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„Großer Verlust für Südtirol“

Die Süd-Tiroler Freiheit meint: „Masatsch ist zu wertvoll, um es aufzugeben!“ Es dürfe nicht zuerst bei den Schwächsten gespart werden.

Die Süd-Tiroler Freiheit bedauert die bekanntgegebene endgültige Schließung des Inklusionshotels Masatsch in Kaltern und spricht von einem großen Verlust für ganz Südtirol (siehe https://www.tageszeitung.it/2020/07/27/masatsch-schliesst-endgueltig/). Die Bewegung kündigt eine Anfrage im Landtag an und betont erneut: „Masatsch ist zu wertvoll, um es aufzugeben!“

Die Süd-Tiroler Freiheit erklärt: „Die Angestellten in Masatsch waren oft Menschen mit körperlichen oder kognitiven Einschränkungen, mit Lernschwächen oder mit Down-Syndrom. Im Inklusionshotel fanden sie vollwertige Arbeitsplätze und ein Sprungbrett in den Arbeitsmarkt. Die Gäste in Masatsch waren zu 60 Prozent ebenfalls Menschen mit Beeinträchtigung, die behindertengerechte Ferien verbringen konnten. Eine einzigartige Einrichtung, weit über die Grenzen Südtirols hinaus bekannt.“

Landesrätin Waltraud Deeg habe noch vor wenigen Wochen auf Anfrage der Süd-Tiroler Freiheit gemeint, es bestehe der Wille, eine Lösung zu finden. „Im Gespräch war eine Weiterführung durch die Mitarbeiter oder durch die Lebenshilfe. Daraus wird nun anscheinend nichts“, so die Süd-Tiroler Freiheit.

Sie zeigt sich jedenfalls mit den Mitarbeitern von Masatsch solidarisch. Für die Bewegung steht fest: „In einem wohlhabenden Land wie Südtirol darf nicht zuerst bei den Schwächsten gespart werden.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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