.g.

      @rota Frage, gibts einen Bauern in Südtirol der es mit Hunden versucht hat? Ich gkaub kaum… Den Rest kannst du dir dann denken!

      • rumer

        &n.g.
        Intelligent ist, wer auch von den Fehlern anderer lernt.

      • rota

        @n.g.
        Ich kenne vier Generationen von Bergbauern die ohne Wolf und Bär gearbeitet und gewirtschaftet haben. Mein Großvater hat, zusammen mit anderen, den letzten Bären unserer Gegend erledigt. Das ist über hundert Jahre her.

        Nun kommen Schreibtischtäter und Naturfilmfreunde und wollen den Bauern ,und auf deren Kosten, aufzwingen die Natur wieder um 150 Jahren zurückzuentwickeln.

        Liebe Leute, macht euere eigenen Reservate, auf eure eigenen Kosten und lebt dort in eurem Glauben .

        • rota

          Und zum Thema Herdenhunde: wie viele bräuchte es für eine mittlere Schafherde um gegen ein jagderfahrenes Wolfsrudel zu bestehen.
          Das wären von Menschen gewollte Tierkämpfe die meistens zu Gunsten des Wolfes ausgehen würden. Wärs andersrum würdet ihr Überzeugungstäter schnell auch wieder die Herdenhunde versuchen einzuschränken.

  • n.g.

    Ich würde vin den Bauern ach den Gegenbeweis sehen. Die labern auch von etwas was hierzulande nie versucht wurde!

    • summer

      @n.g.
      Den Gegenbeweis sollen jene führen, die meinen, es ohne Erfahrungswert selber besser zu wissen. Solange die Tierschützer, beim Thema Wolf, ein lachhafter Begriff, nicht bewiesen haben, welchen Vorteil eine in den alpinen Ökossystemen wiederangesiedelte Wolfspopulation hat, haben die Bauern vollkommen Recht und haben nichts zu beweisen.
      Denn Glyphosat zu spritzen oder nicht zu spritzen, ist belegbar in seinen Nachteilen für Mensch, Umwelt und Ökosystemen.
      Da können Bauern keinen Beweis antreten, dass dies vorteilhaft sei.
      Beim Thema Wolf sind GrünInnen aber in einer äußerst schwachen Position etwas zu beweisen, außer dass sie ihre romantischen Gefühle bedienen wollen.

      • watschi

        summer, ein linker wie du, der grüne nicht mag. wie geil ist das denn?

        • summer

          @watschi
          Politisch links zu sein, heißt noch lange nicht grün zu sein. Abgesehen von den Sozialdemokraten und Sozialisten gibt auch noch politische Parteien in der Mitte, ohne dass man rechts sein müsste. Außerdem ist es mir immer eine Ehre, wenn ich von den GrünInnen als Rechter und von Leuten wie Sie als Linker betitelt werde. Dann weiß immer, wie sehr ich in der Mitte stehe.

          • watschi

            summer, wollt ich eigenrlich dazusagen, wenn man hier grüne kritisiert, ist man sofort rechtsradikal. nun, linksradikal sind sie sicher nicht, aber links sind sie auf jeden fall, von mir aus mittelinks.

          • summer

            @watschi
            Damit habe ich kein Problem, mich als mittelinks zu bezeichnen oder gar zu outen.
            Was mir zentral ist, alle Dinge ohne ideologische Scheuklappe oder Parteibrille zu sehen. Und selbst wenn ich zu einer gewissen Partei tendieren würde, würde ich selbst diese dort kritisieren, wo etwas schiefläuft.

