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„Es ist absolute Wachsamkeit gefragt“

FotoL lpa/freepik

Seit Tagen nehmen die Corona-Fälle in Südtirol zu. Droht damit die zweite Corona-Welle?

von Eva Maria Gapp

Die Zahlen der Neuinfektionen steigen in Südtirol immer weiter an. Immer wieder werden Infektionsherde entdeckt. Laut dem Südtiroler Sanitätsbetrieb gab es allein in der letzten Woche 45 neue Fälle und damit mehr als im gesamten Juni (39 Neuinfektionen). Insgesamt wurden im Juli 92 Neuinfektionen verzeichnet. Neue Infektionen gab es zuletzt in Sexten, Terlan, Leifers, Tscherms und im Schlerngebiet.

Am Montag wurde dann bekanntgegeben, dass sechs Neuinfektionen dazu gekommen sind – und das bei nur 537 Abstrichen. Dementsprechend ist die Sorge groß, dass die Zahlen immer weiter ansteigen.

Laut dem geschäftsführenden Sanitätsdirektor Pierpaolo Bertoli handelt es sich vor allem um lokale Herde, die ihren Ursprung außerhalb des Landes haben. „Also Menschen, die zwar in Südtirol ansässig sind, aber eine Zeitlang im Ausland verbracht haben, und nun zurückgekehrt sind und positiv getestet wurden. Oder sie haben sich hier in Südtirol bei Familienangehörigen oder Freunden angesteckt.“

Je ein neuer Corona-Fall wurde in Branzoll, Leifers, Lana und Meran gemeldet. Zwei der sechs Fälle sind auf den Infektionsherd im Gastgewerbe in Sexten zurückführen. Damit steigt die Zahl der aktiven Coronafälle auf 112.

Viele fragen sich nun: Warum steigen die Corona-Zahlen in Südtirol seit Tagen an? Ist das die zweite Corona-Welle?

Laut Patrick Franzoni, Vize-Einsatzleiter des Covid-Teams, steigen die Corona-Zahlen deshalb wieder an, weil die Südtiroler immer nachlässiger werden: „Vor allem junge Menschen gehen zu sorglos mit der Gefahr einer Ansteckung um. Es werden hier kaum noch Masken getragen oder der Mindestabstand eingehalten…

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Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (19)

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  • watschi

    bin mir sicher, dass dann so gegen ende november wieder alle gesund sind. so wie man es jàhrlich auch mit der luftverschmutzung in bozen handhabt, wenn der markt kommt ist die luft „rein“.

  • querdenker

    und in bruneck lange nacht mit belustigung der cari ospiti 2te welle weil do südtirola nia ginua kriag

  • schumi

    STOL „70 Prozent der Fälle Folgen des Reiseverkehrs“
    Wie kann man da behaupten, dass die jungen Menschen Schuld sind weil sie keine Make tragen?

  • waldhexe

    Ich finde die Behauptung tragen einer Maske schützt mich und andere langsam als nicht zutreffend.Dient eigentlich nur mehr der Spaltung der Bevölkerung.
    Wenn jemand glaubt anderen eine Maske aufzuzwingen zu müssen damit er selbst keine tragen muss ist auf dem Holzweg.Für den,der vom Virus Angst hat,gibt es viele Möglichkeiten sich zuschützen.
    z.B.Abstand halten,Menschenansammlungen meiden,Maske tragen(auch doppelt oder dreifach),Handschuhe anziehen,oder einfach zuhause bleiben.

    • mannik

      Was verstehen Sie daran nicht? Sie schreiben doch selbst, dass derjenige der Angst hat einen Mundschutz tragen soll, also stimmt es doch dass ein Mundschutz schützt, oder? Ihnen geht es offensichtlich nur darum keinen tragen zu wollen, aus welchem Grund auch immer.