  • summer

    Nun gut, zwei Dinge:
    1. Eine Population von 20.000 Wölfen bedeutet, dass diese Art keinen Schutzstatus braucht, denn sie ist vom Aussterben wohl nicht bedroht.
    2. Es ist endlich einmal der Spieß umzudrehen, und zu fragen, welchen Nutzen oder Vorteil bringt eine Wiederansiedlung des Wolfes in den Alpen, außer dass ein paar GrünInnen, so wie Herr Kripp als nicht betroffener Weinbauer, ihre romantische Ader aus den Märchen bedienen können, denn real und vor Ort haben sie noch keinen einzigen Wolf gesehen und somit auch nicht beobachten können?
    Also liebe Bauern, dreht diese unselige Geschichte um, und lasst euch von den GrünInnen erklären, welchen Vorteil der Wolf hier in diesem Ökosystem der Alpen bringen soll. Bis dies nicht erklärt ist, habt ihr vollständig recht, dass ihr ein wolfsfreies Südtirol verlangt.

    • george

      Einiges läuft hier schief im Gehirn mancher hier oder in deren Verständnis:
      1) hat niemand den Wolf hier angesiedelt und will ihn auch niemand unbedingt ansiedeln. Er ist ja von alleine gekommen und wird es immer wieder tun, solange außen vor so viele Wölfe sind. Dann zu behaupten, dass ihn die Grünen angesiedelt haben oder ansiedeln wollen ist purer Unsinn und boshafte Unterstellung.
      2) Sind es nicht die Grünen, die einen Vorteil herbeireden, sondern wissenschaftliche Experten, Universitätsinstitute und praxisbezogene Wildbeobachter, die nicht unbedingt zu den politisch Grünen gehören, haben jahrelange Beobachtungen und Studien zum Verhalten solcher Wildtiere in freier Wildbahn und in verschiedenen Ländern durchgeführt, analysiert und die Erfahrungen in schriftlichen Expertisen dargelegt.
      3) Was hackt ihr denn auf den Grünen herum, wenn es Wildexperten sagen, denen die Grünen Glauben schenken als bestimmten Unterstellungstheoretikern hier?

      • summer

        @george
        Völlig am Thema vorbei. Und weil Experten und Uniprofessoren gelehrt haben, dass es Herrenrassen und Sklavenrassen gibt, hat bei allen das Denken und der Hausverstand ausgesetzt?
        Damit müssen dann alle zustimmen und all dies hinnehmen, auch wenn die Praxis widerspricht?
        Dann ziehen sich die Moralapostel hinter den Uniprofessoren und Expertisen zurück und geben die Verantwortung ab? Denken Sie an Hannah Arendt: Niemand hat das Recht zu gehorchen!
        Und nun wieder zum Wolf: solange Sie nicht auf meine Punkte dezidiert eingehen, kann auch ich abschweifen. Hic Rhodos, hic salta.

        • george

          Was am Thema vorbei ist oder nicht, können Sie als Behauptungstheoretiker überhaupt nicht einschätzen. Das lassen Sie ruhig einmal meine Sache sein. So könnte ich ebenso behaupten, dass Sie „völlig am Thema vorbei“ theoretisieren, verfalle aber nicht in denselben Fehler wie Sie, das zu tun. Die Praxis fehlt ihnen wahrscheinlich viel mehr noch, oder sind Sie etwa ständiger Wolfbeobachter oder Wolf-Überwacher mit wissenschaftlichen Kenntnissen des sozialen Verhaltens solcher Tiere?

          • george

            Typisch ’summer‘, der immer alles auf andere umdreht oder verdreht, was ihm nicht passt. Und immer das letzte Wort will er haben. Wie widerlich!

          • summer

            @george
            Immer noch kein Argument und immer noch am Thema vorbei.
            Argumenta ad rem und nicht argumenta ad hominem.

          • george

            Ad ’summer‘ qued
            Vastitas circumquaque, argumenta nusquam. Genau so zeigt sich sein Spiegelbild, wie er es anderen anzudichten versucht. Sie sind wirklicht selbst der widerlichste Behauptungstheoretiker.

      • rota

        Frage zu Punkt 1): Warum ist die Genetik unserer Wölfe denen aus den Abruzzen gleich?
        Zu 2) wie definierst du wissenschaftliche Experten und praxisbezogenen Wildbeobachter ?
        Zu 3) was sind Wildexperten und Unterstellungstheoretiker?

        Und abschließend eine eigene Frage: Warum wollen plötzlich Experten und Wissenschaft die Bauern und Landwirte der offenen Landschaft mit Natur beglücken.
        Baut doch zuerst die Städte und Ballungszentren zurück. Dort ist die Natur wirklich im Sterben.
        Selbst im Luxus leben wollen und die Landmenschen auf deren eigene Kosten in Reservate zwängen.
        Jeder kehre vor seiner eigenen Tür!

        • george

          Mein lieber ‚rota‘, wie blind muss man sein, um nicht zu erkennen, dass die Bauern heutzutage tagtäglich von ihren Bauernbund „experten“ bevormundet, scheinbar beglückt und belehrt werden.
          Zu 3) Sie müssen nur sich selbst hören und erkennen, dann wissen Sie was ein „Unterstellungstheoretiker“ ist.
          Zu 2) Leute, die Jahre lang Untersuchungen, Beobachtungen und Verhalten von Wildtieren machen und gemacht haben und diese mit anderen ausgetauscht, analysiert und überprüft haben, sind sicher wissenschaftliche Experten. Sie ‚rota‘ gehören wahrscheinlich hier nicht dazu, sonst würden Sie nicht so einseitig starr auf ihrer stumpfsinnigen Linie beharren.
          Zu 1) Wer hat hier behauptet, dass die Genetik unserer Wölfe denen aus den Abruzzen gleich sei? Du meinst wohl, aus Kroatien, Albanien, Frankreich oder aus den Ländern nördlich von uns kämen keine Wölfe hierher? Unterstellungen scheinen dir, wie manch anderen hier auch, wohl angelernt oder eingedrillt worden zu sein. Diese Gehirnwäsche ist nämlich auch eine Bevormundung, aber keine beglückende.

  • tirolersepp

    Herr Wolfsexperte Kurt Kotrschal, bitte melden Sie sich bei einer X-beliebigen Alm in Südtirol an und machen Sie den Praxistest, nicht Theorie, Praxis ist gefragt !

  • franz1

    ….funktioniert sicher für DEN „der mit dem Wolf redet“….. ist ja sein beruf seine forschung publik zu machen.
    Lossts ihn amol Olmgelämde orbatn nuar segmor seine kunscht.
    Do kannata den Bauern a groaße hilfe sein, zwischn dei felsn.

  • schnabel

    für den Wolf gibt es zwei Lösungen entweder den Wolfbefürworter bezieht man von Gehalt die Schäden der Bauern ab oder man greift zur FLINTE sonst gibt es keine Lösung

  • issy

    Vielleicht mal eine andere Sichtweise:

    Die Probleme hat hauptsächlich der Gesetzgeber verursacht. Der Wolf wurde unter Schutz gestellt ohne Studien (die durch in der Praxis erhobenen Daten gestützt sein sollte) zu erstellen, wie die Almwirtschaft in den Alpen bei entsprechender Ausbreitung des Wolfes betrieben werden soll. Und, dass sich der Wolf bei diesem Nahrungsangebot ausbreiten wird, war vorhersehbar.

    Das ist schon mal ein Versagen des Gesetzgebers.

    Aber nun ist er mal da und der Schaden ist angerichtet.

    Diese (natürlich EU-finanzierte) Studie könnte ja immer noch erstellt werden und wenn raus kommt, dass der Wolf in den Alpen und die Almwirtschaft nicht zusammen funktionieren, dann muss entschieden werden:
    Wolf oder Almwirtschaft in den Alpen?

    Wenn sich die EU dann immer noch für den Wolf entscheidet, dann weiß man wenigsten woran man ist und kann sich darauf einstellen.

    Die EU sollte aber folgendes bedenken:

    Wenn Praxisferne Entscheider (natürlich gedeckt durch praxisferne Wähler) in Berufsfelder hineinentscheiden, von denen sie keine Ahnung haben und dann nicht mal entsprechende Studien vorab durchführen lassen, dann leidet die Demokratie insgesamt, im konkreten Fall auch das Immage der EU-Institutionen.