      • waldhexe

        Genau,ich will keine Maske tragen.Wenn jemand an mir vorbei will und der Abstand ist dadurch nicht gegeben und sich durch mich bedroht fühlt soll er seine Maske aufsetzen.Ich habe es satt zu hören man soll die Anderen schützen.Das beste was man tun kann ist,das eigene Immunsystem intakt zu halten,dann braucht niemand mehr von diesen Virus Angst haben.
        Infiziert sein heisst lange nicht krank zu sein.
        Ausser Risikopatienten,die fallen nicht in dieses Szenario.
        Den wenn ich eine Bienenallergie werde ich mich sicher nicht in der Nähe eines Bienestock aufhalten

        • summer

          @waldhexe
          Anders formuliert, lautet Ihr Kommentar so:
          Ich habe es satt, mit anderen solidarisch und empathisch zu sein. Ich bin mit meinem guten Immunsystem resistent, was kratzt mich die Gesundheit der anderen, ich bin Egoist/in aus tiefer Überzeugung.

          • waldhexe

            @ summer
            Hier gibts nichts anders zu formulieren.
            Hier mein Beispiel,warum ich mit meiner Einstellung immer gut gefahren bin.Meine Tochter ist Altenpflegerin und in ihrem Altersheim gab es weder positiv getestete bei den Insassen noch bei den Pflegern.Durch das rücksichtsvolle Umgehen miteinander zuhause unter den Familienmitgliedern konnte auch nach den Lockerungen das alles so beibehalten werden wie es am Anfang war.Das Funktioniert immer noch auch wenn ich anscheinend ein Egoist bin.Ich bin weder Verschwörungstheoretiker oder Coronaleugener,vor allem bin ich gesund,ausser ein paar Wewechen die im Alter so auftreten.
            Ich würde einigen ,die mit Ausdrücken wie „Idioten,Volltrottel u.s.w.“im Netz herumwerfen,raten bei sich zuhause mal alles in Einklang zu bringen.

  • huggy

    Leider wird von vielen die Maske nur als Pflicht und nicht als Schutz für sich und andere angesehen. Abstand einhalten ist scheinbar unbekannt.

  • querdenker

    und in bruneck lamge nacht mit belustigung der cari ospiti bravo

  • andimaxi

    Seit Jahren nimmt die Zahl der Krebstoten, Herzkreislauferkrankungen, Suizide, Allergien usw. in Südtirol zu – was tut man dagegen? Ein paar Corona-Grippe-Fälle sind jetzt wahrlich nicht das Problem.

    • cif

      Der medizinische Fortschritt steigt stetig weiter an, auch die von ihnen genannte Krankheiten und das schon seit 10000 Jahren. Wer das eigentliche Problem von Vovid 19 bis jetzt nicht verstanden hat, wird es wohl nie verstehen, entweder weil er zu dämlich ist oder weil er zu dämlich ist.

      • iceman

        ich tippe eher auf die dritte Möglichkeit: weil er wirklich zu dämlich ist!

        Leider haben viele, die direkt oder indirekt mit diesem Virus in Kontakt gekommen sind, sei es als Erkrankte, Angehörige von Verstorbenen, Ärzte und Pflegekräfte der Intensiv- und Covid Abteilungen, es längst schon aufgegeben diese Ignoranten vom Gegenteil zu überzeugen.

        Ich denke, dass es einfach vernünftiger ist, die Energie und Erfahrung nicht für Polemiken mit Unverbesserlichen zu verschwenden.

    • ronvale

      „Seit Jahren nimmt die Zahl der Krebstoten, Herzkreislauferkrankungen, Suizide, Allergien usw. in Südtirol zu „

      Quelle für diese Behauptung?

  • alsobi

    Höre ich da richtig??? Die Südtiroler sind nun die Schuldigen weil sie zu sorglos sind??
    Die halbe Lombardei hält sich in Südtirol auf, viele davon waren infiziert, das ist Pustertal pumpvoll, die meisten Nobelhotels seit Öffnung pumpvoll, die Züge pumpvoll, die Hütten platzen aus allen Nähten…………………..!!!
    Verordnet „Pflichtests“ im Gastgwerbe an und dann wird man sehen wer oder was uns das Virus wieder bringt. Vielerorts ist man sich sicher dass wenn die Walschen ihr Geld liegen gelassen haben die Hotels und Gastronomie ab mitte September schließen damit die Wintersaison nicht gefährdet ist. Könnte kotzen!

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