    Meiner Meinung nach ist diese Problematik (nämlich, daraus entstehende EU-Überdrüssigkeit, Demokratiemüdigkeit) erheblich größer als die paar Schafe, die jetzt unter dem Wolf leiden.

    • summer

      @issy
      Dem kann ich zustimmen, eines sollte in meinen Augen ergänzt werden: natürlich wussten die entsprechenden RatgeberInnen der EU-Behörden bezüglich der Beschlüsse zur Wiederansiedlung des Wolfes, des Goldschakals und des Bären um die eklatante Unvereinbarkeit dieser beiden Dinge. Außerdem haben sie die Behörden nicht in die Irre geführt oder gar belogen, sondern einfach nicht die ganze Wahrheit gesagt, so wie dies im Interview besagter Verhaltensforscher genauso tut:
      Er hat Recht damit, dass der Wolf sicher nicht zum Problemfall bezüglich des Menschen wird, das Warum sagt er aber leider nicht dazu, denn das liegt auf der Hand: solange der Wolf ein Überangebot an Nahrung hat, wird er auch Menschen nicht angehen.
      Das ist die Krux der unfreien Wissenschaften: sie brauchen nicht zu lügen, sie müssen nur gewisse Wahrheiten zurückbehalten und schon wird in eine Richtung argumentiert und gesteuert.

  • rota

    @issy summer
    Soweit mich mein Gedächtnis nicht verlassen hat, wurde das live Ursus Programm und die Wiederansiedelung der Wölfe Ende der Achtziger Jahre durch „Umweltschutzexperten“ in Brüssel erarbeitet. Die Durchführung bzw der Abschluss aber auf Jahrzehnte später geplant. Unsere damaligen Europavertreter brachten viel Geld mit aber auch Verpflichtungen die wir heute auszubaden haben.

    • george

      Ihr behauptet alle, dass diese Leute „praxisferne“ Entscheider und Darleger seien. Habt ihr den Beweis dafür oder nicht. Was dann, wenn diese Wissenschaftler doch jahrelange Praxis haben und nun diese so verschriftlicht haben, das ihr nun „Theorie“ nennt? Was nun, wenn sich ergibt, dass der eine oder andere weit mehr Praxis mit solchen Wildtieren aufweisen kann als ihr Behauptungstheoretiker? Seid ihr dann so ehrlich, euch auch einmal einer anderen Grundlage zu unterziehen oder zu schweigen? Wo bleibt eure Ethik?

    • george

      Der Wolf wurde nicht angesiedelt, er hat sich eigenständig angesiedelt und ausgebreitet. Anders war es beim Bär.
      Wiederholt doch nicht immer wieder dieselben falschen Dinge.
      Wer immer wieder lügt, dem kann man keinen Glauben schenken und wenn er noch so eindringlich darauf verweist.

      • summer

        @george
        Einen solchen Topfen haarspalterisch hier zu schreiben, dass der Wolf nicht angesiedelt wurde, sondern durch den strikten Artenschutz in ganz Europa einwandern und sich ausbreiten kann, ist der Streit um des Kaisers Bart. Entweder Sie argumentieren sachlich, oder lassen Sie es, denn einen solchen scheuklappenideologischen Quatsch schreiben, dabei verkennen, dass er selbst nicht mehr als ein Theoretiker ist und Null Praxiserfahrung hat, ist dann doch der Gipfel der Frechheit.
        Und auf die Frage, was wäre, wenn jemand aus der Praxis die Theorie verschriftlicht hätte, nur soviel: hätte hätte Fahrradkette.
        Und so eine Person verlangt Beweise? Beweisen Sie mal, dass der Wolf in einem alpinen Ökosystem, wie es heute besteht, ein natürliches Ökosystem vorfindet, bis dahin sind Sie ein ideologisch gefärbter Schreibtischtheoretiker ohne ein Minimum an Praxiserfahrung und ohne Hausverstand.

        • george

          „Topfen“, Herr ’summer‘ produzieren schon selber leicht viel genug, da brauchen Sie mich durchaus nicht damit zu befassen; denn das ,was Sie mir anzudichten versuchen, ist genau ihre Linie und völliger Quatsch, den Sie loskriegen wollten, damit er Sie nicht belasten würde.
          Schauen Sie in den Spiegel, bevor Sie mir so etwas schreiben, damit Sie sich nachher nicht nochmals mit ihrem eigenen Gequassel abgeben müssen.

          • george

            @summer
            Immer noch dieses Umdrehen und Abschieben auf andere. Ist das vielleicht ein Argument? Wie erbärmlich von ihnen. Ein klassischer Verdreher „ohne irgendwelchen handfesten Argumente“, um von denen abzulenken oder gar nur andere anpöbeln zu können.

          • summer

            @george
            Ich warte immer noch auf Argumente und nicht Persönliches.
            Sie verwechseln sogar Person mit Argument.
            Sollte es absichtlich sein, was für eine arme Kreatur?

          • george

            @summer
            „Ich warte immer noch auf Argumente und nicht Persönliches.
            Sie verwechseln sogar Person mit Argument.
            Sollte es absichtlich sein, was für eine arme Kreatur?“
            Sie beschreiben sich aber sehr gut, genau passend auf Sie zugeschnitten. Da bedarf es gar keiner Argumente mehr.

      • rota

        Warum wollen plötzlich Experten und Wissenschaft die Bauern und Landwirte der offenen Landschaft mit Natur beglücken.
        Baut doch zuerst die Städte und Ballungszentren zurück. Dort ist die Natur wirklich im Sterben.
        Selbst im Luxus leben wollen und die Landmenschen auf deren eigene Kosten in Reservate zwängen.
        Jeder kehre vor seiner eigenen Tür!

        Die zwei Tier die, nach meinem beschränkten Wissen, von alleine kamen sind Luchs und Goldschakal. Wildschweine und Mufflons werden immer umgehend „entnommen“.

  • novo

    Ja wie kommt denn ein Experte dazu Bauern mit Natur zu beglücken!

  • annegretsproesser

    Von Herrn Kotrschal hatte ich mehr erwartet. Bislang hielt ich ihn noch für seriös.
    Die Studie von Wielgus und Peebles zu zitieren ist mehr als unseriös, denn wenn im US- Bundesstaat A Wölfe geschossen werden und gleichzeitig in einen anderen US-Bundesstaat B, Tausende von km entfernt Wölfe erstmals auftreten, ist es unseriös die Schäden im Bundesstaat B, die natürlich von Null rapide anstiegen mit den Abschüssen im Bundesstaat A zu verquicken.
    Auf Europa übertragen hieße das, wenn im Russland Wölfe geschossen werden, steigt dir Anzahl der Wolfsrisse (in England) an, sobald England mit Wölfen besiedelt wird. Daraus folgt, werden Wölfe bejagt kommt es zu mehr Rissen. Geht’s noch?
    Wo er recht hat, ist, wenn ein rudel Herdenschutz respektiert, ist das der beste Schutz für Weidetiere. Das setzt allerdings voraus, dass so lange Wölfe abgeschossen werden, so lange Übergriffe erfolgen. Erst wenn Wölfe auf diese Art gelernt haben, dass es gefährlich ist Herden anzugreifen, werden die Weidetierhalter einigermaßen Ruhe haben. Was nicht angesprochen wurde, ist das Problem mit der Fortpflanzung und den daraus resultierenden Wanderwölfen. Möchte die Herr Kortschal alle einfangen und in Ernstbrunn unterbringen?
    Vermutlich nicht, somit ist der Zuwachs an Wölfen ebenfalls mit der Büchse abzuschöpfen.

    • summer

      Vielen Dank für Ihren Beitrag.

    • george

      ‚annegretsprösser‘,
      reißen Sie doch hier nicht mehrere Sachen aus dem Zusammenhang und tun so, als ob Herr Kotrschal diese so dargelegt hätte. In so einem kurzen Interview kann nicht schon alles gesagt und alle Grundlagen dargestellt werden. Aber Sie tun so, als hätte er es nicht getan bzw. hätte Sachen verdreht dargestellt. Sie übertragen Dinge, wo man merkt, dass Sie gar nicht die Zusammenhänge erfasst haben, sonst würden Sie nicht z. B. nicht mit Russland gleichzeitig mit England solcherart in Verbindung bringen. Geht’s noch?

  • sara

    Der Räuber ist nicht der Wolf, sondern der Mensch. Die Bauern haben zuviele „Nutz“-Tiere. Nicht der Wolf muss sich dem Menschen anpassen, sondern umgekehrt. Ein Leben im Einklang mit der Natur, alles andere ist der falsche Weg. Das erfordert natürlich auch die Änderung des Konsumverhaltens.

    • summer

      @sara
      Haben Sie zuviel schamanischen Rauch genossen?
      Immer noch zu viele Tiere haben die Bauern … sonst geht’s gut?

    • summer

      @sara
      In Ihrem Falle frage ich mich, warum Sie ein Smartphone oder einen PC haben, um hier zu schreiben.
      Sofort dieses Konsumgut in den Müll, Internet ist nicht im Einklang mit der Natur. Aus der Wohnung ausziehen und in die Höhle übersiedeln, Gemüse selber ziehen oder ab zur Jagd.
      Upppsss … auch das ist gegen die Natur. Nun gut, überlegen, vielleicht ist der Hungertod auch irgendwie gehen die Natur. Ach ist doch diese Natur so grausam…

  • heinz

    Genau so ist es, @sara.
    Niemand braucht so viele „Nutz“-Tiere. Und Wölfe sind gut für den Ausgleich im Ökosystem. Und ja, Koexistenz von Raubtieren und Herdentieren ist möglich, insofern auch wirklich konsequent Herdenschutz betrieben wird. Wie in der Schweiz eben. Dort funktioniert es super. Und das abenteuerliche Argument, einfach im Vorbeigehn die Tierart Wolf auszurotten, könnte man ja auf Afrika übertragen und dort auch alle Löwen, Elefanten und Gorillas ausrotten. Sind ja soooooo schädlich für die armen Viehzüchter.
    Welch kranke Welt!

    • summer

      Ausgleich im alpinen Ökosystem?
      Sagen Sie bitte dem Wolf, dass er gefälligst Wildtiere jagen soll und Schafe in Ruhe lassen soll?
      Immerhin gehören die Wildtiere dem natürlichen alpinen Ökosystem an, die Zuchttiere sind Teil des durch den Mensche gewachsenen Ökosystems bzw. sind Teil des kulturell geschaffenen Ökosystems.
      So ein böser Wolf aber, frisst die Großmutter, die sieben Geißlein. Jetzt aber Schluss mit dieser romantischen Märchenstunde.

      • n.g.

        @summer Im Umkehrschluss sollten Jäger * ihre Beute* in Europa dann auch nicht anfüttern um dann zu behaupten sie müssen Tiere entnehmen da es zu viele gibt.
        Wenn der erste Bauer in Südtirol aktiven Schutz seiner Tiere betreibt, der Schutz nicht funktioniert, dann diskutieren wir weiter.

  • heinz

    Und noch was, der Mann ist Biologe und Verhaltensforscher und hat sein ganzes Leben der Erforschung von Wölfen gewidmet. Aber dem glaubt man nicht! Bauern sind ja so richtig wissenschaftsresistent. Kleine Trumps Südtirols eben. Geglaubt wird nur den ebnerschen Schauermärchen im Bauernblatt.

    • summer

      Das war sein Vorgänger auf seinem Professorenposten auch. Naja, Konrad Lorenz war sogar sehr nützlich der NSDAP, war sogar Partei-Mitglied, forschte in Polen (klingelts?) und schaffte dann die Wende in Österreich.
      Soll ich noch mehr dazu schreiben, oder merken Sie als angeblich so intelligenter Mensch, wie biegsam die Verhaltensforschung ist?
      Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.
      Noch mehr?

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2020 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | Datenschutz & AGB | Cookie Hinweis

Nach oben scrollen